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Bundesbank-Studie: Deutsche Immobilienbesitzer werden immer reicher
imago/Sven Simon

Das Vermögen der Deutschen steigt - doch es ist sehr ungleich verteilt: Laut einer Bundesbank-Studie stehen vor allem Immobilienbesitzer gut da.

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qoderrat 15.04.2019, 14:32
30.

Zitat von Mr Bounz
Leider kam vor kurzem hier auf SPON eine Dame aus der Immobiulienbranche zu Wort die das gegenteil behauptet hat.
Genau das habe ich mich sofort auch gefragt. Ich bin dann immer am Grübeln, was denn nun genau die Motivation für solche Artikel ist, die dann durch nachfolgende Artikel wieder fragwürdig werden.

Ist das jetzt Lobby-Arbeit der Immo-Besitzer, gibt es dafür eine Gegenleistung? Oder soll das eine Beruhigung der dummen (und armen) Masse werden, damit sie sich besser fühlen und so die Verteilungsfrage nicht stellen? Und wenn ja, wieso wollte man diese Art der Beeinflussung der Gesellschaft betreiben?

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peter-11 15.04.2019, 14:33
31. genau

Miete ist besser und wenn die dann steigen, wird nach Enteignung gerufen. Aber zweimal im Jahr eine Flugreise, schönes Auto ... das muss ja sein, weil es doch zu den Grundbedürfnissen zählt. Diese Denke wird nun mal nicht belohnt. Enteignung und auch das bedingungslose Einkommen wird es nicht geben, denn der arbeitende Wähler wird es nicht gutheißen. Vorsicht SPD.

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Phil2302 15.04.2019, 14:33
32. Endlich mal der Median

Interessant zu lesen. Aktien besitze ich schon, die Immobilie fehlt noch, ich bin aber auch erst 30. Das Vermögen in Deutschland mag zwar ungleicher verteilt sein als in anderen EU Ländern, trotzdem ist der Lebensstandard hier sehr hoch. Verglichen mit dem weltweiten Standard leben hier ja auch Arbeitslose wie Könige, also alles in Ordnung. Ich werde es auch ohne Erbe zu einer eigenen Immobilie schaffen, unmöglich ist das auch nicht.

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HerrPeterlein 15.04.2019, 14:35
33. Immobilien lohnen sich doch nicht

Passt nicht wirklich zu der Frage ob sich Immobilien lohnen? Immobilienbesitzer sind in der Regel erfolgreicher im Berufsleben als Mieter. So gut wie jeder Mieter hätte ja auch gerne eine eigene Immobilie, bekommt diese aber schlicht nicht finanziert.
Erschreckend ist immer wie groß der Anteil am Gesamtvermögen einer recht kleinen Schicht ist. Doch wie Herr Merz, man ist ja nicht reich, sondern nur oberer Mittelstand. Und jede Steuer auf ein Vermögen ist ja ungerecht, weil man ja dafür schon so viele Steuern bezahlt hat, usw.
Nur genau mit diesen Argumenten ändert man nichts an den Vermögensverhältnissen in diesem Land.

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Irgend.Wer 15.04.2019, 14:36
34. Entscheidend ist das Zwangsparen

egal ob man das Geld in eine Immobilie oder in die Börse steckt. Aber während ein Immobilienbesitzer notfalls auf Urlaub und Konsum verzichtet wenn es finanziell eng wird hält kaum ein Aktienkäufer seinen Sparplan in solchen Phasen durch.
In meiner Verwandschaft haben alle Häuser gebaut und längst abbezahlt. Und dazu hat meist ein Einkommen gereicht während die Mutter sich vorallem um die Kinder kümmerte und erst sehr viel später maximal halbtags gearbeitet hat. Und alle haben auch ihr Leben lang am selben Ort gelebt und kaum jemals den Job wechseln müssen. Die Zeiten dürften jedoch vorbei sein.

