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Bundesbank-Vermögensbericht: Jeder Haushalt besitzt 214.000 Euro - im Schnitt
DPA

Das Vermögen der Deutschen steigt - doch es ist zunehmend ungleich verteilt: Den oberen zehn Prozent gehören laut einer Bundesbank-Studie 60 Prozent, der unteren Hälfte nur 2,5 Prozent.

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Phil2302 21.03.2016, 13:49
1.

Ist doch mal erfreulich auch den Median Wert zu lesen statt immer nur das arithmetische Mittel. Darf ich im Übrigen mal ehrlich sein? Es wundert mich überhaupt nicht, dass die unteren 50 % so wenig besitzen. Ich kenne diese Leute auch: Noch bevor IRGENDWELCHE Summen angespart werden können wird direkt das neue Sofa auf Pump gekauft, das vierte Auto in 3 Jahren verkauft und ein Neues gekauft sowie nebenher noch zwei neue Handyverträge abgeschlossen. Tja, eigene Schuld.

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grain 21.03.2016, 13:50
2. Wo denn ?

Ich hab überall nachgeguckt :
Die genannte Summe ist definitiv nicht auf meinem Konto, auch nicht unter dem Kopfkissen oder im Keller.
Fazit : Irgendjemand hat mein Geld und nun stimmt der Schnitt nicht mehr.....

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P-Centurion 21.03.2016, 13:50
3.

Cool, wo kann ich das Geld abholen?

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SPONU 21.03.2016, 13:51
4. Ich komme vor lauter

Konsum nicht zum Sparen :)

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marxtutnot 21.03.2016, 13:53
5. 214 000?

Dann hat mir meine Bank doch glatt die 2 vorneweg nicht ausgewiesen.

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iffelsine 21.03.2016, 13:54
6. So sieht das aus im Land der Mieter !

Viele Mieter sollten jetzt mal rechnen, ob nicht der Kauf zumindest einer Eigentumswohnung bei den niedrigen Zinsen nicht billiger ist, als die aktuelle Miete. Einige werden da staunen. Aber wenn die vielen Mieter weiter ängstlich sind, werden sie weiter kein Vermögen bilden und hohe Mieten zahlen.

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lemmy01 21.03.2016, 13:55
7. Nichtssagend

Solange nicht auch Ansprüche aus Renten und Pensionen eingerechnet werden, ist die ganze Statistik ziemlich nichtssagend.

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toroa 21.03.2016, 13:56
8. Eklatanter Widerspruch

Wie kann es sein, dass Deutschland einerseits als besonders produktiv bezeichnet wird, demzufolge die Gesamtsumme des laufend Erwirtschafteten vergleichsweise hoch sein sollte, der Mittelwert der kumulativen Summe nach Teilung durch die Bevölkerungszahl jedoch bescheiden ausfällt? Ich vermute, dass jemand die Differenz ausgibt. Mir fällt der private Konsum ein, wobei ich nicht den Eindruck habe, die Deutschen seien spendabler als die Italiener. Als Alternative fallen mir verschiedene Vermögenstransfers im Großen statt, z.B. durch die Geldpolitik der EZB, die Zahlungen an Griechenland und die Welt, die Spendierfreudigkeit unser Regierung und der Kanzlerin. Da wir doch ein so reiches Land sind. Wenn ich tippen sollte, würde ich auf das letztere tippen.

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Darjaan 21.03.2016, 13:56
9.

Soviel zu "Deutschland ist ein reiches Land".
Bei deiser Ungleichverteilung wundert es mich, dass nicht noch mehr Menschen zu Protestwählern werden.
Wer in vielen anderen europäischen Ländern arbeitslos wird, hat in den meisten Fällen wenigstens noch sein eigenes Haus/Wohnung, währed man hier als Hartzer ohne Wohneigentum auch noch gegängelt wird und umziehen muss, weil die alte Wohnung 10 m2 zu groß war.
Wenn man dann ständig diese Sprüche hört, wie gut es Deutschland doch geht und wie ach so toll wir vom Euro profitiert haben, kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.
Eines dürfte auch klar sein. diese ungleichen Zustände werden nicht besser.

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