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Brüssel: EU beschließt schärfere CO2-Grenzwerte für Neuwagen
DPA

Europäische Autos sollen sauberer werden: EU-Unterhändler haben sich auf strengere Grenzwerte für den Kohlendioxid-Ausstoß von Neuwagen bis 2030 geeinigt. Das soll helfen, die Klimaziele zu erreichen.

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tatsache2011 17.12.2018, 23:30
40. Ihre Scheinlogik

Zitat von sman1983
Emissionsfrei... ich muss immer wieder lachen. Und immer schön weglächeln, wie der enorme Strombedarf in Zukunft bewerkstelligt werden soll. Radioaktive Abfälle und die Schornsteine der Kohlekraftwerke sind die Auspuffanlage der Elektromobilität in der Zukunft.
Haben Sie noch nie von Stromerzeugung durch PV- und Windanlagen gehört?

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MisterD 17.12.2018, 23:42
41. Verbrennungsmotoren...

werden allein deswegen nicht so schnell verschwinden, weil eine Glühbirne, ein Fernseher oder ein Telefon gegenüber einem PKW ziemlich preisgünstige Anschaffungen sind. Und selbst dort ging es alles andere als schnell... die ESL wurde übrigebs schnell wieder von der LED verdrängt, das könnte den Alkubetriebenen PKW schnell passieren, wenn die Brennstoffzelle ihren Durchbruch feiert... genau deswegen baut ja der Staat auch nicht aus... weil noch gar nicht klar ist, ob es am Ende der Akku oder die Brennstoffzelle wird... und: die genannten Technologien waren ihrem Vorgänger in jeder Hinsicht überlegen, keiner musste sich beim Umstieg einschränken... ich möchte nicht bei den heutigen Temperaturen ohne Heizung in meinem E-Golf frieren, damit ich die letzten km bis nach Hause gerade so schaffe ;)

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Sonderlich 17.12.2018, 23:51
42. Cng

Mein Skoda Citigo fährt mit Erdgas und stößt dabei 79mg CO2 aus ... das ganze kostet mich dann keine 3,60 Euro auf 100km.
Ich brauche kein Auto, dessen herausragende Eigenschaft es ist, andere Mitmenschen einzuschüchtern. Wenn jeder darauf achten würde, nur das Fahrzeuggewicht zu bewegen, welches er wirklich benötigt, hätten wir einige Probleme weniger.

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etlamu 17.12.2018, 23:53
43. Leider nur das CO2!!

Zitat von meinung3000
Ich atme jeden Tag in Berlin die Autoabgase ein, bin auf den Bus angewiesen, in meiner Straße brettern ab 4:30 Uhr Laster an meinem Haus vorbei, in meiner Wohnung stinkt es nicht selten nach Autoabgasen. Was helfen mir bitteschön Grenzwerte für Neuwagen. Ich werde seit Jahren konterminiert und da es in Berlin kaum mehr bezahlbare Wohnungen gibt, bin ich - womöglich bis an den Rest meiner Tage gezwungen, all den Dreck zu inhalieren, der mich tagtäglich umnebelt. Kein Entkommen. Trotzdem allen Lesern Schöne Festtage und ein Gesundes und Gutes NEUES JAHR.
Es wird leider nur das CO2 reduziert, was geruchlos ist. Die anderen Schadstoffe, die Sie riechen, werden gerade von den sparsamen Autos vermehrt produziert, da die CO2-Einsparung von Verbrennern nur mit der Erhöhung von Temperatur und Druck erreichbar ist. Dies erzeugt vermehrt NOx.

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der_sinnlose 17.12.2018, 23:54
44. Hersteller müssen mehr E-Autos produzieren

heute haben wir aber das Problem das die Hersteller die Kisten auch verschenken könnten und es würde sie trotzdem keiner haben wollen. Was soll ich mit den Kisten wenn ich damit nicht mehr machen kann als zum Einkaufen zu fahren oder zur Arbeit? Mit den Dingern kann man doch nicht mal in den Urlaub fahren. Was für ein Irrsinn. Nüchtern betrachtet kann das alles nur zum Ziel haben den Individualverkehr schrumpfen zu lassen. Nun ja. Die nächste Europawahl steht vor der Tür. Aber jammert nicht liebe Politiker wenn es dann Wahlergebnisse gibt die unterirdisch sind. Ihr habt es selber produziert.

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Elaiza 17.12.2018, 23:56
45. Was kaufen die Kunden?

