Forum: Wirtschaft
Britische Handelskammer: Tausende britische Firmen bereiten sich auf No-Deal-Brexit v
DPA

Die britische Handelskammer schlägt Alarm: Der Großteil ihrer 75.000 Mitglieder würde sich mit Notfallplänen auf einen ungeregelten Brexit vorbereiten. Dazu gehöre die Verlagerung von Geschäften ins Ausland.

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cobaea 27.01.2019, 13:39
200.

Zitat von sufou
Ja alles schon "gehört" das komplex Themen nicht vom Pöbel äh ich meinte Volk entschieden werden darf! Ein komplexes Thema war die Entscheidung von Frau Merkel unkontrolliert Menschen in unsere Land hereinzulassen. Durften wir da nicht mitentscheiden? Das übrigens das berühmte Tropfen der in der UK das Fass zum Überlaufen brachte. Ohne Frau Merkels bruch gegen bestehende EU Regeln hätte es warscheinlich gar keine Volksentscheid bzw Brexit gegeben.
und schon wieder der gleiche Unsinn in Dauerschleife - nein, Merkels Entscheidung in der Flüchtlingspolitik 2015 hat die Brexit-Entscheidung im UK 2016 höchstens marginal beeinflusst. Da das UK noch nie zu "Schengen" gehörte, gab es dort nie offene Grenzen und da das UK zudem noch auf Inseln liegt, hielt sich die "Gefahr" eines sehr grossen Flüchtlingszustroms über die Balkanroute oder übers Mittelmeer in engen Grenzen. Zudem war die Brexit-Abstimmung schon versprochen, bevor Merkels Entscheidung fiel. Nein, Merkel ist nicht an allem schuld - noch nicht mal am schlechten Wetter.

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willibaldus 27.01.2019, 13:40
201.

Zitat von s.l.bln
...daß ein Teil dieser destruktiven Beiträge aus St. Petersburg kommt. Das muß man als giftiges Grundrauschen bei politischen Diskussionen im Netz inzwischen ausblenden können, weil es dagegen kein Mittel gibt.
Vielleicht auch aus StPaul. Manche Äußerungen lassen auf ein Bild von Europa schließen, das von jenseits des Teiches kommt. Breitbart, Bannon und so.

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willibaldus 27.01.2019, 13:41
202.

Zitat von Johann Dumont
Auf Burberry oder Haribo kommt es gar nicht an. Ganz im Gegenteil die Engländer können sogar profitieren - aus den über kurz oder lang folgenden Überschuldungsproblemen in Südeuropa stehen sich heraus. Die nächste große Bankenrettung findet ohne England statt. England ist immer noch Finanzzentrum und Gewinne werden dort ganz ohne Wertschöpfung geschaffen - quasi aus dem Nichts auf Kosten der anderen. Die Londoner City erwirtschaftet schon seit über 20 Jahren mehr - als der Rest der britischen Volkswirtschaft, dass ändert sich nicht nach einem ungeregelten Brexit. Das Argument mit Burberry oder Haribo zeigt die Hilflosigkeit der Argumentation. Beide Klitschen sind völlig unbedeutend. Und auf Haribo zu verzichten ist eine Riesenschritt für eine Gesellschaft und deren Zukunft.
UK ist eines der Länder in der EU, in dem die Schulden steigen. Und wenn man die impliziten Schulden mit einbezieht, dann liegt das UK locker auf Augenhöhe mit Griechenland aber noch etwas von den USA entfernt. Viel Spaß.

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HaPeGe 27.01.2019, 13:42
203. Entschuldigung, das ist Wunschdenken ...

