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Britische Kaderschmiede Eton: So funktioniert das Netzwerk der Eliten
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Was haben Boris Johnson, Prinz William und der geschasste Chef von Cambridge Analytica gemein? Sie waren auf der Privatschule Eton. Das sei kein Zufall, sagt der Soziologe Sam Friedman - und erklärt warum.

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lorn order 31.03.2018, 12:30
1. das ist doch in Deutschland nicht besser

Wir haben in Deutschland keine so ausgeprägte Privatschulkultur wie in Großbritannien.
Aber auch in Deutschland ist die Herkunft entscheidend für das Leben.
Akademikerkinder werden häufiger für das Gymnasium empfohlen als Kinder aus bildungsfernen Familien.
Und selbstverständlich ist es einfacher im Leben, wenn man schon zu Hause lernt, wie man eine Bibliothek benutzt, wie man sich wann zu kleiden hat, wie Smalltalk funktioniert.
Ich komme aus einer Familie, in der seit Generationen(tatsächlich bis ins 19. Jahrhundert zurückreichend) jeder einen Universitätsabschluss hat.
Es war für meine Brüder und mich vollkommen undenkbar, nach der Schule etwas anderes zu planen als ein Studium.
Na klar, keiner von uns ist Bundeskanzler oder DAX-Vorstand geworden, aber es war für uns deutlich einfacher, auf der Sonnenseite des Lebens zu bleiben als es für Hartzer ist, dorthin zu gelangen.

Aber es bleibt festzuhalten, dass die Klassengesellschaft in Großbritannien deutlich ausgeprägter ist als in Deutschland.

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ptb29 31.03.2018, 12:45
2. Gutes Beispiel Boris Johnson

Ich war schon immer der Meinung, dass er über Beziehungen an seine Ämter gekommen ist.

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Horch und Guck 31.03.2018, 13:08
3. Gangster und Gangster

Die einen, Besipiel USA, ziehen sich ihre Strassenuniform an und erklären ihre Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gang anhand der Farbe der Kleidung. Für diese Leute, die meist kriminell sind wegen in der Bevölkerung grassierender Armut, ist ein Gefängnissaufenthalt sozusagen die Uni. Dort bekommen sie ihren Feinschliff, die letzten Kniffe beigebracht, dort knüpfen sie Kontakte für ihr weiteres Leben als Gangster. Wenn sie dann ihre "Arbeit" gut machen und eigentlich in "Rente" gehen könnten, machen die Meisten aber weiter, getrieben von Gier.

Diejenigen aber, die sehr oft moralisch verkommen und auch kriminell sind(nur besser versteckt), mit politischen Entscheidungen ganze Völker in Kriege treiben und abertausende von Menschen töten können, durch Reichtum soviel Macht missbrauchen können wie es ihnen beliebt, die Bevölkerung ausnutzen, Geld für sich "arbeiten" lassen und in großem Maße Steuern hinterziehen, die geben sich zu erkennen an ihrer Gangkluft, dem Anzug, dem Hemd und dem Schlips.

Und tun das alles nicht weil sie arm sind, sie sind nur von Gier getrieben. Diese Gesellschaftsschädiger besuchen halt Unis wie Eton, um ihren Feinschliff zu bekommen, um die letzten miese Kniffe beigebracht zu bekommen. Und um Kontakte für ihr weiteres Leben als z.B. Politiker, als Prinz, als Bänker, als Waffenhändler, als Steuervermeider, als Chef eines gegen die Bevölkerung gerichteten Spionage und Propganda-Apparates zu knüpfen.

Ich persönlich finde die Gangster in Anzügen gefährlicher. Erstens werden die allesamt viel älter und können somit länger Schaden anrichten als arme Strassengangster. Durch ihre Erbfolge werden sie sowieso and Schalthebel der Macht befördert, von wo aus sie massiv den Menschen schaden können. Zweitens gaukeln die Anzug-Gangster den Menschen vor sie wären gar keine Gangster, sondern sogar noch etwas viel besseres als die normale Bevölkerung. Wer sein wahres Gesicht hinter einer Maske wie einem Anzug, einem Hemd und einem Schlips versteckt, der ist auch noch ein feiger Gangster ohne Kodex!

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AndreasKurtz 31.03.2018, 13:08
4. Jeremy Corbyn gehört nicht dazu,

sie werden alles tun, um ihn zu verhindern. Nix hat ausgeplaudert wie sie es machen, man ahnte es vorher. Im Moment wird die antisemitische Karte gegen Corbyn gespielt, davor war er ein Ostblock-Spion. Man kann sicher sein, es wird schmutziger, feiger, unverschämter werden. Alles in feinstem Eaton - Englisch.

