Forum: Wirtschaft
Britische Handelskammer: Tausende britische Firmen bereiten sich auf No-Deal-Brexit v
DPA

Die britische Handelskammer schlägt Alarm: Der Großteil ihrer 75.000 Mitglieder würde sich mit Notfallplänen auf einen ungeregelten Brexit vorbereiten. Dazu gehöre die Verlagerung von Geschäften ins Ausland.

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Beat Adler 27.01.2019, 12:15
140. Schweiz: Beitritt zum EWR 1992 mit 50.3% Nein abgelehnt

Zitat von s.l.bln
...zu welchen Wahrnehmungssalti EU Hasser so in der Lage sind. Soso, die EU hat sich also um Teilnahme am schweizer Binnenmarkt beworben, möchte sich aber nur die Rosinen rauspicken? Ich brech zusammen. Vorher erklär ich ihnen das aber rasch noch : Die Schweiz würde gerne von den Vorteilen des EU Binnenmarktes profitieren. Der EU ist das Recht und sie hat für solche Partnerschaften einen Regelkatalog erstellt, der sicherstellt, daß eine solche Partnerschaft die betreffenden Länder nicht besser stellt als die Vollmitglieder. Aus diesen Bedingungen kann sich natürlich nicht jeder beliebig aussuchen, was ihm grade am Besten paßt und wer den Nutzen des Binnenmarktes für sich geringer bewertet als die Nachteile seiner Bedingungen, sieht sich eben anderswo nach Handelspartnern um. Das steht der Schweiz frei, wie zukünftig auch den Briten. Wo Sie da irgendwelche Knebel erkennen, bleibt Ihr Geheimnis.
Schweiz: Beitritt zum EWR 1992 mit 50.3% Nein abgelehnt: Spaltete sich deswegen die Schweiz in Befuerworter und Gegner das damaligen Europaeischen Wirtschaftsraumes? Nein! Denn die Schweizer Stimmbuerger, jaehrlich mit mehreren Referenden "konfrontiert", koennen verlieren!

Was tat die Schweiz seit 1992, um nicht de jure Mitglied der EU zu werden aber de facto dabei zu sein, schliesslich ist die Schweiz vollkommen von der EU "umzingelt", wurden in der Folge 120 bilaterale Vertraege, immer und jeder Einzelne darunter zu gegenseitigem Nutzen ausgehandelt und von jedem einzelnen EU Mitglied im Parlament ratifiziert. Zur Zeit steht ein Rahmenvertrag EU - Schweiz im Raum. Die Verhandlungen darueber laufen auf hohen Touren!

Dieser Weg steht den Briten offen! Nach 27 Jahren intensiver Verhandlungen sind sie dann auch so weit, wenn sie wollen! Sie wollen aber gar nicht!

Deswegen ist der Hinweis auf die Schweiz im Zusammenhang mit dem Brexit eher daneben gezielt.
mfG Beat

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InternetResearchAgency 27.01.2019, 12:16
141. Grüezi Joe Amberg, Pilzkopf & Eidgenossen

Wenn ihr diese EU doch so sehr hasst, und keine weiteren Verträge mehr mit ihr unterschreiben werdet (rotfl) warum mischt ihr euch dann hier in diese Diskussion ein? Ladet euren isolationistischen, reaktionären $#!7 doch einfach bei NZZ, BZ oder Weltwoche ab. Da ist er gut aufgehoben.

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willibaldus 27.01.2019, 12:17
142.

Zitat von HaPeGe
Ich meine, wenn Großbritannien die EU ohne Vertrag verläßt, dann dürfte das für GB doch um einiges schlechter sein, als mit dem bis dato ausgehandelten Vertrag. Die Briten werden sich noch wundern, was die Folgen sein werden. Ein Beispiel: Im Falles eines harten Brexit wird Airbus die Produktion in GB einstellen, d. h. die 14.000 Arbeitsplätze von Airbus in GB und noch einmal 110.000 Jobs in der Zulieferindustrie sind akut bedroht. Ein aktuelles Beispiel: Die europäische Arzneimittelbehörde zieht von London nach Amsterdam. 900 Briten haben ihren Job verloren. Ich hoffe, den Briten und auch Ihnen dämmert es vielleicht einmal irgendwann, dass der Brexit der größte Blödsinn war, für den sie sich jemals entschieden haben. Die Briten gefährden dadurch akut den Bestand von Großbritannien !
Die Briten werden ihre eigene Arzneimittelbehörde brauchen, wenn sie auch da souverän sein wollen.
Ein Großteil der Fachkräfte in der Arzneimittelbehörde waren keine Briten. UK muss dann genügend eigene Fachleute finden und einstellen, von Steuergeldern natürlich.
Dann gab es natürlich die Peripherie um die Fachleute herum, die in London von und mit ihnen verdient haben.