Zitat von Watschn
Es wird (wohl) so kommen, wie die Dame (Boutique-Verkäuferin) im anschl. Video-Artikel es prophezeiht, dass infolge eines voraussichtl. managedbaren EU-Austritts UK's (vielleicht mit Geburtswehen), die EU sich peu à peu auflöst, und es schliesslich kaum mehr was übrigbleibt. Höchstens eine Reform der Abwicklung bzw. Rückabwicklung zu einer wieder vernünftigen EWG kann dies m.E. noch abwenden. Die Nachteile dieser EU sind schlicht grösser als die Vorteile (für alle Staaten). Man muss sehen, dass der einzige 'Schatz' der zollfreie Binnenmarkt ist. Aber diesen Binnenmarkt gab's nämlich bereits mit der EWG, zeitlich schon vor der EU, ohne all ihre verunglückten Politentwicklungen (wie Maastrichtverträge, Schengenabkommen Dublin-Asylgestaltung, Euro, Haftungen, Überschuldungen, nicht fitte Beitrittsländer wie Rumänien, Bulgarien, keine robuste EU Aussengrenzen > somit Migrationssturm auf die EU und auf die jeweiligen Sozialsysteme, unbefriedigendes Türkeiabkommen, weltfremde EU-Regelungen; wie dt. Kindergeld für Rumänien, EU-Zwist der 'Flüchtlingsverteilung', Spaltung der EU, Infolge aufkommender sog. 'Rechtspopulismus', Macrons dubioses Eurozonenbudget (DE geht darauf ein..), Haftungsvergemeinschaftung der EU-Spareinlagen, jahrzehntelanger Nullzins mit Enteignung der Sparer, Gelbwestenproteste mit bürgerkriegsähnl. Zuständen...usw.) Die einzige wahre Perle ist der warenzollfreie EU-Binnenmarkt. Dieser quasi einzige 'EU-Schatz' eines zollfreien Handelsraums lässt sich auch ohne oben aufgeführten schlecht regulierten über teils unmöglichen bis untragbaren EU/Eurozonen-Ballast verwirklichen bzw. weiterführen. Mit einem simplen Freihandelsabkommen unter europ. Ländern. Dazu braucht es nicht mal die EU mit ihrer eher weltfremden Personenfreizügigkeit. Stipendien-, Schüler- u. Uni- u. Wissenschaftsaustausch, sowie zwischen-staatlich regulierte Arbeitsplatzwechsel oder Rentnerauswanderung nach Spanien, Portugal, Südfrankreich & Co. gab es auch in der EWG, und würden sich bestimmt auch unter den neuen Freihandelsabkommen zwischen Ländern vereinbaren lassen.
Denn es wird nicht so kommen ! Vielleicht werden noch einige, wie Sie es nennen, nicht fitte Länder, wie Rumänien, Bulgarien und Polen die EU verlassen. Was soll's ? Ich würde das als einen Gewinn betrachten ! Die EU kann nur davon profitieren. Die EU der 16 war eigentlich die beste EU und ich denke, wir sollten da wieder hinkommen und erst wieder Länder aufnehmen, wenn sie tatsächlich mithalten können.

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ramuz 27.01.2019, 13:43
204. Aber Sie haben es doch SELBST angewendet?

Zitat von xxgreenkeeperxx
Ihr Argument ist was Griechenland betrifft sicher richtig, aber aus meiner Sicht trotzdem nicht auf UK anwendbar. UK ist immer noch eine starke und dann auch von EU-Entscheidungen freie Wirtschaftsmacht. Man wird Handelsverträge schon allein deshalb mit UK abschließen wenn damit mehr Geld zu verdienen ist als bei einem Abschluss mit der EU. Außerdem ist UK international politisch besser vernetzt als die EU. Und selbst wenn man nur Handelsverträge mit UK abschließt, um die EU zu schwächen, man wird es tun. Da bin ich mir ziemlich sicher. UK wird im Zweifelsfalle der unsinkbare und atomar bewaffnete Flugzeugträger aller wirtschaftlichen Konkurrenten der EU (o.k. außer Russland :) ) sein, und das auch noch vor deren Küste. Das sollte man bei seinen Prophezeihungen schon berücksichtigen, wie ich finde.
"Ihr Argument ist was Griechenland betrifft sicher richtig, aber aus meiner Sicht trotzdem nicht auf UK anwendbar."

ich habe Sie doch lediglich zitiert. Also bitte schieben Sie nicht mir Ihren Quatsch in die Schuhe.

"Man wird Handelsverträge schon allein deshalb mit UK abschließen wenn damit mehr Geld zu verdienen ist als bei einem Abschluss mit der EU." D'accord. Betonung auf "wenn" . *smile*

"Außerdem ist UK international politisch besser vernetzt als die EU. "
Wie meinen.... ernst doch nicht, oder?

"Das sollte man bei seinen Prophezeihungen schon berücksichtigen, wie ich finde."
Nochmal d'accord. Warum tun Sie es dann nicht, folgen nicht Ihrem eigenen Rat, sondern laufen immer wieder wie das sprichwörtliche Tierchen aufs Eis?

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schmidt-post 27.01.2019, 13:44
205.

Zitat von pilzkopf
So ist es. Wir unterschreiben auch nicht.
Wetten, dass doch?

