Forum: Wirtschaft
Bundesagentur für Arbeit: Mindestlohn betrifft nur 4,4 Prozent der Beschäftigten
DPA

Nur gegen massiven Widerstand aus der Wirtschaft wurde der Mindestlohn in Deutschland Gesetz. Tatsächlich profitieren aber viel weniger Menschen als vor der Einführung prognostiziert.

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kevinschmied704 19.03.2015, 15:21
20. es bleibt dabei...

der mindestlohn ist nur die legalisierung einer lohnauszahlung die unter jede menschenwürde fällt. damit wurde die armut in deutschland nur begünstigt..
kurzum ab 10,39€ wäre es tatsächlich was für das volk gewesen, mit 8,50€ ist es nur eine legitimation. gruss

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gunpot 19.03.2015, 15:23
21. diese Meldung erstaunt

mich überhaupt nicht. Ist man doch vor den Wahlen auf krampfhafter Suche nach benachteiligten Randgruppen. Hört sich doch gut an das mit dem Mindestlohn. Was jetzt festgestellt wird, gaben doch schon die ersten Statistiken im Februar wider, die weitaus geringere Ausgaben für den Mindestlohn meldeten als ursprünglich angenommen. Welche Randgruppe ist die nächste? Das verpufft schnell, haben wir doch noch 2,5 Jahre bis zur nächsten Bundestagswahl.

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laotse8 19.03.2015, 15:30
22. Dass der SPD-Mindestlohn für den

durchschnittlichen Arbeitnehmer und SPD-Wähler ein Windei ist, war von vorneherein klar und dass er für diejenigen Aushilfs- Semesterferien- Hilfskräfte und Praktikanten, für die er vielleicht eine kleine Bedeutung hätte, gar nicht gilt, erfuhr man bei den Koalitionsgesprächen.

Wichtig und sehr schlecht für den deutschen Durchschnittsverdiener hingegen ist das SPD-initiierte Tarifeinheitsgesetz, das in letzter Konsequenz direkt zur staatsfreundlichen Einheitsgewerkschaft führt, ohne den Arbeitnehmern eine effektivere Interessenvertretung zu gestatten.
Als Schmankerl darf dann noch die Aussichtsratfrauenquote durchgehen, die im wesentlichen neben ein paar Vorzeigemangerinnen, abgehalfterten Politikerinnen zugute kommen soll und wird.

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f._aus_kleefeld 19.03.2015, 15:32
23. Arbeitszeiterfassung

Zitat von doedelheimer
Na, da hat Frau Nahles doch wieder perfekte Arbeit abgeliefert: 100% der Unternehmer stehen unter Generalverdacht als Verbrecher, und müssen Stundenzettel bis zum Erbrechen führen, und nützen tut es niemandem - bis auf den Salonsozis, die noch nie im harten Existenzkampf standen. Wirklich, genau so war es geplant, genau so kommt es - und jetzt kucken wieder alle Beteiligten ganz bedröppelt aus der Wäsche...
Das ist aber auch wirklich unerhört, dass die Arbeitszeit erfasst werden muss... Ich wundere mich nur, warum das nicht schon früher der Fall war. Machen bspw. Krankenhäuser, Verwaltungen und Fabriken schon seit Jahrzehnten. Wie sonst kann man z. B. Überstunden und Mehrarbeit erfassen? Oder bei Schichtdienst die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten? Und wenn es das alles nicht gibt, was soll dann das Geheule? Dann notiert man für jeden Tag die (feste) Arbeitszeit. Wenn Arbeitgeber gegen Arbeitszeiterfassung sind, hat das wahrscheinlich weniger etwas mit dem bürokratischen Aufwand und dem großen Vertrauen in ihre Angestellten zu tun. Hat da jemand vllt. Befürchtungen, dass die eine oder andere Unregelmäßigkeit nicht mehr so einfach ist oder ans Tageslicht kommt? Als da z. B. wären: Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz oder Unterschlagung von Arbeitsstunden.

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marthaimschnee 19.03.2015, 15:33
24.

Ja Klasse, nachdem man alle die, die den Mindestlohn dringend bräuchten, nämlich alle die in HartzIV feststecken, davon ausgeklammert hat. Das sind ja nur grob 7 Millionen!

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kurzschlussingenieur 19.03.2015, 15:36
25. Textilindustrie

Ein weiteres Beispiel ausgeschlossener Niedriglöhner: die kaum noch existente Textilindustrie (Zu der je nach Betrieb auch gern mal Kunststoffverarbeitende Betriebe gerechnet werden). Dort sind Löhne/Gehälter unter 8,50 de Stunde normal.

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chopperreidhere 19.03.2015, 15:47
26. Soll heißen

er ist viel zu niedrig.

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frietz 19.03.2015, 15:50
27.

Zitat von doedelheimer
Na, da hat Frau Nahles doch wieder perfekte Arbeit abgeliefert: 100% der Unternehmer stehen unter Generalverdacht als Verbrecher, und müssen Stundenzettel bis zum Erbrechen führen, und nützen tut es niemandem - bis auf den Salonsozis, die noch nie im harten Existenzkampf standen. Wirklich, genau so war es geplant, genau so kommt es - und jetzt kucken wieder alle Beteiligten ganz bedröppelt aus der Wäsche...
ja das ist eine unverschämtheit, dass der arbeitgeber aufzeichnen muss, wie lange sein mitarbeiter gearbeitet hat. wie berechnet eigentlich ein handwerker seinem kunden die arbeit? ich sehe bei solchen rechnungen immer eine stundenzahl aufgeführt. seltsam oder?

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kuhndi 19.03.2015, 16:01
28. Typisch Deutsche Bürokratie:

Ein riesiger Aufwand für nichts. Die Bürokraten haben auch schon zugeschlagen, Ausländer müssen unendliche Formulare ausfüllen, Formulare die nur über FAX erhältlich sind, die beweisen sollen, dass beispielsweise ein LKW Fahrer aus der Schweiz den Mindestlohn erhält. Dabei hat der ohnehin schon mindestens das Doppelte vom Deutschen Mindestlohn. Frau Merkel hat sogar schon reagiert, die Bürokratie müsse zurück gefahren werden. Und das alles in nicht ganz drei Monaten!!

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postmaterialist2011 19.03.2015, 16:01
29. Dumme Propaganda !

Zitat von doedelheimer
Na, da hat Frau Nahles doch wieder perfekte Arbeit abgeliefert: 100% der Unternehmer stehen unter Generalverdacht als Verbrecher, und müssen Stundenzettel bis zum Erbrechen führen, und nützen tut es niemandem - bis auf den Salonsozis, die noch nie im harten Existenzkampf standen. Wirklich, genau so war es geplant, genau so kommt es - und jetzt kucken wieder alle Beteiligten ganz bedröppelt aus der Wäsche...
Ich hatte letzte Woche ein paar Freunde getroffen, die alle entweder in Managementpositionen oder als selbständige Unternehmer arbeiten. Kein einziger konnte verstehen, wieso die Zeitaufzeichnung ein Problem sein soll. Für ein paar Hundert Euro gibt es zuverlässige Zeiterfassungssysteme, klassische Stempeluhren mit Karten kosten noch weniger und wem das zuviel ist, der legt Excellisten aus, in welche sich der Arbeitnehmer einträgt. Wer nicht in der Lage ist für seine Mitarbeiter eine vernünftige Zeiterfassung hinzukriegen, der sollte sich fragen ob die Selbständigkeit die richtige Entscheidung war. Und wer keine 8,50 € pro Stunde zahlen kann, der hat sowieso etwas falsch gemacht.

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