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Bundesbank-Vermögensbericht: Jeder Haushalt besitzt 214.000 Euro - im Schnitt
DPA

Das Vermögen der Deutschen steigt - doch es ist zunehmend ungleich verteilt: Den oberen zehn Prozent gehören laut einer Bundesbank-Studie 60 Prozent, der unteren Hälfte nur 2,5 Prozent.

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Wellness 21.03.2016, 18:33
320. Suche mit

Ich werde mich auf die Suche machen ob die Kohle nicht im Garten vergraben ist.Das sind Zahlen für Beamte die können von ihrer Pension noch leben.Wir werden in den nächsten zwanzig Jahren das Böse Erwachen erleben woher die Kohle kommen soll um die Rentnerschwemme zu beglücken

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bach-herbert 21.03.2016, 18:34
321.

Zitat von Sibylle1969
Also ich kenne genügend Leute, die mehr als das haben. Meine Eltern (Rentner) haben z.B. ein abbezahltes Haus, das geschätzt ca. 350.000 € wert ist, und leben neben ihrer durchaus üppigen Rente (zu zweit fast 3000 €, da kann die heutige Berufstätigengeneration durchaus neidisch sein) auch noch von Kapitalerträgen der während des Arbeitslebens angesparten Kapitallebensversicherungen (damals hat sich diese Anlageform noch gelohnt). Außerdem hatten auch meine Großeltern ein abbezahltes Haus, das sie meinem Vater (Einzelkind) bei ihrem Tod vererbt haben, das er irgendwann verkauft hat. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass eine eventuelle Pflegebedürftigkeit meiner Eltern von dem Vermögen am Ende noch was übrig lässt, aber auch da haben meine Eltern zusätzlich zur gesetzlichen Pflegeversicherung noch mit einer privaten Zusatzversicherung vorgesorgt. Darüber hinaus habe ich selbst auch bereits mit meinem Berufseintritt vor ca. 20 Jahren mit der Vermögensbildung angefangen, so dass ich heute meinem eigenen Alter gelassen entgegen blicken kann, auch wenn vom Vermögen meiner Eltern nicht viel übrig bleiben sollte. Zur Vermögensbildung habe ich hauptsächlich auf eine vermietete Eigentumswohnung (wohne selbst zur Miete) sowie Aktien, Aktienfonds und ETFs gesetzt. Jeder Gutverdiener kann Vermögen bilden, man muss halt früh anfangen (gleich zu Beginn der Berufstätigkeit), man muss mindestens 10% des Bruttogehalts monatlich sparen, und man muss die monatliche Sparsumme mit dem Einkommen auch steigern, sprich bei Gehaltserhöhungen die Sparraten erhöhen. Wer das 30-40 Jahre lang macht, sollte zu Rentenbeginn ein ganz nettes Vermögen haben. Verschulden sollte man sich niemals, außer für eine Immobilie, aber auf gar keinen Fall für Konsumausgaben wie Auto, Möbel, Urlaub.
Jeder kann Vermögen bilden, klar wer z.B. als Soldat auf Zeit beginnt, früh heiratet, die Frau bekommt Kinder und widmet sich der Kindererziehung, also zuhause bleibt, der bildet mit Besoldungsgruppe A5 früh Vermögen....

Ein Großteil der Vermögensbildung geschieht bei DINKS aber nicht bei Familien mit Kindern.

Und wenn Vermögen gebildet werden kann, dann zu lasten der Allgemeinheit, die mit ihren Steuern einen gigantischen Sozialetat gearde im Familienbereich finanziert.

Woher kommen denn die Ungerechtigkeiten in der Vermögenstruktur der Gesellschaft?

Übrigens viele Vermögen basieren auf Äckern, die Bauland wurden. Aber Sie müssen erst einmal einen Acker in der richtigen Lage besitzen, Stichwort Millionenbauer.

Und sie müssen den richtigen Beruf erlernen, am sinnvollsten im Handwerk, das besitzt tatsächlich goldenen Boden sofern es irgendwie mit dem Bauen verbunden ist.

Schon Reinhard Mey besang den "glücklichen" Spengler!

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dummmichel 21.03.2016, 18:34
322. Naja

Also die Differenz zwischen dem hier angeführten Durchschnitt von 214.000 € zum Median von dann nur noch 60.400€ sagt doch eigentlich schon alles.
Kann ja jeder mal für sich ausrechnen, wie viele Monate man im Falle von Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit oder Rente mit so einem lächerlichen Betrag noch kommt, bevor man dann auch zum Amt rennen darf.

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tpro 21.03.2016, 18:36
323.

Zitat von beija-flor
Ja, wenn es Ihnen eigentlich egal ist, ob sich etwas ändert und Sie hauptsächlich die "jetzige Monarchin" ärgern wollen, ist es natürlich sinnvoll, die AfD zu wählen. Wenn Sie sich aber nicht nur schimpfen wollen, sollten Sie vielleicht lieber mal die Wahlprogramme lesen und Parteien wählen, die zumindest versuchen, an der Ungleichheit etwas zu ändern. Man könnte meinen, AfD-Wähler wollten sich am liebsten mit allen anderen gemeinsam in den Abgrund stürzen. Lieber schneidet man sich ins eigene Fleisch, als dass auch Migranten profitieren könnten.
Das läßt doch vermuten:

1.) daß Sie all Ihren verfügbaren Wohnraum Migranten zur Verfügung stellen und diese auch durchfüttern.

