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Britische Handelskammer: Tausende britische Firmen bereiten sich auf No-Deal-Brexit v
DPA

Die britische Handelskammer schlägt Alarm: Der Großteil ihrer 75.000 Mitglieder würde sich mit Notfallplänen auf einen ungeregelten Brexit vorbereiten. Dazu gehöre die Verlagerung von Geschäften ins Ausland.

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Beat Adler 27.01.2019, 12:02
130. Stimmbuerger OHNE Referendumserfahrung muessen das Verlieren lernen!

Stimmbuerger OHNE Referendumserfahrung muessen das Verlieren lernen! Wer VOR der Durchfuehrung des Referendums NICHT bereit ist zu verlieren, das zu erlernen, soll besser nie ein Referendum abhalten!

Brexit spaltete die Briten bis heute! Die Verlierer erzaehlen die Geschichte, dass ja eigentlich sehr Viele fuer sie gestimmt haetten, sie deswegen ja kaum verloren haetten und ueberhaupt ein 2. Referendum nun noetig ist, um den Fehler beim Ersten zu korrigieren!

Was in der Diskusion unter geht, ist dass es David Cameron war, der seinen Buerger das Referendum versprach, aber es nicht ohne grosse Mehrheit im House of Commons, der Parlamentskammer der Gewoehnlichen, haette stattfinden koennen. Wo sind Cameron, Farage und Johnson? Antwort Abgetaucht! Wo sind nun die Parlamentarier die fuer die Durchfuehrung stimmten? Antwort: Abgetaucht! Auch stimmen sie mit sehr grosser Mehrheit dafuer den Artikel 50 zu aktivieren. Wo sie sie nun diese Palamentarier? Abgetaucht!

Nie in einem Staat, wo die Stimmbuerger keine Erfahrung im Abhalten von Referenden haben, ein Solches durchfuehren! Nie!
mfG Beat

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xxgreenkeeperxx 27.01.2019, 12:04
131. vom Leben lernen

Zitat: Die jungen Briten, die in großer Mehrheit gegen den Brexit sind, haben sich nicht ausreichend beteiligt und müssen jetzt ausbaden, was die Alten bestimmt haben. Zitat Ende

Wenn das wirklich so ist, was ich bezweifle, denn auch für die "einheimische" Jugend in UK, ausgenommen die aus der EU zugewanderte Jugend, ist die USA kulturell viel näher als die EU, egal wer in den USA gerade Präsidentendarsteller ist. Fahren sie einfach mal nach London und überzeugen sie sich selbst. Derzeit ist das Pfund ja auf niedrigem Stand. Ein Tagesausflug sollte also drin sein. Aber nehmen wir einmal an es ist wirklich so und die Jugend in UK hat da geschlafen, dann ist es doch immer noch die Beste Art aus Fehlern zu lernen wenn man die Auswirkungen deutlich zu spüren bekommt, also mit einem no deal brexit. Nur so werden sie in Zukunft verantwortungsbewußter mit ihrer Wählerstimme umgehen. Von daher geben wir ihnen doch die Chance von der Realität zu lernen und spielen uns hier nicht als Besserwisser auf. Das steht uns einfach nicht zu, finde ich.

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WOLF in USA 27.01.2019, 12:05
132.

Zitat von ramuz
"Verbauen die nicht Rolls Royce Triebwerke?" U.a. auch RollsRoyce Triebwerke, ja. Und jetzt raten Sie mal, wo die heute schon gebaut werden? Ein Tip: Falls Sie nur aufs UK tippen, liegen Sie falsch. Wenn Sie D einbeziehen, dann schon richtiger... "Ob Airbus schon so weit ist, dass die Flieger ohne Triebwerke fliegen können?" Wenn das UK mal aus der EU draussen ist, werden die findigen britischen Genies sicher umgehend eine Lösung dafür anbieten und weltweit teuer verkaufen, sie wollen ja auch rosarote Einhörner schweben lassen! "Isaac Newton war doch Engländer. Ist der inzwischen vergessen worden?" Von den Briten? Ja - ganz offenbar. Die gehen nämlich davon aus, dass ein leerer weggestossener Hohlkörper in kräftefreier Bewegung auf einer kreisförmigen Bahn nicht mehr leer, sondern mit Schätzen beladen pünktlich zurück kommt und dann zum Entladen selbständig anhält, auf dass man der Schätze Genuss ziehen könne... Ist jetzt etwas gegen Newton theoretisiert - aber hey: That's the future!
Im Übrigen gibt es ja auch noch andere Triebwerkshersteller. Der Vorteil von RR beruht auf dem EU-Binnemarkt, und er wird in Zukunft nicht mehr gegeben sein, wenn die Briten ohne Deal draussen sind.

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georg.sperr 27.01.2019, 12:08
133. Und wo,

Zitat von domino3116
das beispielsweise auf den Rest-Airbuskonzern auswirken wird. Verbauen die nicht Rolls Royce Triebwerke? Ob Airbus schon so weit ist, dass die Flieger ohne Triebwerke fliegen können? Ich denke fast, das auch hier das Newtonsche Gesetz actio=reactio wirksam wird. Isaac Newton war doch Engländer. Ist der inzwischen vergessen worden?
Werden Rolls Royce Triebwerke hergestellt? Das Land fängt mit D an. Und R.R. wird sicher nicht aus Patiotismus die Fertigung nach gB verlagern.

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ramuz 27.01.2019, 12:08
134. Aber genau das ist doch Joe Ambergs Logik!

