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Britische Chefökonomin zum verschobenen EU-Austritt: Wie der Brexit die Briten jetzt
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Seit Jahren rechnen Ökonomen den Briten vor, warum sie der EU-Austritt teuer kommt, doch Brexit-Fans bleiben stur. Rain Newton-Smith vom Industrieverband CBI beschreibt die Folgen - und was sich ändern muss.

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a.vollmer 12.04.2019, 09:10
10. Prima Entwicklung

Mit dem Vereinigten Königreich als Drittstaat bekommt die EU ein Billiglohnland ohne belastende Umwelt- und Sicherheitsstandards direkt vor der Haustüre. Da sind die Transportkosten niedriger als von Bangla Desh oder Vietnam. Es gibt keine Verständigungsprobleme und die Qualität ist einigermaßen. Da kann man dann die giftige Oberflächenbehandlung von Metallteilen machen lassen, die Wiederaufbereitung und Endlagerung von radioaktivem Material durchführen und andere Drecksarbeiten, die in der EU nur unter hohen Auflagen für Umweltschutz und Arbeitssicherheit möglich sind.

Das sind Opportunities für Unternehmen wie wir sie lange nicht mehr hatten. Die Börse müsste jubeln. Und deshalb wollen viele auch den Brexit. Chancen über Chancen das wehrlose Großbritannien auszubeuten, es zur Kolonie zu machen.

#sarcasm

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michi3191 12.04.2019, 09:12
11. Andere Theorie

Was wäre, wenn man absichtlich ein Brexitchaos verursacht, bzw herbei redet? Somit könnte man vielleicht doch den Volkswillen des Brexits übergehen, indem ein neues Referendum gefordert wird und hofft es geht anders aus? Diese Theorie wird von Medien leider nicht in Betracht gezogen. Denn wenn Briten gute Produkte erzeugen, werden diese gekauft, mit oder ohne EU Mitglied zu sein.

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hohnspiegel 12.04.2019, 09:14
12. Die Verflechtungen Grossbritanniens

in der EU sind nach 40 Jahren Mitgliedschaft so groß dass wenn sie gekappt werden es so sein wird wie wenn das Herz bei einem Menschen ausfällt und man keine Ahnung hat wo man auf die Schnelle ein neues Herz herholen soll. ( ein einfaches Beispiel ) Es zeigt leider auch dass Volksentscheide nicht immer von Wissen und Rationalität geleitet werden und der Faktor nationale Identität auch heute noch in die Katastrophe führen kann.

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wiseman21 12.04.2019, 09:14
13. Wissen Sie was?

Zitat von mirage122
Jeden Tag wieder ein Brexit-Artikel als SPON-Headlne. Ich hatte gehofft, dass es nun mal endlich ganz ohne gehen würde. Das war leider nur ein frommer Wunsch, der nicht in Erfüllung geht. Was regen sich die Briten nun immer noch auf - haben ihren Willen doch vorerst durchgesetzt. Und nun wird lamentiert, dass alles teurer wird. Das war doch zu erwarten. Ich bin dafür, dass Lizzy endlich mal ein Machtwort spricht, damit das Elend ein Ende hat. Es geht doch nicht an, dass noch mitgewählt wird und damit Einfluss auf ein Parlament genommen wird, das derartig abgelehnt wird.
Dann lesen Sie den Artikel doch einfach nicht! Oder lassen Sie das Forum mit Ihrem Gejammer in Ruhe und schlagen statt dessen einfach mal bei Wikipedia den Begriff "konstituionelle Monarchie" nach.... Das könnte vielleicht dazu führen, dass Sie zumindest den zweiten Teil Ihres Posts selbst auch neu bewerten.

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biobauer01 12.04.2019, 09:23
14. Es gibt nach wie vor Gründe für leave

und die Dame nennt ja einen. 90% des Gemüses wird importiert. Diese Wertschöpfung fehlt auf dem Land In UK. Es kommt mit einer polnischen Spedition mit rumänischen Fahrern in einem deutschen Lkw und bezahlt mit Geld das die" City" verdient hat.Dieses Geschäftsmodell (auch ökologisch unsinnig) wollen viele Leute nicht mehr.
Local Production ist angesagt

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spon-facebook-10000640033 12.04.2019, 09:28
15. Leider - Masskonfektion von der Stange !

Newton Rain hat 9 Jahre bei der Bank of England gearbeitet. Theresa May hat 6 Jahre bei der Bank of England gearbeitet. Carolyn Fairbairn hat bei World Bank, Economist-Zeitschrift, McKinsey gearbeitet. CBI ist ein Verein von Ausländischen Firmen in GB und bedeutungslos. Die sind Alle von der Elite und verdienen das Zehnfache des Durchschnitteinkommens in GB.

GB importiert Gemüse und Obst von ausserhalb der EU durch EU Importe zB Tomaten aus Marokko über Spanien und dann mit LkW durch Frankreich und die Preise in Nord England oder Irland sind mit Dieselkosten erheblich teuerer als in Deutschland. Wegen Nordsee Ol hat GB angefangen Alles zu importieren statt zuhause zu produzieren und den Knotenpunkt in Dover zu belasten und die Umgebung ist mit Armut geprägt.

Weil diese Damen nicht bereit sind EKSt zu bezahlen um Armut im Lande zu beheben und kein Interesse an Menschen die an Tafelausgabe angewiesen sind, kommt diese Situation zustande.

Ich habe keine Zeit für diese hochdosierten Mediengestalten die wie Marie-Antoinette Wasser predigen Wein trinken

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Geopolitik 12.04.2019, 09:28
16.

Gerade deshalb sollten die Briten jetzt gehen. Dann würden die Folgen des Brexit klar und offensichtlich. Das schleichende Leiden nun wird der EU angelastet werden, welche angeblich nicht bereit ist die Insel aufzugeben. Hier hätte sich Macron durchsetzen sollen.

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yurguen 12.04.2019, 09:30
17.

Ich arbeite in UK,nicht in London und auch nicht in der Finanzbranche, sondern 300km entfernt unweit Exeter. Ich habe nicht den Eindruck, dass irgendjemand leidet. Die Leute lachen und sagen: "Ja, ja, so sind sie eben, die Tories".

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spon-facebook-10000640033 12.04.2019, 09:31
18. Markus Dicks

Ich empfehle Ihnen das Buch: "The Revolt of the Elites and the Betrayal of Democrac" von Christopher Lasch als Erklärung der heutigen Lage

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Europa-Realist 12.04.2019, 09:31
19. Endlich mal ein paar Wahrheiten!

Endlich wird es mal ausgesprochen:
Den Brexit-Befürwortern geht es nicht um Geld, sondern um die nationale Identität und Souveränität. Alle Artikel, die gegen einen Brexit geschrieben werden, greifen genau das nicht auf, sondern warnen immer nur isoliert vor dem vermeintlich dramatischen wirtschaftlichen Folgen!
Leute! Begreift doch endlich, warum so viele Briten raus aus der EU wollen! Sie wollen wieder eigenständig handeln können. Wenn man als junger Erwachsener das Elternhaus verlässt, ist das wirtschaftlich betrachtet auch eine dumme Entscheidung. Trotzdem ist einem die erlangte Freiheit und Eigenständigkeit wichtiger! Also: Nicht immer nur an Geld, sondern an das Leben denken!

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