Forum: Wirtschaft
Buffett, Gates und Co.: Amerikas Superreiche starten Spendenrevolution

40 US-Milliardäre geben die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke. Die Initiatoren Bill Gates und Warren Buffett wollen jetzt weitere Superreiche für den Plan gewinnen - und die Idee nach Asien exportieren. Es wäre eine Revolution des Spendenwesens.

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kdshp 05.08.2010, 15:32
1. aw

Zitat von sysop
40 US-Milliardäre geben die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke. Die Initiatoren Bill Gates und Warren Buffett wollen jetzt weitere Superreiche für den Plan gewinnen - und die Idee nach Asien exportieren. Es wäre eine Revolution des Spendenwesens.
Hallo,

ja super erst beuten wir asien aus und dann spenden wir was von dem geld! Diese gutmenschen sind echt ARM!

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Nichdoch 05.08.2010, 15:41
2. erstaunlich? oder doch nicht?

Im ersten Moment ist man überrascht.

Ähnliche Überlegungen scheinen auch deutsche Millionäre angestellt zu haben, die freiwillig Vermögenssteuer zahlen würden. Aber bei der Initiative der Milliardäre ist wohl bis jetzt kein Deutscher vertreten.

Machen die Öl-Scheichs auch mit? Und die Neureichen in Moskau und China?
Wohltuend ist die Erkenntnis, daß deutsche Regierungen (insbesondere der gelbe Hanswurst) durch diese Aktion blamiert sind, wo sie doch keine Politik unversucht gelassen haben, Reiche noch reicher zu machen.
Ein Ansatz "globalen Sozialdenkens"?

Mindestens eine interessante Botschaft.

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hohez 05.08.2010, 15:48
3. Vorbild für Deutschland

Die superbösen reichen Amis beschämen wieder mal die Europäer, und das Feindbild von Links-Grün bekommt Risse. Jetzt haben wir dank Afghanistan doch gerade wieder mal eine gut funktionierende antiamerikanische Kampagne gestartet, und nun das. Ganz schön blöd, Herr Gysi, Herr Wowi, Frau Küni, nicht wahr?

Aber wie wär's, wenn auch die deutschen Milliardäre ein wenig spenden würden? Natürlich nicht in die staatlichen Kanäle, wo ohnehin alles in Bürokratie und Klientelwirtschaft versickert, sondern in bestehende oder nue zu gründende Stiftungen, die vor dem Zugriff der linken Umverteiler geschützt sind.

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DerDa 05.08.2010, 15:49
4. ja

Da mögen die ganzen gutmenschelnden Kryptokommunisten hier noch soviel maulen, es ist und bleibt eine ganz grosse Tat.
Die Milliardäre sind sicher nicht immer mit den feinsten Methoden reich geworden. Dass sie am Ende ihres Lebens der Gesellschaft dann doch ihren Anteil zukommen lassen, mag nach moralischem Ablasshandel riechen, aber wer möchte schon die Beweggründe einer guten Tat dazu nutzen eben diese in den Dreck zu ziehen?

Das sollte auch unserer heimischen Geld-"elite" ein Beispiel sein, das Geld vielleicht nicht den verzogenen Rotzlöffeln in den Rachen zu schmeissen, sondern es dem Gemeinwohl zukommen zu lassen. Wär mir sogar lieber als das Geld mittels Erbschaftssteuer abzuschöpfen und im Allgemeinhaushalt versickern zu lassen.

Aber soweit geht der Leistungsgedanke dann wohl doch nicht, was Frau Klatten?

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skanti 05.08.2010, 15:50
5. Ob

die gespendeten Gelder tatsächlich effektiv in Armutsländern genutzt werden ist dunkel.
In meinen Augen, katapultieren die Transferleistungen die Empfängerländer ohne Umwege zurück in die Spirale der Lähmung.

Es soll lieber ein halbwegs funktionstüchtiger Markt entstehen, der im Zweifel Dinge selbst regelt, als von den Donoren von Hand zu Mund zuleben.
Subventionen sind Gift für Unternehmen, also lässt sich auf den Wirkungsgrad dieser "großen Hilfen" für Burkina Faso (oder weiss der Geier was) schließen.

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mavoe 05.08.2010, 15:50
6. reiner "Pragmatismus"

Wie könnte man denn sonst zig Milliarden $ in seinem Privatleben ausgeben? Das sorgt dann für ein gutes Gewissen und kommt nach dem irdischen Ableben in den Himmel. Denn das letzte Hemd hat sowieso keine Taschen.

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standuke 05.08.2010, 15:58
7. Unsinn

Zitat von kdshp
Hallo, ja super erst beuten wir asien aus und dann spenden wir was von dem geld! Diese gutmenschen sind echt ARM!
Nein, die sind echt reich. Sollte das Geld wie hierzulande leider oft üblich lieber ausschliesslich an die Nachkommen vererbt werden? Fänden Sie das besser?
Sicher darf man davon ausgehen, dass ein Teil des am Ende gespendeten Geldes auch durch Ausbeutung zusammengekommen ist. Na und wenn schon. Besser es wird an Bedüftige zurückgegeben, als dass die Familien darauf sitzen bleiben.

Ich frage mich ernsthaft was einen normal denkenden Menschen daran stören kann. Am Ende ist es doch wieder nur der Neid.

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speedkid18 05.08.2010, 16:03
8. fantastisch

dies ist wahrlich das unglaublichste was ich je gehoert habe und ich kann den spendern nur gratulieren.

ich habe mich noch vor ein paar wochen geaergert, als einige reiche deutsche angeblich fuer eine hoehere reichensteuer plaediert haben. so ein quatsch, spendet doch.

wie gesagt, ich ziehe meinen hut vor den spendern. das es ueberwiegend amerikaner sind, die diesen trend setzen ist erfreulich.
es ist schoen zu sehen, dass so viele milliardaere nicht davon angetrieben geld fuer sich anzuhaeufen, sondern versuchen grosses zu schaffen und anschliessend bereit sind die fruechte zu verteilen.
einfach richtig.

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frubi 05.08.2010, 16:06
9. .

Zitat von mavoe
Wie könnte man denn sonst zig Milliarden $ in seinem Privatleben ausgeben? Das sorgt dann für ein gutes Gewissen und kommt nach dem irdischen Ableben in den Himmel. Denn das letzte Hemd hat sowieso keine Taschen.
Ich finde es sogar ein wenig verantwortungslos, dass das Geld einfach an Organisationen weitergegeben wird. Gates und Buffet könnten alleine ganze Städte in Afrika und Asien bauen. Mit deren Geld könnte man zudem die Wasserversorgung in vielen Teilen Afrika`s sichern. Aber so gibt man das Geld weiter, hällt sein Gesicht in die Kamera und das war es auch schon. Ich will gar nicht wissen, wieviel Geld in den Organisationen verloren geht.

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