Forum: Wirtschaft
Bundesbank-Studie: Deutsche Immobilienbesitzer werden immer reicher
imago/Sven Simon

Das Vermögen der Deutschen steigt - doch es ist sehr ungleich verteilt: Laut einer Bundesbank-Studie stehen vor allem Immobilienbesitzer gut da.

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Mr Bounz 15.04.2019, 13:35
1. keine Überraschung

Der Beitrag ist mit realen Zahlen gut recherchiert und kommt zu einem klaren Ergebnis.
Eigentum ist besser, denn man baut Vermögen auf.
Leider kam vor kurzem hier auf SPON eine Dame aus der Immobiulienbranche zu Wort die das gegenteil behauptet hat. Natürlich argumentierte Sie nicht mit Fakten sondern nur mit Annahmen und Gefühlen z.B. fühlte Sie das wir in D einen tollen Mietmarkt habem, der nicht zerstört werden darf. ... zu wessen Vorteil dieser Mietmarkt besteht ist wohl klar.
Aber zum Glück gibt es neben der profitgetriebenen Lobbyarbeit auch noch belastbare Fakten. Vielen Dank an die Bundesbank.

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remcap 15.04.2019, 13:40
2.

Was hat Immobilienbesitz mit Ungleichheit der Vermögensverteilung zu tun. Hier werden 2 verschiedene Dinge in einen Topf geworfen. Jeder konnte damals selber entscheiden, ob er sein Geld in die Miete stekct oder damit mtl. bei hohen Zinsen eine eigene Immobilie in 20-30 Jahren abstottert.
Die Fehler der Politik, das heute so viele Menschen mehrer Jobs brauchen und die Tafel konsultieren, um über die Runden zu kommen, steht nicht in den Arbeitslosenzahlenberichten.
Das dies ein Fehler unserer Politik ist, ist unbestreitbar. Nix als leere Versprechen...und dann bei jeder Ungleichheit jammern.

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khwherrsching 15.04.2019, 13:46
3. Und was soll daraus folgen?

Immobilien enteignen und verteilen? SPON wird sich leider nicht zu schade, jede Möglichkeit zu ergreifen, wenn es darum geht, die in Deutschland gängige Neiddebatte anzuheizen. Man könnte ja auch einmal auf die schlichte Idee kommen, dass es fleißige Bürger und nicht so fleißige Mitglieder unserer Gesellschaft gibt. Auch sparsame und weniger sparsame sind anzutreffen. Man könnte der Fairnis halber in solchen einseitig gefärbten Artikeln auch erwähnen, dass in diesen Statistiken das Millionenheer von Rentnern, Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern mitgezählt wird. Auch unsere Kinder sind darin enthalten.

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cyberpommez 15.04.2019, 13:46
4. Interessant,

aber heulen tun sie am lautesten. Fast alle Vermieter die ich in meinem Leben kennen gelernt habe, waren sehr unsympathisch, geizig, kleinkariert und gierig. Aber auch logisch, denn der Traum vom leistungslosen Einkommen wird fast immer von den gleichen Menschen geträumt. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Es gibt auch gute Eigentümer, die nicht jede mögliche Erhöhung mitmachen. Ein Hoch auf die wenigen Anderen.....

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cutipay 15.04.2019, 13:48
5. Ach, jetzt kommt bestimmt wieder

das Totschlagargument von der Neiddebatte. Traurig, solange diese Zahlen als „normal“ hingenommen werden. Was für ne Perversion!

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Korken 15.04.2019, 13:49
6. Cool, wusste ich gar nicht

Als EFH Besitzer bin ich richtig reich, wusste ich gar nicht, dass ich neben den monatlichen Kostenabtragungen als Bewohner des Hauses, dass noch lange Jahre der Bank gehören wird, so viel Geld auf der Hohen Kante habe. Da kann man ja die neue Grundsteuer gleich doppelt und dreifach für die EFH Besitzer-Protze reinhauen, die noch nicht mal irgendwas, im Gegensatz zu Vermietern, absetzen dürfen. Also immer weiter reinhauen mit solchen verzerrenden Headlines, damit Scholz weiter denkt, seine neue Grundsteuer sei Leistungsgerecht.

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ogoehni 15.04.2019, 13:53
7. Wohneigentum

wird immer noch in Deutschland verschmäht. Wir haben in Europa fast die niedrigste Wohneigentumsrate mit ca. 50%:der Haushalte.
Wir haben gleich nach der Wende ein Haus neugebaut, mit den damaligen Förderungen und vor dem Erreichen des Rentenalters abezahlt. Wir dabei haben uns verkniffen die teuersten Autos zu kaufen und andere Luxusgegenstände anzuschaffen. Man kann auch mehr weniger Geld seinen Hobbys nach kommen. Beim Europamagazin im ZDF kam gerade ein Beitrag aus Polen. In Warschau kaufen die Polen lieber eine Wohnung, als sie zu mieten. Dort gibt es auch schon heftige Preise, wie in Großstädten in Deutschland, die Gehälter sind aber viel niedriger, wie bei uns.

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yabba-dabba-doo 15.04.2019, 13:54
8.

Merkwürdig, wenn ich sonst so im SPON Diskussionen zu Immobilien verfolge sind gefühlte 2/3 der Forumteilnehmer glühende Verehrer der Mieterfraktion und rechnen jedesmal den Eigentümern vor wie geschickt , erfolgreich und Vermögend sie als Mieter sind. Und der Eigentümer ist jedesmal der Dumme der draufzahlt. Auch SPON selbst stößt mit seinen Artikeln ins gleiche Horne. Ja ja der Eigentümer der am Ende abgezockt da steht. Vielleicht stimmt das zukünftig aber auch, wenn der Eigentümer enteignet wird, wie es Interessengruppen gerne hätten. Grüße an die Jusos. Ansonsten hat die Buba Studie wohl recht.

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pirx64 15.04.2019, 13:54
9.

Doch etwas richtig gemacht. Vor 20 Jahren wurde ich noch belächelt oder ausgelacht. Heute lache ich, 250 qm Haus, 900 qm Garten und eine monatliche Belastung, da könnte ich villeicht mit Glück eine 2 Zimmer Wohnung bekommen.

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