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karlo1952 15.04.2019, 14:38
35. Dass Deutschland im Vergleich

zu anderen Ländern der EU eine vergleichsweise geringe Eigentumsquote von nur 44 % hat, liegt vor allem an den hohen Kosten, die den Immobilienbesitz erschweren. Ein Bekannter von mir im Raum Karlsruhe hat sein Haus in Frankreich, nahe der Grenze gebaut, zu 2/3 der Kosten, die er in D. hätte bezahlen müssen, beim Grundstück angefangen, bis zu den Genehmigungen und Handwerkern. Schlechter mit Eigentum sieht es nur noch in der Schweiz aus, aber aus anderen Gründen.

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stolte-privat 15.04.2019, 14:38
36. Altersvorsorge

Als Besitzer von mittlerweile 3 Häusern in einer Kleinstadt kann ich mich da ja zur Hochfinanz zählen. Bei Hauspreisen zwischen 10 und 40 tausend EU und dementsprechenden Abtrag wäre es wirklich zu schade, selbst zur Miete zu wohnen. Komisch nur, das bei mir auch mal zum Monatsende das Geld knapp wird. Kommt wohl daher, das ich Wohnungen um die 300 Eu kalt an alleinerziehende Mütter vermiete. Ich sehe das eher als Altersvorsorge. Wenn ich in Rente gehe sind die Häuser bezahlt und bringen mir dann ein Zubrot, das ws wieder auf meine Rente angerechnet wird. In unserer Region in Süd Ost Niedersachsen sind die eigentlichen Teuermacher der Staat und die gierigen Energieversorger mit jährliche steigenden Preisen für Strom und Gas. Wann werden die denn mal gebremst?

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studibaas 15.04.2019, 14:43
37. Um ein paar Dinge klarzustellen...

Das fktive Vermögen eines Häuslebesitzers ist hoch gegangen,- dafür kann er sich im wahrsten Sinne des Wortes nichts kaufen, weil er monatlich nicht mehr Geld zur Verfügung hat,- es sei denn, wir geben (endlich) offen zu, dass die Mieten dermassen brutal gestiegen sind, das nach Abzug aller Fixkosten ein stabiles Einkommen über die letzten Jahre mehr ist als die meisten erreichen konnten. Damit würden wir aber vor allem für die unteren Lohngruppen einen Reallohnverlust zugeben, der seitens der Regierung bestritten wird.
Sieger wäre demnach vor allem tatsächlich Vermieter.

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kayakclc 15.04.2019, 14:44
38. Immobilienbesitzer und Reichtum

Klar: z.Z wird von der EZB billiges Geld in die Kreditwirtchaft gepumpt, dass ein Hauptgrund der Steigerung der Immobilienpreise ist, weil man mit Staatpapier nur Verlust macht. Es ist doch hinreichend bekannt, dass Immobilien- und Anlagevermögen im Mittel mit der Inflation steigen. Aber: in der nuller Jahren sind die Immobilienpreise oft gefallen. Für den Privatanleger, der wie Selbstständige Immobilien für die Altersvorsorge kaufen, ist aber der Schätzpreis der Immobilie egal. Wichtiger ist die stetige Verzinsung aus Mieteinnahmen für Leute ohne gesetzliche Rentenversicherung, den der Wert der Immobilie steht nur auf dem Papier, solange man sie nicht verkauft. Klar ist auch: vermögen ist immer ungleich verteilt. Manche Leute mit sehr moderaten Einkommen kaufen eine Reihenhaus, sparen und zahlen da 30 Jahre ab, reparieren vieles selben, während andere mit gleichem Einkommen lieber drei mal pro Jahr nach Malle fliegen. In München ist dann plötzlich so eine altens Häuschen 1Mil € wert, während der Malle Urlauber immer noch in seiner Mietswohung sitzt. Es kommt auch auf persönliche Entscheidungen ab: wieviel Opfer bin ich für ein Immobilie bereit zu erbringen?

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Der Terraner 15.04.2019, 14:51
39. Alles richtig gemacht

Als Häuschen- und Aktienbesitzer ist man natürlich doppelt gut dran. Der Wert des Hauses hilft einem ja nicht wirklich bei der Vermögensbildung, weil man ja nicht unbedingt verkaufen möchte. Bei Aktien sieht das schon anders aus. Der Aktienboom hat nicht nur enorm geholfen, das Haus sehr viel schneller abzubezahlen, er führte auch zur eigentlichen Vermögensbildung. Insofern sind die angegebenen Zahlen auch viel zu niedrig.

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