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WOLF in USA 27.01.2019, 12:17
143.

Zitat von aprzak22
Brieten wissen genau , was Sie machen. Es ist erstaunlich , wie Leuten nach der Mainstream (Massengeschmack der Massenkultur ) Ihre Meinungen bilden . Die Panik in den Medien, wo Briten als schuldig , gelehnt dargestellt wurden . Dieses grau Foto : London bei Bewölkung..
Erklären Sie doch mal genau, was Sie meinen, so dass man es auch nachvollziehen kann ...

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ramuz 27.01.2019, 12:18
144. Endlich!

Zitat von sufou
Ja alles schon "gehört" das komplex Themen nicht vom Pöbel äh ich meinte Volk entschieden werden darf! Ein komplexes Thema war die Entscheidung von Frau Merkel unkontrolliert Menschen in unsere Land hereinzulassen. Durften wir da nicht mitentscheiden? Das übrigens das berühmte Tropfen der in der UK das Fass zum Überlaufen brachte. Ohne Frau Merkels bruch gegen bestehende EU Regeln hätte es warscheinlich gar keine Volksentscheid bzw Brexit gegeben. Frau Merkel wird warscheinlich als Totengräberin der EU in die Geschichte eingehen. Natürlich nicht aus unsere Sicht denn sie handelten höchst ehrenvoll!
Endlich kommt wieder so ein Dummkopf mit "Merkel ist schuld!" hat ja echt gedauert in diesem Thread! ;-))
Gut - dass das mit dem Tropfen kompletter Blödsinn ist, und warum das Agieren von Frau Merkel auf den britischen Entschluss nicht die geringste Auswrkung hatte, wurde ja schon wieder und wieder dargelegt.
Aber was soll man mit Fakten, wenn man blöde "Merkel ist schuld!" blöken kann

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rloose 27.01.2019, 12:20
145.

Zitat von b-blog
zwischen UK und USA einerseits und UK und China andererseits. Das ist die wahre Phantasie dahinter. Freier Handel der Briten imit den Amis auf der einen Seite und gleichzeitig freier Handel der Briten mit den Chinesen auf der anderen Seite ergibt viel mehr Wirtschaft als das Bischen Handel innerhalb der EU. Wenn sich das als richtig erweist, dann muß Deutschland folgen.
Trump ist ja bekannt für seinen freien Handel. Das wird bestimmt ein Erfolgsmodell für die Briten, zumal er ja auch immer sagt: Britain first....

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pirx64 27.01.2019, 12:21
146.

An alle die denken, Warenverkehr geht einfach so weiter.
Nein, geht er nicht. Plumpes Beispiel: Arzneimittel.
Diese haben doch eventuell gar keine Zulassung in GB, nur in der EU. D.h., die Aufsichtsbehörde muss die Arzneimittel erst mal zulassen. Und wer kennt das nicht, Zulassungen dauern nicht Tage, Wochen oder Monate, die dauern Jahre.
Und dann das Steuerrecht, GB ist von einem Tag zum anderen ein Drittland. Was das an Aufwänden und Kosten auf beiden Seierzeugt, ist auch nicht zu unterschätzen.

Und und und. Ist doch nicht so, dass GB auf einmal kein Vereinsmitglied mehr ist, da hängt so viel dran. Und GB hat ignorant die 2 Jahre ablaufen lassen ohne einen Plan zu fassen, Abkommen vorzunehmen. Warum soll das auf einmal besser werden, wenn die nicht mehr in der EU sind? Und die müssen nicht nur mit der EU neue Verträge ausarbeiten, sondern weltweit. Das muss auch erst mal gestemmt werden, das dauert auch Jahre. Und bei der Performance, die die jetzt gezeigt haben ...

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ramuz 27.01.2019, 12:24
147. Lassen Sie sich den Spruch einrahmen...

Zitat von pilzkopf
So ist es. Wir unterschreiben auch nicht.
.. und hängen ihn gestickt an die Wand überm Sofa - dann können Sie auch Jahre nach der gewisslich erfolgten Unterschrift immer wieder drauf blicken und "hach...damals... .!" seufzen...

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Weltbild 27.01.2019, 12:26
148.

