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Bundesarbeitsgericht: Fluglotsengewerkschaft haftet für Streikfolgen
DPA

Der Arbeitskampf der Fluglotsengewerkschaft GdF im Jahr 2012 war rechtswidrig. Das hat das Bundesarbeitsgericht entschieden. Dem Flughafenbetreiber Fraport steht damit Schadensersatz zu.

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Dr. Kilad 26.07.2016, 20:11
1. armin.kammrad

sondern um Politik gegen Arbeitnehmerinteressen. Hierzu bastelt sich das BAG nur eine nicht haltbare Begründung zusammen. Wichtig wäre auch ein anders Verfahren zur Richterauswahl.

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frenchie3 26.07.2016, 20:25
2. Find ich gut

Gesetze einhalten gilt auch für Gewerkschaften

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-su- 26.07.2016, 20:35
3.

Das BAG hilft hier kräftig mit, die Arbeitnehmerrecht weiter zu schwächen.

Jetzt stellt sich mir noch eine andere Frage, wenn ich dieses Urteil kritisiere, greife ich da die Judikative an? Ist ja heute Mode von den Richtern, wenn man sie kritisiert, dann ist man ein Gegner der unabhängigen Justiz.

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hdudeck 26.07.2016, 20:49
4. Ich verstehe nicht,

Zitat von -su-
Das BAG hilft hier kräftig mit, die Arbeitnehmerrecht weiter zu schwächen. Jetzt stellt sich mir noch eine andere Frage, wenn ich dieses Urteil kritisiere, greife ich da die Judikative an? Ist ja heute Mode von den Richtern, wenn man sie kritisiert, dann ist man ein Gegner der unabhängigen Justiz.
wie Sie zu dieser Aussage kommen koennen. Das Gericht hat eindeutig die Gesetzte und Vertrage bewertet. Diese garantieren auch der Gegenseite einen Rechjtsschutz. Wenn Sie das nicht akzeptieren wollen, zeigt das nur, das Sie die Rechtstaatlichen Institutionen nicht respektieren. Gerichte in Deutschland sind unabhaengig, auch wenn fuer die unterliegened Seite manchmal so nicht warnehmbar ist.
Wenn es doch einmal (was ich zugebe) zu einer Einflussnahme oder Voreingenommenheit eines Gericchts kommt, gibt es hier immer noch die Revision. Falls diese Ausgeschoepft ist, ist schluss mit rumlavieren, erkennen Sie das Urteil an.
Ausserdem, das eine so kleine Meute an Profitjaegern wie die Fluglotsen Millionen an Flugreisenden in Sippenhaft nehmen geht ja wohl zu weit! Wie finden Sie den diesen Satz? Tut weh nicht war. Aber das ist genau der Ton, den Sie mit ihrem Kommentar angeschnitten haben.

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Lesenkönner 26.07.2016, 20:56
5. @3 -su-

Man kann die Justiz durchaus kritisieren. Allerdings sollte das juristisch fundiert sein und nicht Ausdruck reiner privater Meinung! Denn nach letzterer hat sich eine unabhängige Justiz gerade und zum Glück nicht zu richten! Das macht gerade die Unabhängigkeit aus, dass die Justiz nur dem Recht und Gesetz unterworfen ist und nicht dem Verlangen Einzelner, Parteien, Politiker oder Gruppierungen. Wenn Sie uns jetzt also bitte erklären können, wo der Rechtsfehler des Gerichts liegt, bitte schießen Sie los!

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pirx64 26.07.2016, 21:00
6. #1 und 3

Die Gewerkschaft hat doch den Verstoß zugegeben und verursacht nur über relativieren da raus zu kommen

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anders_denker 26.07.2016, 21:02
7. Verstanden hätte ich eher

der bestreikte AG erhällt nichts (dazu sind Streiks da). Aber betroffene Dritte werden entschädigt. Gerade letzteres wäre gerecht.

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LorenzSTR 26.07.2016, 21:25
8. Schön

Auch im BAG haben wir nun die neoliberalen Gestalten sitzen - es ist ja nicht das erste Urteil dieses Gerichts, bei dem die "richterliche Unabhängigkeit" wie die neoliberale Denkschule daherkommt.

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Lesenkönner 26.07.2016, 21:39
9. @8 lorenzSTR

Geht's auch ein bisschen gehaltvoller? Also mit mehr Substanz? Sie haben aber schon gelesen, dass der Streik rechtswidrig war, oder? Wenn ich Ihren und einige andere Beiträge lese, weiß ich, warum ich gegen Volksabstimmungen in wichtigen Bereichen bin (siehe Brexit)

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