Zitat von Zaunsfeld
Jaja, das hören wir von Ihnen immer wieder. Aber Ihr Schweizer müsst doch nicht unterschreiben. Ihr seid es doch, die freien Zugang zum europäischen Markt haben wollen und nicht umgekehrt. Die EU kann locker auf den freien Zugang zum Schweizer Markt verzichten. Und wenn Ihr auf den freien Zugang zum europäischen Markt verzichten könnt und Euch andere Dinge wichtiger sind, na dann unterschreibt den Vertrag halt nicht. Zwingt Euch doch keiner.
Ihn nicht zur Unterschrift zu zwingen ist doch die Knebelaktion!

Würde er unterschreiben dürfen, könnte er ja abwägen und entscheiden. Horribile dictu! ENTSCHEIDEN ! Aber das war's dann, es war seine Entscheidung.
Würde man ihn hingegen mit vorgehaltenem scharf geladenem Federkiel zwingen zu unterschreiben, so wäre es nicht seine Entscheidung gewesen, und er könnte die nächsten Jahre weiter rum nölen, er hätte ja alles ganz anders und unfair und überhaupt...

Dieses dumme Rumnölen KNEBELT man nun, indem man ihn frei und unabhängig entscheiden lässt. DAS ist der Knebel, der Joe Amberg stört.

Haben Sie also Mitleid 8-]]

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willibaldus 27.01.2019, 12:09
135.

Zitat von ForistGump2
Tausende britische Firmen haben sich auch vorbereitet (als die Osterweiterungen anstanden) in die Billiglohnländer innerhalb der EU abzuziehen. Damals war der Aufschrei nicht so groß.
Das eine war Expansion und neue Zweigstellen, das andere ist eine Abwanderung von Arbeitsplätzen.

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WOLF in USA 27.01.2019, 12:11
136.

Zitat von scsimodo
Es wird ja so getan, als gäbe es keinen Handel zwischen GB und der EU mehr. Liefern wir ab 29.03. nichts mehr nach GB? Kann/darf GB nichts mehr an die EU liefern? Offensichtlich schon, wenn man den ganzen Brexit-Wahn hier so liest. Frage mich nur, wie wir Handel mit z.B. Indien, China, Japan etc. treiben. Wüsste nicht, dass die in der EU sind... Mit GB wird's halt ein bisschen umständlicher, aber die Waren fliessen nach dem Brexit genauso wie zuvor. Firmenchefs, die noch vor dem Stichtag Ihre Firma in die EU verlagern, halte ich für paranoide Schwachköpfe. Was ist, wenn es den Briten hinterher (also nach ein paar Jahren) tatsächlich besser geht als jetzt? Einen Präzedenzfall für einen EU-Austritt gibt es ja bisher noch nicht! Ich denke, davor hat die EU Angst, dass ein Land die Erfahrung macht, dass es ohne EU-Wahnsinn auch besser gehen könnte. Man wird sehen, es bleibt spannend...
Nein, wird es nicht! Es geht hier darum ob GB wirtschaftlich Schaden nimmt oder nicht und wohin sich der Handel langfristig verlagern wird. Und das ist absehbar und nicht zum Vorteil von GB. Und das ist ganz simple und rational nachzuvollziehen. Darum geht es!

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ramuz 27.01.2019, 12:13
137. Ich möchte ein ABER hinzufügen.

Zitat von lab61
Es gehen 900 Jobs in GB verloren. Die Stelleninhaber sind aber bei weitem nicht nur britische Staatsbürger. Die kommen aus vielen EU-Ländern. So war z.B. der erste Leiter der EMEA auch ein Deutscher, vormals Abteilungsleiter im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Ihm folgten damals auch einige Mitarbeiter aus seiner Abteilung nach London.
Sicher ist es interessant, wo diese Leute Steuern bezahlt haben.
ABER noch wichtiger ist, wo sie kostenpflichtig gewohnt, sich gegen Entgelt ernährt, gekleidet, amüsiert und erholt haben. Und wie viele Jobs wiederum daran hingen.
All diese Summen fliessen nun nicht mehr... ich schätze die Anzahl der Briten, die nach Abgang der 900 Internationalen (ja: auch Briten) ohne Einkommen sein werden, auf mindestens die gleiche Menge. Und die bleiben den britischen Sozialkassen erhalten.

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stefan7777 27.01.2019, 12:15
138. Komischer irrglaube

Warum sollte irgend jemand in der Welt mit den Briten bessere Handelsverträge aushandeln als mit der EU? Was macht die Britische Insel attraktiver als irgend ein anderes EU-Land? Wenn BG nicht wieder beginnt selbst zur Steueroase zu werden, denn wird kein Mensch ein gesteigertes Interesse an dieser Insel haben. Es gab Zeiten, da hatte GB durch Sprachbarrieren noch viele Vorteile, aber diese Zeiten sind seit Dekaden und dem Internet vorbei. Andererseits wird es auch kein Weltuntergang sein wenn die Briten ihren eigenen Weg suchen. Mit dem Herzen konnten sich die älteren Briten bisher eh nicht mit der EU verbunden fühlen. Der Brexit ist ein Werk der gestrigen, alten und und in Rente befindlichen Briten. Schade finde ich es für die vielen meist jungen Menschen in GB die sich als Europäer fühlen und den Wert Europa schätzen und wertschätzen. Es tut im Herzen weh, um die die Europa als Chance verstanden haben und die Einigung vorantreiben wollten.

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rloose 27.01.2019, 12:15
139.

Zitat von kurtbär
with absolutely no deal. they voted to get out. not to get out with a deal.
Diese Alternativen gab’s ja auch gar nich bei der Abstimmung, weder die eine noch die andere.

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