Zitat von Watschn
Es wird (wohl) so kommen, wie die Dame (Boutique-Verkäuferin) im anschl. Video-Artikel es prophezeiht, dass infolge eines voraussichtl. managedbaren EU-Austritts UK's (vielleicht mit Geburtswehen), die EU sich peu à peu auflöst, und es schliesslich kaum mehr was übrigbleibt. Höchstens eine Reform der Abwicklung bzw. Rückabwicklung zu einer wieder vernünftigen EWG kann dies m.E. noch abwenden. Die Nachteile dieser EU sind schlicht grösser als die Vorteile (für alle Staaten). Man muss sehen, dass der einzige 'Schatz' der zollfreie Binnenmarkt ist. Aber diesen Binnenmarkt gab's nämlich bereits mit der EWG, zeitlich schon vor der EU, ohne all ihre verunglückten Politentwicklungen (wie Maastrichtverträge, Schengenabkommen Dublin-Asylgestaltung, Euro, Haftungen, Überschuldungen, nicht fitte Beitrittsländer wie Rumänien, Bulgarien, keine robuste EU Aussengrenzen > somit Migrationssturm auf die EU und auf die jeweiligen Sozialsysteme, unbefriedigendes Türkeiabkommen, weltfremde EU-Regelungen; wie dt. Kindergeld für Rumänien, EU-Zwist der 'Flüchtlingsverteilung', Spaltung der EU, Infolge aufkommender sog. 'Rechtspopulismus', Macrons dubioses Eurozonenbudget (DE geht darauf ein..), Haftungsvergemeinschaftung der EU-Spareinlagen, jahrzehntelanger Nullzins mit Enteignung der Sparer, Gelbwestenproteste mit bürgerkriegsähnl. Zuständen...usw.) Die einzige wahre Perle ist der warenzollfreie EU-Binnenmarkt. Dieser quasi einzige 'EU-Schatz' eines zollfreien Handelsraums lässt sich auch ohne oben aufgeführten schlecht regulierten über teils unmöglichen bis untragbaren EU/Eurozonen-Ballast verwirklichen bzw. weiterführen. Mit einem simplen Freihandelsabkommen unter europ. Ländern. Dazu braucht es nicht mal die EU mit ihrer eher weltfremden Personenfreizügigkeit. Stipendien-, Schüler- u. Uni- u. Wissenschaftsaustausch, sowie zwischen-staatlich regulierte Arbeitsplatzwechsel oder Rentnerauswanderung nach Spanien, Portugal, Südfrankreich & Co. gab es auch in der EWG, und würden sich bestimmt auch unter den neuen Freihandelsabkommen zwischen Ländern vereinbaren lassen.
Sie haben die Komplexität nicht verstanden. Wenn die EU Verträge beschliesst stehen 27 Länder dahinter. Versuchen sie einmal 27 verschieden Argumente auf eine Linie zu bringen. Mehr EU ist mehr Wohlstand, weniger EU verstärkt Instabilität. Alle Grossmächte würden es bevorzugen die das die EU auseinanderfällt. Damit könnten sie jedes einzelne Land in die Enge treiben und niemand wäre in der Lage auf gleicher Augenhöhe zu verhandeln (wirtschaftlich, geostrategisch, kulturell usw.). Für unseren Frieden in Europa ist mehr EU erforderlich !!

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Beat Adler 27.01.2019, 12:27
149. Die kleine Schweiz unterschrieb einen Freihandelsvertrag mit China!

Zitat von ralfix
Ist eigentlich total unlogisch, dass ein einzelnes Land bessere Handelsverträge aushandeln kann, als im Rahmen der EU möglich wäre. Dazu müssen Verträge mit der EU erstmalig ausgehandelt werden. Ein schönes Beispiel ist ein Brexiter wie Dyson, der erst mal seinen Sitz nach Singapur verlagert. Schön für ihn - aber was UK davon?
Die kleine Schweiz unterschrieb und ratifizierte einen Freihandelsvertrag mit China! Er ist in Kraft getreten! Sie verhandelt zur Zeit mit Indien. Es geht also ganz gut, dass ein Kleinstaat, viel kleiner wie Grossbritanien, mit einem Monster wie China einen Freihandelsvertarg zu gegenseitigem Nutzen aushandelt und absegnet, in Kraft setzt! Waere die Schweiz de jure EU Mitglied, duerfte sie das gar nicht! Wie heisst es doch so schoen: Kleine Kinder, kleine Probleme..... Was uns als Problem in der Schweiz bleibt, sind Kuehe mit oder ohne Hoerner;-)
mfG Beat

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