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Bundesbank-Vorstoß zur Rente mit 69: DGB warnt vor "eiskalter" Kürzung für Arbeiter
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Die Bundesbank plädiert für die Rente mit 69. Gewerkschafter sind strikt dagegen. Schwer arbeitenden Menschen würde damit "eiskalt" deren Rente gekürzt.

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erzengel1987 22.10.2019, 08:52
1. Weltfremd...

Es gibt einige Menschen die bereits mit 40 Arbeitslos sind. Die Menschen gelten bei einigen Firmen als bereits zu alt.
Wer eine höhere Rente fordert muss im ersten Schritt dafür sorgen, dass diese Langzeitarbeitslosen eine neue Perspektive erhalten. Durch sinnvolle Fortbildungsmaßnahmen und eine sinnvolle Eingliederung ins Arbeitsleben.

Prinzipiell sollte ein anderer Ansatz gelten. Jeder Mensch sollte Anrecht auf eine Lebenswürdige Rente haben. Also prinzipiell 1500 Euro Rente im Monat. Renten dürfen in keiner Form besteuert werden, außer durch die Mehrwertsteuer auf Produkte, oder die Miete.
Rentner müssen Beitragsbefreit von Sozialleistungen sein.
Damit wäre einem Großteil der Menschen direkt geholfen. Es sollte durchaus bezahlbar sein. Wem diese feste Rente nicht ausreicht, der kann Privat zusätzlich vorsorgen. Auch die Private Vorsorge muss Steuerfrei ausgezahlt werden. Ohne abschläge ohne gebühren oder sonstigen Schweinkram.

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tinohsk 22.10.2019, 08:54
2. Rente

Warum verlangen ausgerechnet diejenigen immer ein höheres Renteneintrittsalter, die ihr Leben lang nie körperlich arbeiten mussten und somit locker bis 90 arbeiten könnten ?
Sollen Banker und andere Sesselfurzer doch bis 90 arbeiten und die Menschen, die körperlicher Belastung ausgesetzt sind, entsprechend früher in Rente gehen.

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hirsnemehism 22.10.2019, 08:58
3. Wenn...

--- alle etwas weniger arbeiten müssten, was eindeutig im Interesse des Planeten (Übernutzung) ist, bräuchte man gar nicht über eine weitere Arbeitszeitverlängerung nachzudenken. Allerdings, so lange Wachstum über alles geht...

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Leibdschor 22.10.2019, 09:02
4. Na Klar

Eine Forderung von einer Bank. Vielleicht sollten die Damen und Herren aus den Vorständen mal von ihren Stühlen aufstehen und sich körperlicher Arbeit aussetzen. Dann würden Sie nicht auf solche Gedanken kommen. Das Arbeitsleben ist nur ein mathematisches Rechenexempel, sondern auch eine physische und psychische Belastung. Gerade diese Damen und Herren der Bankenbranche entsorgen doch ihre Mitarbeiter beizeiten oder senden sie in den Ruhestand mit fetten Abfindungen wenn sie nicht mehr dem geforderten Leistungsdruck entsprechen. Scheinheiliger geht es doch nun wirklich nicht mehr.

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wiesenflitzer 22.10.2019, 09:03
5. Mich würde interessieren,

ob diese gesteigerte Lebenserwartung auch real mit einer längeren Gesundheit/körperlichen Fitness korreliert. Dann könnte oder müsste man tatsächlich über eine längere Erwerbstätigkeit nachdenken. Oder haben wir nur bessere Medizin, die uns vor dem Tode bewahrt, aber wir treffen uns alle im Altersheim wieder. Lebend zwar, aber eben auch nicht arbeitsfit.
Je nach Arbeitsbereich des zukünftigen Rentners müsste dann im Einzelfall das Renteneintrittsalter bestimmt/berechnet werden.
Also im Grunde absolut für nahezu jeden individuell.
Wie das gehen soll weiß ich nicht.
Mir scheint, wir werden auf Dauer nicht um die bedingungslose Grundrente herumkommen.

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Atroc 22.10.2019, 09:04
6. Rente ist so oder so alles andere als fair

Ich mache mir da eh keine Illusionen mehr. Neulich gab es ja die Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren. Fand ich ne gute Sache. Hätte ich nutzen können, da ich mit 63 sogar auf 46 Beitragsjahre gekommen wäre.
Tja, nur dumm dass ich Jahrgang 1984 bin und die Rente mir 63 nur ein Wahlgeschenk für Leute ist die vor 1953 geboren wurden. In wie weit das fair sein soll dass Menschen je nach Geburtsjahr anders behandelt werden erschließt sich mir nicht. Ist eines meiner Arbeitsjahre weniger Wert als das von jemand älterem? Bin ich weniger Wert als andere?

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iasi 22.10.2019, 09:08
7. Welche Lösungen schweben denn dem DGB vor?

Die Menschen werden immer älter, beziehen also immer länger Rente. Zudem noch die demografische Entwicklung, die zu einer noch höheren Zahl von Rentnern und Pensionären führen wird. Sollen die Rentenbeiträge immer weiter steigen? Sollen die Renten sinken? Soll die Rente mit immer mehr Steuergeldern finanziert werden? Letzters ändert aber auch nichts an dem Verhältnis derer, die dieses Geld erwirtschaften müssen und derer, die von der Gesellschaft finanziert werden. Sozialversicherungsbeiträge oder Steuern - beides muss erwirtschaftet werden.

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reifenexperte 22.10.2019, 09:08
8. Die Rente muss mehr aus Steuern finanziert werden

Die Beitragsfinanzierung reicht nicht mehr. Die kleinen Arbeitnehmer sollen inzwischen den Staat und ihre Renten finanzieren. Je reicher Private und Unternehmen sind, desto weniger werden sie an den Lasten beteiligt. Die Vermögen konzentrieren sich immer weiter. Dieses System muss bald zusammenbrechen. Die hohen Vermögen und Einkommen insbesondere von Unternehmen müssen mit Steuersätzen von über 50% an den Staatsausgaben beteiligt werden. Das war bis vor fünfzig Jahren auch normal, bis der Wirtschaftsliberalismus begann, alle Lasten auf die kleinen Arbeitnehmer zu verschieben.

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_2xs 22.10.2019, 09:09
9. Statistisches Mittel

Warum gehen wir nicht nach der Statistik. Frauen, die länger leben verursachen doch die ganzen Rentenkosten. Sollen die doch länger arbeiten, das wäre doch nur gerecht. Wenn ich auf meine Vorfahren zurückblicke, habe ich eine Lebenserwartung von 70. Mein Großvater wollte mit 70 aufhören zu arbeiten, 5 Tage vor seinem 70. Jubileum ist er verstorben...
Im Moment zahlen wir noch die Rente als Umlage für Frauen, die nie so lange gearbeitet haben, wie Männer. Ok, das wurde nun auf das gleiche Niveau gehoben, allerdings reicht das offensichtlich nicht.

XD

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