2.) Oder daß Sie ein leistungsloser, im Hotel Mama wohnenender Mensch sind, der keine Steuern zahlt und deshalb leicht über fremde Einkommen oder Vermögen schwafeln kann.

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bach-herbert 21.03.2016, 18:36
324.

Zitat von cosifantutte
Als Rentner haben wir unsere Eigentumswohnungen bezahlt und zahlen keine Miete Mehr. Selbst wenn ich nur 1000 Euro Miete ansetze würde mir das an der Rente fehlen. So kann ich die 1000 Euro ausgeben und muß sie nicht einem Vermieter bezahlen. Nebenbei hat man ja dadurch auch noch "Vermögen" durch den Wert der Wohnungen. Man kann also immer noch die Wohnungen verkaufen und in ein gutes Seniorenstift gehen. Da hat der Normalrentner schlechte Karten.
Alles richtig, solang Sie keine Schrottimobilie in den NBL erworben hatten um Steuern zu sparen...

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makromizer 21.03.2016, 18:37
325.

Zitat von politik-nein-danke
Wie immer völlig sinnlose makroökonomische Betrachtung..... Wenn 99 Leute auf ein Jahresgehalt von 10.000 Euro kommen und einer verdient 9.990.000 dann verdient in der Bundesbankbetrachtung jeder durchschnittlich 100.000 Euro und trotzdem wissen 99 nicht wie sie Miete und Essen bezahlen sollen....
Da steht ein ganzer Absatz zum Medianvermögen und eine Schlussfolgerung, was die Diskrepanz zum Durchschnitt bedeutet. Vielleicht auch mal mehr als nur die Schlagzeile lesen.

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brotherandrew 21.03.2016, 18:39
326. Da ...

... sind Sie einem falschen Sparbegriff aufgesessen. Sparen bedeutet, einen Teil des Einkommens nicht für den Konsum auszugeben, sondern zurückzuhalten und möglichst zu akkumulieren, um später z.B. eine größere Anschaffung tätigen zu können oder um im Alter oder in schlechten Zeiten auf finanzielle Reserven zurückgreifen zu können.

"Wer spart in der Zeit, der hat in der Not."

Unsere Altvorderen wussten das noch ganz genau, wie das geht. Deshalb gibt es derzeit auch so viel zu erben. Was sich wiederum manche per Erbschaftssteuer unter den Nagel reissen wollen.

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karljosef 21.03.2016, 18:40
327. Siehe Dr.h.c. Carsten Maschmeyer

Zitat von mistergarak
Damit der Reiche wahnsinnig reich (Milliarden) sein kann muss er selbst beim ärmsten raffen! Und selbst auf ein wenig Reichtum selbst wenn es nur ein paar Milliarden mehr auf dem Konto sind verzichten diese Leute ungern. Und das obwohl es für ihren Lebensstil keinen Unterschied macht ob sie 5 oder 10 Milliarden Vermögen haben!
Nachdem er viele arm gemacht hat, schreckt er, um seine Milliarden noch zu vervielfältigen, auch vor cum-ex-Geschäften nicht zurück, mit denen der den ganzen Staat bescheißen will.

Er wird das existierende System loben!

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j.geisberger 21.03.2016, 18:41
328.

Diese Entwicklung ist unmittelbat verknüpft mit unserem Geld und Wirtschaftssystem. Wenn man mal alle polemischen Gründe weglässt und sich auch nicht auf "Sozialdebatten" oder "Neiddebatten" einlässt und das Ganze mal ganz pragmatisch betrachtet.

Das sich Vermögen im Kapitalismus und mit einem Schuldgeldsystem das mit ZinsZinseszins funktioniert konzentriert ist nunmal ein Fakt. Das kann man sogar mathematisch nachweisen. (Was sogar bocksimpel ist).

Der Fehler liegt schon im (Geld)System und wir sind an dem Punkt wo das System schlicht nicht mehr funktioniert. Das Schlimmste ist das die Wenigsten wissen wie unser Geldsystem ansich funktioniert und das ZinsZinsesZins eine EXponentialfunktion ist die jedes System irgendwann zum kollabieren bringt.

Das Traurigste sind aber die Kommentare die man hier teilweise lesen muss. Das eine ist das "nicht verstehen" das andere irgendwelche Behauptungen aufzustellen und mit einem "selber schuld" zu kommentieren.

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devcom 21.03.2016, 18:42
329. Und trotzdem schwadronieren Gabriel & Merkel

wir sind ein starkes Land und können es uns leisten, die halbe EU zu finanzieren und Millionen Flüchtlinge aufzunehmen. Es ist in höchstem Masse ungerecht, dass deutsche Arbeitnehmer die Länder der EU finanzieren, die eigentlich uns finanzieren müssten! Dass die CDU dass für ihre Klientel klammheimlich (darum wird Merkel weiterhin vom dummen Michel gewählt) unterstützt, erstaunt nicht. Dass jedoch die SPD diese gravierende Fehlentwicklung seit Schroeder nicht nur unterstützt sondern auch selbst vorangetrieben hat und jetzt auch noch mehr Herz für Flüchtlinge als für die eigenen Bürger hat, wird ihr jetzt zum Verhängnis. zu spät kam ihre wahltaktische "Einsicht", Herr Gabriel. Die SPD hat ihre Stammwähler vor den Kopf gestossen und wird daher bei den BW bei 15-12 % landen. Gut so.

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