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Bunker, Waffen, Fluchtimmobilien : Superreiche rüsten sich für das Ende der Zivilis
AP

Zwei Hektar Land im Nordpazifik und ein stets vollgetankter Hubschrauber: Im Silicon Valley treffen laut "New Yorker" immer mehr Superreiche Vorkehrungen für den Fall, dass die Zivilisation zusammenbricht.

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Europa! 24.01.2017, 14:07
1. Falsch ist das nicht

Es hat mich schon immer gewundert, wenn Leute sich mit Händen und Füßen dagegen wehren, wenigsten ein paar Vorräte anzulegen. Ich entsinne mich noch gut an Tschernobyl, als ich sämtliche Tankstellen in München abgeklappert habe, um H-Milch für meine Kinder zu finden, die VOR dem Reaktorunglück abgefüllt worden war.

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mondmann2013 24.01.2017, 14:11
2. Tja, dann ist der Traum von der ungezügelten Globalisierung bald ausgeträumt?

Die wenigen Superreichen, die dadurch Kasse gemacht haben, sitzen nun auf ihren Milliarden und der große Rest schaut in die Röhre und beginnt die Revolution? Vielleicht. Mich würde dann viel eher Interessieren, was die Superreichen machen, wenn ihnen nach einiger Zeit das Klopapier in ihren Festungen ausgeht :-))

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rt2323 24.01.2017, 14:15
3. seltsame Logik

Wären die Milliardäre einfach weniger gierig, müssten sie die Wut der Armen nicht fürchten und der Untergang bliebe aus. Statt dessen müssen Inseln und Bunker gekauft werden. Versteh einer die Reichen...

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Newspeak 24.01.2017, 14:18
4. ...

Vielmehr machen sich offenbar Milliardäre und Millionäre rund um den Globus zunehmend Sorgen, dass sich die Spannungen zwischen ihnen und dem ärmeren, zahlenmäßig aber weitaus größeren Teil der Bevölkerung irgendwann entladen könnten.

Das wird auch so kommen, wenn es so weitergeht.

Und fest steht ebenso, dass die in solchen Studien beschriebenen Ungleichgewichte für viel Neid und Unmut sorgen dürften.

Es ist nicht "Neid", was jemand fühlt, der beraubt wurde. Vielleicht bekommt die Presse das mal geklärt?

Die Maßnahmen der Milliardäre sind jedenfalls lächerlich. Sollen sie sich in ihren Atombunker zurückziehen. Irgendwann müssen sie ja doch herauskommen. Man muß sie gar nicht herausholen. Man kann, im Gegenteil, das Ding noch mehr verschliessen. Was diese Leute vergessen, Geld nutzt ihnen in dieser Situation gar nichts mehr, und wer von uns kann schon selbst Landwirtschaft betreiben, um sich zu ernähren?

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olli08 24.01.2017, 14:22
5. Was ist daran neu?

Auch die wenigen, einigermaßen sicheren Atomschutzbunker des Kalten Krieges waren nur für die oberen 10tausend vorgesehen.
Wir einfachen Leute sind nur Soldaten, Bombenopfer oder Alien-Futter ...

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hackevoll 24.01.2017, 14:24
6. Genau!

Zitat von rt2323
Wären die Milliardäre einfach weniger gierig, müssten sie die Wut der Armen nicht fürchten und der Untergang bliebe aus. Statt dessen müssen Inseln und Bunker gekauft werden. Versteh einer die Reichen...
... und versteh einer, wie sie es mit solch "logischem" Denken zum Erfolg gebracht haben... ;-)) Statt sich über 2 Ha Land auf einer Insel (auf der man auch ziemlich schnell verhungert), Bunker und Rettungshubschrauber Gedanken zu machen, könnten sie ja mal überlegen, wie das Ungleichgewicht abgemildert werden könnte, dann sink auch die Gefahr einer Apokalypse ;-)))

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victoria101 24.01.2017, 14:27
7. Man könnte auch...

die Armen teilhaben lassen, damit es gar nicht so weit kommt... Steuern zahlen... Stiftungen gründen... Lobbyarbeit betreiben, um Gesetze durchzubringen, die die Schere wieder besser zusammenklappen lassen...

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michelinmännchen 24.01.2017, 14:28
8. Frei nach dem Kabarettisten

Matthias Egersdörfer: "Das Geld sitzt in der Ecke und wichst sich einen..."
Ja, in der Tat schöne Aussichten. Wenn die aber einfach 50-80% den ärmeren geben würden, wäre das für die einen zu ertragen und würde die anderen ruhig stellen ;-) Diese Gedanken kann man sich machen, möchte man weiter in einer Gesellschaft leben, die diesen Namen verdient. Warum machen da nur alle mit? Muss ja nicht gleich im Kommunismus enden, die guten 70er Jahre waren doch nicht schlecht. Einfach mal die Bälle flach halten.

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jung&jang 24.01.2017, 14:28
9. in meinem Freundeskreis

werde ich immer erstaunt gefragt, warum ich soviel Wasserflaschen (1,5L) bevorrate, ebenso mit Lebensmitteln.
Die Scenarien einer Katastrophe in der Versorgung damit ist gar nicht so unwahrscheinlich. Terror, Hacking und Umwelt / Klima

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