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carahyba 31.03.2018, 13:36
5. Boris ...

Zitat von ptb29
Ich war schon immer der Meinung, dass er über Beziehungen an seine Ämter gekommen ist.
Boris Johnson hat mit anderen politischn "Grössen" wie dem unfähigen "DeCamerone" im selben Jahrgang zusammen studiert. Wenn ich mich richtig erinnere in Cambridge. Da kommt man auch nur mit besonderen "Leistungen" hinein.

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Whatsoever 31.03.2018, 13:47
6. Jungs unter sich

Nicht nur angesichts der Tatsache, dass ja gern behauptet wird, Frauen sollen sich im männlichen Plural als mitgemeint empfinden: Eton ist ein reines Jungeninternat. Eine deutliche Klarstellung wäre hier also unbedingt nötig gewesen. Inhaltlich bedeutet dies, dass Männer nicht nur aufgrund ihrer Ausbildung deutlich bessere Zugangsmöglichkeiten zu einflussreichen Posten haben, sondern auch aufgrund ihres Geschlechts. Es wäre schön gewesen, wenn dies thematisiert worden wäre. Oder gibt es ein gleichwertiges Elite-Internat für Mädchen, das ihnen die gleichen Zugangsmöglichkeiten zu Elite-Positionen gewährt? Soviel ich weiß nicht.

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carahyba 31.03.2018, 14:00
7. eine honorige Gesellschaft ...

Zitat von carahyba
Boris Johnson hat mit anderen politischn "Grössen" wie dem unfähigen "DeCamerone" im selben Jahrgang zusammen studiert. Wenn ich mich richtig erinnere in Cambridge. Da kommt man auch nur mit besonderen "Leistungen" hinein.
Diese "Gesellschaft" ist in einer selbst verschuldeten tiefgehenden Krise.
Figuren wie Cameron, Tereza May, Boris und andere haben sie dort hingebracht wo sie jetzt stehen.
Und sie stehen fest mit dem Rücken zur Wand.
Was der Chef von Cambridge Analytica ausgeplaudert hat, ist meines Erachtens was an der Oberfläche angesiedelt ist. Erpressung, Intrige, Verleumdung und "false flag" Aktionen sind in dieser honorigen Gesellschaft ein gängiges Mittel der Politik.

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Schlangenzung 31.03.2018, 14:02
8. Eton ist keine Uni, sondern eine "Sonderschule"

Zitat von Horch und Guck
Diese Gesellschaftsschädiger besuchen halt Unis wie Eton, um ihren Feinschliff zu bekommen, um die letzten miese Kniffe beigebracht zu bekommen.
Verehrte(r) Horch und Guck,

Eton ist keine Universität, sondern eine boarding school - ein Internat, an dem Jungen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren unterrichtet werden. Dass die Schule "College" und ihre Schüler "students" genannt werden, sollte nicht täuschen - das ist überall in der anglphonen Welt so.

Mit ein wenig Überlegung komme ich zu dem Schluss, dass Kinder zwischen 13 und 18 wesentlich formbarer sind als Universitätsstudenten im jungen Erwachsenenalter. Ich folgere daraus, dass Eton als Universität vielleicht sogar weniger einflußreich wäre als als die Schule, die sie ist.

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carahyba 31.03.2018, 14:16
9. meinen aufrichtigen Dank ...

Zitat von carahyba
Diese "Gesellschaft" ist in einer selbst verschuldeten tiefgehenden Krise. Figuren wie Cameron, Tereza May, Boris und andere haben sie dort hingebracht wo sie jetzt stehen. Und sie stehen fest mit dem Rücken zur Wand. Was der Chef von Cambridge Analytica ausgeplaudert hat, ist meines Erachtens was an der Oberfläche angesiedelt ist. Erpressung, Intrige, Verleumdung und "false flag" Aktionen sind in dieser honorigen Gesellschaft ein gängiges Mittel der Politik.
Ich bin SpOn dankbar, dass es solche Artikel und Interviews abdruckt.
Für die heutige Zeit und politische Situation m.E. eher ungewöhnlich.

Die verschiedenen London Schools sind heute wissenschaftlich als Institutionen wichtiger als Cambridge, das von seinem vergangenen Ruf und als Auffangbecken der politischen Eliten und ihrer Helfershelfer lebt, z.B. Cambridge-Analytica

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