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Britische Chefökonomin zum verschobenen EU-Austritt: Wie der Brexit die Briten jetzt
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Seit Jahren rechnen Ökonomen den Briten vor, warum sie der EU-Austritt teuer kommt, doch Brexit-Fans bleiben stur. Rain Newton-Smith vom Industrieverband CBI beschreibt die Folgen - und was sich ändern muss.

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Sueme 12.04.2019, 09:48
30.

"Wir müssen die Zeit nutzen, um überparteilich eine Mehrheit zu bekommen, entweder für den bestehenden Deal oder für einen neuen." Erstaunlich, also selbst klar denkende englische Wissenschaftler leben noch im "wünsch dir was Land" und glauben daran den Deal noch einmal aufschnüren zu können.

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kuac 12.04.2019, 09:49
31.

Zitat von Markus Dicks
es geht nicht um GELD !!!! .verdammt noch mal. Wann kapiert Ihr das endlich. Es geht um nationale Identität. Denn die hat einen Wert, einen sehr Hohen sogar. Ich z.B. bin es nämlich leid hier von einer zunehmend grossen Anzahl von Personen umgeben zu sein, die sich - nach meinen Verständnis von Kultur - nicht benehmen können, und die sich auch gar nicht benehmen wollen. Ich gehe z.B. auch gerne durch Strassen, in denen z.B. Frauen darauf Wert legen, "gepflegt" zu erscheinen und nicht "abgerissen", bzw. aus meiner Sicht vollkommen peinlich auftreten. Ich mag Menschen die sich bilden und die aktiv dieses Land aufbauen und weiterentwickeln, WENN Sie es können, und nicht ein Buch mit Suren bevorzugen, wenn Dinge "nicht so klappen" und die Schuld bei Anderen suchen.
Doch um Geld, 350 Millionen Pfund/Woche!
Sie scheinen ein gebildeter Mensch zu sein. Woher kommt denn diese Intoleranz?
Verlieren die Bayer ihre Identität, wenn sie zusammen mit den Schleswig-Holsteinern in einer Republik leben?

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joergsi 12.04.2019, 09:49
32.

Wenn man die Diskussionen im Parlament verfolgt kann die Lösung nur ein Hard-Brexit sein. Sämtliche Verträge mit der EU werden als Eingriff in die Souveränität an sich angesehen und deshalb fallen die im Parlament durch!
Und so dreht man sich im Kreis, May will den Hard-Brexit vermeiden, die EU will den Hard-Brexit vermeiden, sämtliche Einigungen zwischen EU und May können nur vom Parlament abgelehnt werden da diese Regeln beinhalten die die Souveränität des Königreichs beeinflussen.
Irgend jemand müßte jetzt mal aufstehen und sagen, das was das Parlament will, was die Regierung will und was die EU will hat keine Schnittmenge!

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joenzon 12.04.2019, 09:51
33. Na

da scheint ja jemand total gefrustet zu sein und seinen verbalen Müll über alles und jeden und insbesondere über nicht Christen zu werfen. Differenzierung ist scheinbar nicht ihr Ding. Und wo soll es denn bitteschön um nationale Identität wenn in GB gegen Zahlungen an die EU und Zuwanderung von ost Europäer Stimmung gemacht wird. Ich weiss nicht in welcher Gosse Sie leben aber ich sehe kaum Frauen die " "abgerissen", bzw. aus meiner Sicht vollkommen peinlich auftreten". Und wenn Sie Frauen meinen die nicht aus dem christlichen Abendland stammen dann kann ich nur sagen das genau diese immer elegant auftreten. Sie unterstellen pauschal das Menschen mit migrations Herkunft ungebildet sind, schreiben aber im Stil eines ungebildeten und ungehobelten Foristen der nichts anderes kennt als seine eigene beschränkte Dunstglocke. Schauen Sie über ihren eigenen Tellerrand hinaus und gehen mit offenen Augen durch die Welt. Ihr Post ist nichts anderes als AFD Müll.
Zitat "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
Alexander Freiherr von Humboldt

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bammy 12.04.2019, 09:51
34.

Zitat von iasi
Aber leider spielt auf Seiten der EU eben auch der Gedanke mit hinein, dass man es den Briten nicht zu leicht machen darf, um zu verhindern, dass andere EU-Staaten auch auf Austrittsideen kommen. Der ausgehandelte Deal findet bei den Briten keine Mehrheit. Dann muss man eben weiter verhandeln, bis man ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis erzielt. Die EU tut gerade so, als könnte sie sich zurücklehnen und unbehelligt dem "Theater" der Briten zusehen. Wenn man sich da nur mal nicht täuscht. Salat aus der EU? Der kann für die Briten nach einem Brexit eben auch aus anderen Ländern kommen. Aufgrund des EU-Protektionsmus auf dem Agrarsektor (von wegen Freihandel) mussten die Briten bisher EU-Salat kaufen. Die Banken bleiben in London. Deutsche Autos werden aber eben in GB teurer und somit schlechter absetzbar.
Die EU lehnt sich nicht zurück, sondern hat einfach keinen Einfluss darauf was die Briten beschließen. Verhandelt wurde ja schon. Was soll man jetzt machen, wieder so viele Rosinen zum picken bereit legen, bis sich die Briten endlich mal auf einen Deal geeinigt haben? Der Ball liegt eindeutig im Feld der Briten, die ja auch dieses Szenario inszeniert haben.

