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Britische Verteidigungspolitik: Rolls-Royce erhält Milliardenauftrag für Atom-U-Boote
AFP

Das britische Verteidigungsministerium hat einen Rüstungsauftrag in Milliardenhöhe an den Konzern Rolls-Royce vergeben. Das Unternehmen soll Reaktorkerne für die britische Flotte von nuklear angetriebenen U-Booten liefern. Das sorgt für Krach im britischen Parlament.

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lhr 18.06.2012, 22:10
1. ???

Zitat von sysop
Das britische Verteidigungsministerium hat einen Rüstungsauftrag in Milliardenhöhe an den Konzern Rolls-Royce vergeben. Das Unternehmen soll Reaktorkerne für die britische Flotte von nuklear angetriebenen U-Booten liefern. Das sorgt für Krach im britischen Parlament.
Warum werden in der Fotostrecke Rolls-Royce Autos gezeigt? Rolls-Royce Motor Cars hat nichts mehr zu tun mit der Rolls-Royce Group.

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langnase73 18.06.2012, 22:14
2. So so...

An den Automobilhersteller Rolls-Royce ging der Auftrag... Gnadenlos schlecht recherchiert. Der Auftrag ging wohl eher an den Triebwerkshersteller Rolls-Royce mit seiner Sparte für Nuklear- und Energietechnik.

Die haben bereits seit 1973 nichts mehr miteinander zu tun. Rolls-Royce Motorcars gehört übrigens zum BMW Konzern.

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xees-s 18.06.2012, 22:24
3. .

Zitat von langnase73
An den Automobilhersteller Rolls-Royce ging der Auftrag... Gnadenlos schlecht recherchiert. Der Auftrag ging wohl eher an den Triebwerkshersteller Rolls-Royce mit seiner Sparte für Nuklear- und Energietechnik. Die haben bereits seit 1973 nichts mehr miteinander zu tun. Rolls-Royce Motorcars gehört übrigens zum BMW Konzern.
Der Triebswerksbauer RR gehört auchzu 50% zu BMW, dies war der einstieg damals um den Autobauer kaufen zu können.

So gesehen ist BMW 60 Jahre nach Kriegsende doch wieder Rüstungskonzern geworden. Geld stink halt doch.

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martin1469 19.06.2012, 23:40
4. Schlecht recherchiert !

Rolls-Royce motor-cars ist eine Tochtergesellschaft vom BMW und hat mit dem Auftrag nichts zu tun. Der Autor hat offensichtlich keine Ahnung von dem Thema. Eigentlich hatte ich vom Spiegel Besseres erwartet !

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badbeardxb 19.06.2012, 00:05
5. Boykott!

Nach Lesen dieses brillianten Artikels habe ich mich entschieden, keine Rolls-Royce Autos zu kaufen. Zumindest keine atomgetriebenen. Frage mich auch ob die Emily-Kuehlerfigur die U-Boote nicht unnoetig abbremst?

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MarioDeMonti 19.06.2012, 00:49
6. BMW, VW, Bentley, Rolls Royce, ...

Zitat von langnase73
An den Automobilhersteller Rolls-Royce ging der Auftrag... Gnadenlos schlecht recherchiert. Der Auftrag ging wohl eher an den Triebwerkshersteller Rolls-Royce mit seiner Sparte für Nuklear- und Energietechnik. Die haben bereits seit 1973 nichts mehr miteinander zu tun. Rolls-Royce Motorcars gehört übrigens zum BMW Konzern.
Der Artikel (dpa) ist ja eigentlich in Ordnung, nur die angehängten Bilder aus dem Archiv und der Begleittext sind völlig daneben.

"Heimat des Unternehmens in Goodwood"

Die Fabrik in Goodwood hat BMW aufgebaut, um dort Autos mit dem Markennamen "Rolls Royce" zu bauen. Zu erwähnen ist, das Rolls-Royce Motor Cars von VW aufgekauft wurde, während BMW sich den Markennamen sichern konnte. So stellt VW heute in der ehemaligen Rolls Royce Fabrik in Crewe Bentleys her, während BMW die Produktion völlig neu aufziehen musste.

In der Firmenzentrale von Rolls Royce (Triebwerke) in Derby werden übrigens seit dem Zweiten Weltkrieg keine Autos mehr produziert.

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Gebetsmühle 19.06.2012, 08:35
7. protekzionismus

Zitat von sysop
Das britische Verteidigungsministerium hat einen Rüstungsauftrag in Milliardenhöhe an den Konzern Rolls-Royce vergeben. Das Unternehmen soll Reaktorkerne für die britische Flotte von nuklear angetriebenen U-Booten liefern. Das sorgt für Krach im britischen Parlament.
u-boote von rollsroice? eine solche selbstversenkung der britischen flotte hats seit trafalgar nicht mehr gegeben.

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Gebetsmühle 19.06.2012, 08:36
8. denen muss das wasser bis zum hals stehen

Zitat von xees-s
Der Triebswerksbauer RR gehört auchzu 50% zu BMW, dies war der einstieg damals um den Autobauer kaufen zu können.
man kann auch sagen: kampfloser hat sich die britische flotte noch nie den deutschen ergeben.

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fuhbar 19.06.2012, 08:37
9.

Ach ja? Die BMW Group hat bereits vor einigen Jahren ihre Beteiligung an der RR plc auf gue 3% gesenkt.


Zitat von xees-s
Der Triebswerksbauer RR gehört auchzu 50% zu BMW, dies war der einstieg damals um den Autobauer kaufen zu können. So gesehen ist BMW 60 Jahre nach Kriegsende doch wieder Rüstungskonzern geworden. Geld stink halt doch.

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