Automobilhersteller produzieren das komplexeste, industrielle Serienprodukt der Welt und die Entwicklung eines Automobils bis zur Serienreife, kostet den Hersteller gerne 2 Mrd. Euro. Die Entwicklungszeit mitgerechnet, muss ein Hersteller wenigstens 4 Jahre im voraus ahnen, welche Produkte sich in Zukunft verkaufen lassen. Weiterhin ist der Kaufzyklus eines Automobils bei den (privaten) Kunden auch sehr weitläufig. Auch hier sind mehrere Jahre der normale Turnus. Kurzfristig lässt sich der Wunsch nach ökologisch sinnvollen Fahrzeugen demnach wohl kaum realisieren, wenn sie von der Kundschaft nicht angenommen werden. Billige und umweltfreundliche Fahrzeuge sind heute klein, lahm und unsicher. Man kann die Nutzungskosten für Verbrenner erhöhen und trifft damit den "kleinen Mann", der sich kein Elektro oder Hybrid Fahrzeug leisten kann. Man kann eine Top-Down Strategie fahren, indem man teure E-Fahrzeuge solange an gut betuchte Kunden verkauft, bis die Serientechnik günstig genug wird, um im Massenmarkt anzukommen. Am Ende zählt, was die Kunden auch tatsächlich kaufen.

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gerollheimer2 17.12.2018, 23:58
46. Strukturell komplett umdenken...

als Mensch mit einem "Killer Euro 5 Bus mit dem Namen Blue motion" unterwegs, stelle ich für mich eher die Frage, ob es Sinn macht das Automobilspiel der A-Industrie weiter mitzuspielen, um deren Umsätze zu subventionieren. Macht den Nahverkehr billiger oder kostenlos, subventioniert und verbessert den Schienen-Standard und besteuert den CO2 oder allgemeinen Energieverbrauch der Automobile anständig hoch, so dass es richtig Spass macht, keinen Wagen mehr zu besitzen und sich einen zu leihen, wenn man diesen dann gerade braucht. Ich mag Autos, aber mittlerweile kann ich mir gut vorstellen von diesem Fetisch auch abzukommen, wenn die öffentliche und zu leihende Infrastruktur gut und unkompliziert aufgestellt ist

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scgtef 18.12.2018, 00:16
47. @bk69

laut ADAC Motorwelt / focus.de Antriebsarten im Check sind Plug in Hybride, die keine so große Batterie haben und mit Ökostrom geladen werden, deutlich besser in der Ökobilanz als Diesel und Benziner, betrachtet wird der gesamte Zyklus von Herstellung , Fahren bis Recycling..

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slartibartfass2 18.12.2018, 00:28
48. BWLer-Mathe: Flottenverbrauch

Da ist es wieder - das "Schönrechnen", wie auch schon bei den
Dieseldreckschleudern. Den BWLer-Scientologen sei Dank. Endlich Zahlen, die für die Umwelt gar nichts bringen. Warum? Tja nun, wenn immer mehr Personen z.B. sich einen spritfressenden SUV kaufen, dafür aber weniger kleinere Autos verkauft werden, ist das für die Umwelt schlecht, aber bei den "Flottenverbräuchen" ändert sich nichts. Die Autokonzerne müssen lediglich Miniatur-Elektroautos in der Flotte aufstellen - und Simsalabim - sinken die Flottenverbräuche; selbst wenn von diesen Autos so gut wie keines verkauft wird.
Problem: China macht es anders. Dort müssen die Autohersteller eine Elektroquote erfüllen, die auch noch über die Jahre wächst. Die Gefahr besteht, dass gerade die deutschen Autobauern den Umbau regelrecht verschlafen - nicht weil sie nicht innovativ genug wären, sondern, weil sie zu lange an der alten Technologie festhalten werden ("da kann man doch noch so viel Geld mit verdienen..."). Das Problem könnte dann ähnlich übel ausfallen, wie in der Fotobranche vor knapp 20 Jahren. Dort sind die Hersteller baden gegangen, die zu lange an der analogen Fotographie festgehalten haben.

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rhodococcus 18.12.2018, 00:37
49. Alles hat System nur kein ehrenwertes Ziel !!!

Die Politiker sind nicht dumm und die Automobilindustrie sowie Investoren werden auch nicht leiden. Der ‘Umweltschutz’ schafft gleichermaßen Arbeitsplätze wie Profit - letzteres ‘etwas’ mehr weil die Finanzbranche muss ja auch ihre Kunden angemessen zufriedenstellen. Der Klimawandel wird dadurch nicht aufgehalten; einmal, weil die Herstellung der neuen Produkte mehr Kohlendioxid freisetzt als durch alte Produkte im Betrieb erzeugt würde und zum anderen weil Kohlendioxid nur ein kleines Rad im gesamten Klimageschehen darstellt - aber die Geschichte lässt sich halt so gut und vereinfacht dem hilflosen Bürger verkaufen !!! Wir stoßen an die Grenzen des Wachstums und bis auf die alten Lösungen ‘des weiter so’ haben Politiker und Wirtschaftslenker noch selten neue und angemessene Antworten gegeben - und die Masse trottet hinterher und macht es mit etwas Grollen dann doch mit !!! Nach uns die Sintflut ...

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