Forum: Wirtschaft
Britische Wirtschaft in Angst: Der "BoJo"-Effekt
Lorne Campbell/ REUTERS

Boris Johnson kokettiert mit dem No-Deal-Brexit - und alarmiert damit die Unternehmen. Vor allem die Autoindustrie dürfte es hart treffen. Ökonomen warnen auch vor den Folgen für die deutsche Wirtschaft.

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timi_moon 03.08.2019, 13:37
150.

Zitat von urmel_99
Sobald die EU Rot-Rot-Grün ist, werden sie diese Zahlen nicht nur erreichen sondern übertreffen, keine Sorge... Nur abwarten...
Nachdem man Sie jetzt mindestens zweimal klar mit Fakten widerlegt hat, reagieren Sie mit Larifari-Prognosen, die nur einen Inhalt haben: gegen eine politische Gruppe zu hetzen. Immer das gleiche Vorgehen, vom rechten Rand ....

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foxtrottangohamburg 03.08.2019, 13:40
151. Ökonomische Erpressung

Das Exempel würde statuiert - aber an der EU. Denn die würde sich bei einem Deal der deutschen Wirtschaft zuliebe als erpressbar erweisen. Und wer kommt dann als nächstes - Polen, Italien, Griechenland, Spanien?

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oldseaman1947 03.08.2019, 13:40
152.

Zitat von Tom82
Bis Halloween sind es keine vier Monate mehr? Stimmt, nicht mal mehr drei! Ich hoffe weiterhin, dass die EU nicht für die Wirtschaftsinteressen einknickt und nachgibt.
Sie wird einknicken genauso wie mir der vermehrten Einfuhr von USA Hormon Fleisch. General De Gaule wusste schon warum ein Beitritt der Briten nicht im Interesse der Union ist .

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at.engel 03.08.2019, 13:42
153.

Vielleicht hätte man hinzufügen sollen, dass die Industrie in der Witschaft des Vereinigten Königriechs nur noch 14% des PIB repräsentiert, und nur 11% der Arbeitnehmer beschäftigt (2019). Egal, wie schwer da jetzt die Automobilindustrie wiegen mag, die britische Industrie spielt in der Gesamtwirtschaft ungfähr die Rolle der Landwirtschaft für Deutschland in den 90er Jahren - das wird kaum mehr politische Entscheidungen beeinflussen.

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bodensee37 03.08.2019, 13:43
154. Freihandelsabkommen

bei Freihandelsabkommen muss in USA der Kongress zustimmen.Da gibt es auch kein Veto des Präsidenten
Der Kongress hat schon signalisiert,dass bei einer harten Grenze in Irland ein Abkommen dieser Art abgeschmettert wird.Tja,im Kongress sitzen sehr viele Irischstämmge..

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Claes Elfszoon 03.08.2019, 13:49
155. NAFTA und das ...

Zitat von foerster.chriss
„Wenn es mit Brüssel nicht klappe, werde Johnson schnell ein Freihandelsabkommen mit US-Präsident Donald Trump schließen. Und dieser Deal werde Europa schaden.“ ????? Klar, Trump ist allseits bekannt dafür, schnell solche Abkommen zu Gunsten eines anderen Landes zu schließen. In welchem Fantasialand lebt der IfW-Präsident? Und wer sagt, das Repräsentantenhaus würde dem zustimmen?
... durch die USA initiierte Nachfolgeabkommen USMCA haben beispielsweise Mexiko zur siebtgößten Exportnation gemacht und erhalten, sowie US-Farmern gute Geschäfte garantiert. Trump ist bekannt für undiplomatische Druckwellen auf Partner und dafür, eigentlich schon halb geöffnete Türen einzurennen, aber was am Ende dabei herauskommt hat bisher allen Beteiligten sehr genützt. Der Umgang mit einem Narzissten hat nichts mit Fantasialand zu tun, er erleichert sogar die Erledigung mancher Probleme für Partner, die auf Prinzipienreiterei verzichten können und sein Spiel nicht nur durchschauen, sondern auch smart genug sind dies zu nutzen.
Wenn alle Seiten profitieren (darum geht es bei solchen Abkommen ja), dann gibt es auch keine Probleme mit dem Repräsentantenhaus, die Demokraten haben zur Zeit schon Probleme genug (4 Squad-Anti-Semitism, amazon-Rückzug auf Long Island, Demontage von Pelosi und Biden, Versuch die liberale Agenda in eine sozialistische umzudeuten etc.) da werden sie niemandem im Lande mehr vor den Kopf stoßen wollen und Trump noch weiter den Weg eine zweite Amtszeit so zu planieren wie seit Anfang des Jahres.

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carbon_smith 03.08.2019, 13:52
156. Schottisches Öl?

Zitat von Violator
Dass die britische Exportwirtschaft so dermaßen vom Öl abhängt, habe ich bisher auch nicht gewusst. Und das Öl wird irgendwann aus sein. Ich seh' GB schon als Billiglohnland für die EU. Cool, dauert die Lieferung nicht mehr so lange wie aus China ^^
War mir auch neu; amüsant auch dass die wichtigsten Felder in schottischen Gewässern liegen würden, falls Schottland sich von GB trennt - auch das Zentrum der Ölindustrie ist in Aberdeen. Ob Nigel und Boris das wohl schon bemerkt haben? Hätte man vielleicht auch als Disclaimer ins kleingedruckte der Volksabstimmung schreiben sollen.... Hat jemand Popcorn? Brexit, Boris und Nigel ohne popcorn zuzuschauen, ist fast schon Blasphemie...

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jogola 03.08.2019, 13:54
157. Hat das UK

Zitat von at.engel
Vielleicht hätte man hinzufügen sollen, dass die Industrie in der Witschaft des Vereinigten Königriechs nur noch 14% des PIB repräsentiert, und nur 11% der Arbeitnehmer beschäftigt (2019). Egal, wie schwer da jetzt die Automobilindustrie wiegen mag, die britische Industrie spielt in der Gesamtwirtschaft ungfähr die Rolle der Landwirtschaft für Deutschland in den 90er Jahren - das wird kaum mehr politische Entscheidungen beeinflussen.
denn nicht mal mehr einen Rustbelt ?

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spmc-12355639674612 03.08.2019, 13:58
158. Handelsabkommen mit den USA?

Dazu kann ich GB nur viel Glück wünschen. Die US-Amerikaner werden sich von den Briten nicht über den Tisch ziehen lassen, haben jedoch genügend Marktmacht, einen Deal auszuhandeln, der für die USA wesentlich vorteilhafter werden wird als für GB.
Und was jetzt das Kapitel "Exempel statuieren" betrifft, so hatte GB seine Chance. Ein fertig ausgehandeltes Austrittsabkommen liegt vor, BoJo braucht nur noch zu unterschreiben, nachdem das Parlament zugestimmt hat. Noch einmal neu verhandeln würde ich nicht, wozu auch? Die Zeit bis Halloween reicht dafür eh nicht mehr aus.

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czlowiek 03.08.2019, 14:05
159.

Zitat von 123rumpel123
Die politische Großwetterlage spricht allerdings dafür, dass die USA ihren wichtigsten Verbündeten relativ fair behandeln werden.
Wenn Sie englische Internetseiten lesen, stellen Sie fest, dass es nur bei Rücknahme des Digital Tax Gesetzes vielleicht ein Abkommen geben könnte .........falls der Kongress zustimmt.

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