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sabaka56 27.01.2019, 13:44
206. Das stimmt so nicht

Zitat von KingTut
Nicht zu vergessen, dass diese Politiker ehemalige Eliteschüler sind, die es eigentlich hätten wissen müssen, was da auf ihr Land zukommt und sie hätten die Wähler entsprechend informieren müssen, damit sie den Demagogen und Wahrheitsverdrehern (Johnson, Farage) nicht auf den Leim gingen. In dem ganzen Szenario, das die Briten und mit ihnen wir Europäer jetzt durchlaufen, gibt es nur einen Gewinner: den Herrn im Kreml, der allen Grund hat, jeden Tag Party zu feiern, egal ob er gen Europa oder über den großen Teich blickt.
1. Eliteschüler fühlen sich wie der Name schon sagt als Eliten. Was auf Land und Leute zukommt geht dehnen am Elitea... vorbei.
2. Der Hauptgewinner ist nicht Putin, sondern der Herr mit der seltsamen Frisur hinter dem großen Teich.
Und wenn die Engländer meinen , dass er ihnen hilft sollten sie mal Nachrichten sehen. Da sagt er nähmlich immer Amerika First. Von GB steht da nichts dabei.

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willibaldus 27.01.2019, 13:44
207.

Zitat von Johann Dumont
Auf Burberry oder Haribo kommt es gar nicht an. Ganz im Gegenteil die Engländer können sogar profitieren - aus den über kurz oder lang folgenden Überschuldungsproblemen in Südeuropa stehen sich heraus. Die nächste große Bankenrettung findet ohne England statt. England ist immer noch Finanzzentrum und Gewinne werden dort ganz ohne Wertschöpfung geschaffen - quasi aus dem Nichts auf Kosten der anderen. Die Londoner City erwirtschaftet schon seit über 20 Jahren mehr - als der Rest der britischen Volkswirtschaft, dass ändert sich nicht nach einem ungeregelten Brexit. Das Argument mit Burberry oder Haribo zeigt die Hilflosigkeit der Argumentation. Beide Klitschen sind völlig unbedeutend. Und auf Haribo zu verzichten ist eine Riesenschritt für eine Gesellschaft und deren Zukunft.
Die Briten hatten an ihrer eigenen Bankenrettung schwer zu knabbern und sind noch immer nicht darüber hinweg. Warum steigen auf der Insel wohl die Staatsschulden?

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claus7447 27.01.2019, 13:45
208.

Zitat von Beat Adler
Schweiz: Beitritt zum EWR 1992 mit 50.3% Nein abgelehnt: Spaltete sich deswegen die Schweiz in Befuerworter und Gegner das damaligen Europaeischen Wirtschaftsraumes? Nein! Denn die Schweizer Stimmbuerger, jaehrlich mit mehreren Referenden "konfrontiert", koennen verlieren! Was tat die Schweiz seit 1992, um nicht de jure Mitglied der EU zu werden aber de facto dabei zu sein, schliesslich ist die Schweiz vollkommen von der EU "umzingelt", wurden in der Folge 120 bilaterale Vertraege, immer und jeder Einzelne darunter zu gegenseitigem Nutzen ausgehandelt und von jedem einzelnen EU Mitglied im Parlament ratifiziert. Zur Zeit steht ein Rahmenvertrag EU - Schweiz im Raum. Die Verhandlungen darueber laufen auf hohen Touren! Dieser Weg steht den Briten offen! Nach 27 Jahren intensiver Verhandlungen sind sie dann auch so weit, wenn sie wollen! Sie wollen aber gar nicht! Deswegen ist der Hinweis auf die Schweiz im Zusammenhang mit dem Brexit eher daneben gezielt. mfG Beat
Hallo Beat,

Nichts wäre willkommener wenn GB sich analog CH einem Vertrag anschließen würde. Oder ala Norwegen. Aber schauen Sie sich die Debatten im unterhaus an, oder die Reden von Theresa. Sie sagen immer was sie nicht wollen, dann taucht plötzlich wieder das Thema Nordirland auf.

Wenn sie mit Briten, die ein wenig über den Tellerrand gesehen haben, wissen sie was sie zur Antwort bekommen? Nur Augenrollen und abwinken.

Leider, fare well GB, aber du kannst auch noch später Verträge schliessen, dauert eben, und die verhandlungsposition wird nicht besser.

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xxgreenkeeperxx 27.01.2019, 13:46
209.

Zitat: ... den Briten irgendetwas schenken außer ein Schwall seiner selbstverherrlichenden Tweets - endend mit "America first". Zitat Ende.

Auch Mr. Trump ist von Wählerstimmen abhängig. Und wenn die Mehrheit seiner Wähler fordert die Briten statt die EU im Handel zu bevorzugen dann wird er das tun. Auch für ihn ist die EU der weitaus stärkere Handelskonkurrent als ein UK außerhalb der EU. Und deshalb werden die Briten im Notfall von den USA immer "über Wasser" gehalten werden. Natürlich wird ihnen dabei nichts "geschenkt" auch wenn sie dieselbe "Sprache" sprechen.

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