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karlo1952 12.04.2019, 09:52
35. @7. iasi - Wenn die EU den Briten

den Ausstieg nur deswegen schwer macht, um keine Nachahmer zu animieren, ist das m.M. nach der falsche Ansatz. Wer nicht will soll gehen(dürfen). Warum sollen wir uns ewig mit Polen oder Ungarn rumstreiten, die doch nur die Subventionen kassieren wollten, aber sonst nichts für den europäischen Gedanken übrig haben. Die EU- Mitglieder sollten das Recht haben auch solche Staaten dann einfach auszuschliessen. Das hätte auch mit den Briten schon lange passieren können. Wer immer auftreibt hat in der Union nichts zu suchen. Damit geht die Welt nicht unter, das Regieren, soweit man davon überhaupt reden kann, wird aber leichter.

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w.diverso 12.04.2019, 09:52
36. Was soll der, wie sage ich es charmant, der unüberlegte Mist?

Zitat von Markus Dicks
...verdammt noch mal. Wann kapiert Ihr das endlich. Es geht um nationale Identität. Denn die hat einen Wert, einen sehr Hohen sogar. Ich z.B. bin es nämlich leid hier von einer zunehmend grossen Anzahl von Personen umgeben zu sein, die sich - nach meinen Verständnis von Kultur - nicht benehmen können, und die sich auch gar nicht benehmen wollen. Ich gehe z.B. auch gerne durch Strassen, in denen z.B. Frauen darauf Wert legen, "gepflegt" zu erscheinen und nicht "abgerissen", bzw. aus meiner Sicht vollkommen peinlich auftreten. Ich mag Menschen die sich bilden und die aktiv dieses Land aufbauen und weiterentwickeln, WENN Sie es können, und nicht ein Buch mit Suren bevorzugen, wenn Dinge "nicht so klappen" und die Schuld bei Anderen suchen.
Der "Hohe" Wert ist für die Briten scheinbar so hoch, dass sie die Polen loswerden wollen, aber ihre Bürger aus den Ex-Kolonien behalten werden. Das ist auch fair. Seine Kolonien auspressen ohne dafür eine Gegenleistung zu bieten geht halt nicht. Irgendwie erinnert mich ihre Argumentation an die 68er Zeit, als die "braven" Bürger über die Hippies gewettert haben. Die Hippies leben teilweise noch, die die sich so furchtbar aufgeregt haben, die nicht mehr aber dafür haben sie Nachfolger wie sie.

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lab61 12.04.2019, 09:52
37.

Zitat von iasi
Aber leider spielt auf Seiten der EU eben auch der Gedanke mit hinein, dass man es den Briten nicht zu leicht machen darf, um zu verhindern, dass andere EU-Staaten auch auf Austrittsideen kommen. Der ausgehandelte Deal findet bei den Briten keine Mehrheit. Dann muss man eben weiter verhandeln, bis man ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis erzielt.
Muss man das?
Wieso?
Die EU ist in erster Linie einmal dazu da, die Interessen seiner NOCH- und WEITERHIN-Mitglieder zu vertreten. Und nicht die seiner EX-Mitglieder.

Und klar: Es muss auch weiterhin eindeutige Vorteile haben, Mitglied der EU zu sein, gegenüber dem Status, Nicht-Mitglied zu sein. Sonst kann man sich das ja auch alles sparen.

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mitag 12.04.2019, 09:53
38. das tragische

daran ist, finde ich, dass die briten wohl erst spüren müssen, was für folgen ihre entscheidung für einen brexit hat. da wird man sich den mund fusselig reden gegen die sturheit und ignoranz. wenn das übel dieses schildbürgerstreiches dann bei den menschen angekommen ist wird das erstaunen und wehklagen groß sein. und ehrlich, mir tun die jungen weltzugewandten briten jetzt schon leid, abgeschnitten von all den möglichkeiten die die europäischen jungen menschen weiterhin genießen.

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bammy 12.04.2019, 09:55
39.

Zitat von biobauer01
und die Dame nennt ja einen. 90% des Gemüses wird importiert. Diese Wertschöpfung fehlt auf dem Land In UK. Es kommt mit einer polnischen Spedition mit rumänischen Fahrern in einem deutschen Lkw und bezahlt mit Geld das die" City" verdient hat.Dieses Geschäftsmodell (auch ökologisch unsinnig) wollen viele Leute nicht mehr. Local Production ist angesagt
Und das liegt woran? Verbietet irgendjemand den Engländern Landwirtschaft zu betreiben. Hat irgendjemand die Engländer dazu gezwungen ihr Wirtschaftsmodell in der (Finanz)Dienstleistung zu konzentrieren?

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