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Bundesverwaltungsgericht: Klagen gegen Elbvertiefung abgewiesen
imago/ blickwinkel

Die Klagen gegen die Elbvertiefung sind vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gescheitert. Kommunen und Fischer hatten Planungsfehler und negative Auswirkungen auf den Tourismus bemängelt.

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pietschko 28.11.2017, 20:37
30.

Zitat von tim_struppi
Es geht ja nicht darum, dass den "Hochseehäfen" niemand etwas gönnt, sondern darum, dass es für die Reeder schlicht viel besser ist, möglichst weit mit dem Schiff ins Landesinnere fahren zu können, denn der Transport per Schiff ist wirtschaftlich als auch ökologisch am günstigsten. Das ist einer der Hauptgründe, warum ein Großteil der großen Schiffe unter schwierigen Bedingungen immer noch nach Hamburg fährt und eben nicht zum JadeWeserPort.
ups.....ökologisch ist es sicher besser, wenn die schiffe nicht die elbe hoch müssen und dort die innenstadt zurußen.
und by the way, lassen sie sich mal erklären, was es kostet, die dumme elbe hochzukommen. man verliert auch zeit ohne ende.

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P.Jordan 28.11.2017, 23:00
31. Man sollte gar keine Klagen gegen die Wirtschaft mehr zulassen !

Arbeitsplätze und Wohlstand sind wichtiger als Naturspinnereien und wir müssen eh alle mal sterben, dann will ich vorher lieber in Wohlstand gelebt haben als im Dschungel hinter Kaninchen herlaufen zu müssen und Rinde zu essen.

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rono.s 29.11.2017, 00:21
32. Am Ziel vorbei?

Es ist wirklich nicht zu fassen das die großen Containerkapazitäten in Bremerhaven nicht genutzt werden, obwohl dort auch riesige Schiffe problemlos abgefertigt werden können. Nein Hamburg muss wieder eine Extralösung bekommen die nicht umweltverträglich ist.

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tim_struppi 29.11.2017, 09:33
33.

Zitat von pietschko
ups.....ökologisch ist es sicher besser, wenn die schiffe nicht die elbe hoch müssen und dort die innenstadt zurußen. und by the way, lassen sie sich mal erklären, was es kostet, die dumme elbe hochzukommen. man verliert auch zeit ohne ende.
Ja sie haben recht. Es ist natürlich sehr viel ökologischer, die Container mit mehreren tausend LKW-Fahrten jeden Tag über die Autobahn von Wilhelmshaven nach Hamburg und ins Hinterland bringen als sie mit einem einzigen Schiff direkt nach Hamburg zu transportieren.

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g_bec 29.11.2017, 13:20
34. Nun ja.

Zitat von tim_struppi
Ja sie haben recht. Es ist natürlich sehr viel ökologischer, die Container mit mehreren tausend LKW-Fahrten jeden Tag über die Autobahn von Wilhelmshaven nach Hamburg und ins Hinterland bringen als sie mit einem einzigen Schiff direkt nach Hamburg zu transportieren.
Aber wer sagt denn, dass die Container alle erst von WHV nach HH gebracht werden müssen?
In HH werden sie doch schließlich auch alle an den Endempfänger weitergeleitet. Und die gesparten innerstädtischen LKW-Fahrten würden doch viel eher den Hamburgern zu Gute kommen.

(Die Strecke WHV - Köln ist beispielsweise sogar kürzer als HH-K)

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tim_struppi 29.11.2017, 16:15
35.

Zitat von g_bec
Aber wer sagt denn, dass die Container alle erst von WHV nach HH gebracht werden müssen? In HH werden sie doch schließlich auch alle an den Endempfänger weitergeleitet. Und die gesparten innerstädtischen LKW-Fahrten würden doch viel eher den Hamburgern zu Gute kommen. (Die Strecke WHV - Köln ist beispielsweise sogar kürzer als HH-K)
Der Punkt ist, dass etwa 30% der in Hamburg angelandeten Container auch direkt im Hafen bleiben und dort verarbeitet werden und somit diese Transportwege schon einmal entfallen. In WHV werden es fast 100% der angelandeten Container sein, die weiter transportiert werden müssen, da es eine Industrie in Hafennähe dort nicht gibt.

Zum Weitertransport ins Hinterland steht prinzipiell das Binnenschiff, die Bahn und der LKW zur Verfügung. WHV verfügt im Gegensatz zu Hamburg aber über keine Binnenschiffanbindung. Die Bahnanbindung in WHV ist wenig leistungsfähig, teilweise eingleisig und muss noch elektrifiziert werden. (geplante Kosten alleine dafür: knapp eine halbe Milliarde Euro). Zudem führt der Bahntransport in den meisten Fällen zwangsläufig eh über die Region Hamburg, da dort der Rangierbahnhof Maschen liegt, in dem die Güterzüge gebildet und disponiert werden. Bleibt also nur noch der LKW von WHV aus und das ist so ziemlich die umweltschädlichste und teuerste Möglichkeit, einen Container zu transportieren.

Für den Empfänger in Köln ist dann eher, wenn Hamburg wegfällt, Rotterdam die Alternative.

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pietschko 30.11.2017, 15:58
36.

Zitat von tim_struppi
Der Punkt ist, dass etwa 30% der in Hamburg angelandeten Container auch direkt im Hafen bleiben und dort verarbeitet werden und somit diese Transportwege schon einmal entfallen. In WHV werden es fast 100% der angelandeten Container sein, die weiter transportiert werden müssen, da es eine Industrie in Hafennähe dort nicht gibt. Zum Weitertransport ins Hinterland steht prinzipiell das Binnenschiff, die Bahn und der LKW zur Verfügung. WHV verfügt im Gegensatz zu Hamburg aber über keine Binnenschiffanbindung. Die Bahnanbindung in WHV ist wenig leistungsfähig, teilweise eingleisig und muss noch elektrifiziert werden. (geplante Kosten alleine dafür: knapp eine halbe Milliarde Euro). Zudem führt der Bahntransport in den meisten Fällen zwangsläufig eh über die Region Hamburg, da dort der Rangierbahnhof Maschen liegt, in dem die Güterzüge gebildet und disponiert werden. Bleibt also nur noch der LKW von WHV aus und das ist so ziemlich die umweltschädlichste und teuerste Möglichkeit, einen Container zu transportieren. Für den Empfänger in Köln ist dann eher, wenn Hamburg wegfällt, Rotterdam die Alternative.
in sämtlichen angeboten, die mir vorliegen, ist der transport per lkw die billigste version. bahn ist teurer. per binnenschiff? naja, da ist die auswahl der zielgebeite wohl sehr eingeschränkt.

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