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Bunker, Waffen, Fluchtimmobilien : Superreiche rüsten sich für das Ende der Zivilis
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Zwei Hektar Land im Nordpazifik und ein stets vollgetankter Hubschrauber: Im Silicon Valley treffen laut "New Yorker" immer mehr Superreiche Vorkehrungen für den Fall, dass die Zivilisation zusammenbricht.

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Knossos 24.01.2017, 17:05
70.

Zitat von rt2323
Wären die Milliardäre einfach weniger gierig, müssten sie die Wut der Armen nicht fürchten und der Untergang bliebe aus. Statt dessen müssen Inseln und Bunker gekauft werden. Versteh einer die Reichen...
Es ist tatsächlich höchst merkwürdig. Wer solches Vermögen veranschlagt, der hat in der Regel auch Analysten und Berater auf der Gehaltsliste. Zwar dürften das weitgehend einseitig bewährte Ökonomen zum beschleunigen des Geldflusses sein, doch sollten manche davon immer noch in der Lage dazu sein, jenen Gemeinplatz zu offenbaren, den Weltabgewandte offenbar nicht ausmachen können.

Wenn die verursachenden Superreichen auf ihre exzessive Profitspirale verzichteten und gegen den ökologischen und sozialen Kollaps vorgingen, bräuchten sie sich auf kein Untergangsszenario vorzubereiten.

Allein die dringlichsten ökologischen Maßnahmen erforderten ein Engagement und Geldsummen, die für eine Handvoll Milliardäre sprichwörtliche Peanuts bedeuten. Zuvor war es schon unfaßlich, wie Leute mit solchen Mitteln an der Hand, sich nicht dazu überwinden konnten, konstruktiv einzugreifen. Jetzt aber, wo es ihnen dämmert, worauf Geistlosigkeit auch für sie hinausläuft, sollten sie doch endlich begreifen, was auf der Hand liegt.

So dürfte es z.B. kaum geschehen, daß wütender Mob einen Gründer der Saturn-Elektronikhäuser lyncht, welcher sein Geld dazu verwendete, sich in Afrika gegen Armut einzusetzen. Oder etwa einen Calvin Klein, der in Patagonien große Flächen erstand, um sie in ihrer Naturbelassenheit zu schützen.
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Wer als Autor den Unmut der Menschen gegen Superreiche mit "Neid" begründet, hat den Wirtschaftskreislauf nicht verstanden. Einen Mangel an elementarem Grundlagenwissen aufweisend, entzieht sich da offensichtlich eine Kenntnis davon, daß einer Anhäufung riesigen Vermögens immer massenhafte Übervorteilung von Mitmenschen vorausgeht.
Und selbst noch, wenn dem nicht so wäre: Milliardenvermögen auf sich zu vereinen, während Menschen und Mitgeschöpf an Entbehrung leiden, braucht im menschlichen Sinne keine tiefschürfende Erörterung. Es ist pathologische Selbstsucht und Rücksichtslosigkeit.

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Johannes62 24.01.2017, 17:06
71. Wie erbärmlich ...

Als hätte es noch eines Beweises bedurft, welch erbärmlichen Charakter solche Typen haben ... aber auch für sie gilt: Zum Friedhof fährt kein Möbelwagen.

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butzibart13 24.01.2017, 17:06
72. Am besten Flug zum Mond oder Mars als Fluchtpunkt

Sollen sie doch ihr Vermögen lieber zum größten Teil verschenken oder keine Steuerhinterziehung begehen oder Stiftungen für wohltätige Zwecke gründen usw., dann fallen sie nicht der Wut des "einfachen" Bürgers anheim. November 2016, ist ja noch nicht so lange her, war in Christchurch Neuseeland ein Erdbeben und ein Tsunami. Also ist Neuseeland auch nicht für Reiche der idealste Ort, um dort in Ruhe sein Lebensende zu verbringen.

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ripley99 24.01.2017, 17:07
73. Nicht als Spinnerei abtun

... denn kleinere Katastrophen sind durchaus realistisch. Szenarien wie 2005 im Münsterland, als heftiges Winterwetter eine Region lahmlegte inclusive mehrtägigem Stromausfall. Vorratshaltung war noch bis vor wenigen Jahrzehnten etwas völlig Selbstverständliches, ist leider mit Ende des kalten Krieges aus der Mode gekommen - auch der Staat hat in den 90ern die Katastrophenbevorratung stark reduziert - und die heutige Generation "Pizza von der Tanke" kennt das gar nicht mehr. Wer meint, das nicht nötig zu haben - bitte. Aber nicht die Leute verlachen, die sich nicht sicher fühlen.

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karin_mainz 24.01.2017, 17:12
74.

Zitat von Haarfoen
Die Ärmsten der Armen leben auf einem völlig anderen Niveau. Ein kleines 300 Seelen Dorf würde 30.000.- $ erhalten. Genug, um eine geregelte Trinkwasserversorgung aufzubauen, alle Kinder über mindestens eine Generation in die Schule zu schicken und vieles mehr.
Die Ärmsten der Armen würde das Geld kaum in die Wasserversorgung investieren und selbst wenn, wäre sie nach kurzer zeit mangels Wartung und Interesse wieder kaputt, fragen Sie einen Entwicklungshelfer der z.B. in Afrika gearbeitet hat.
Klingt in der Theorie alles schön und gut, funktioniert in der Praxis fast nie.
Solange sich staatliche Strukturen und die Einstellung der Menschen zu Staat & Gesellschaft (und auch Religion) nicht ändern, würde die große Umverteilung, wie sie manche Foristen hier herbeiwünschen rein gar nichts ändern.

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j.geisberger 24.01.2017, 17:13
75. Neid?

Das finde ich immer besonders Dümmlich. Das Neidargument.
Frage ist, woher kommt der Reichtum? Nehmen wir mal Apple als Beispiel. (Samsung geht genauso)

Wer hat den Reichtum von Apple erwirtschaftet?
Richtig die armen Schweine bei Foxxcon. Ist ja alles bekannt.
Haben die profitiert? Nein die wurden und werden weiter ausgebeutet.

Wer macht sich die Taschen voll? Richtig, diejenigen die meistens viel weniger leisten als der Foxxcon Mitarbeiter. Der Aktionär der im Prinzip nix macht, das obere Managment das viel weniger leistet als man meint und im Fall der Fälle eben nicht die Verantwortung trägt.

Ja und jetzt wird langsam die Luft dünn und die Angst ist groß.

Wer etwas Verstand hat weis das einen in Notzeiten nur die Gemeinschaft schützt. Egal ob Prepper oder Survivalist. Beide sind dumm bis ins Mark und können evtl eine kurze Zeit ohne andere überleben. Langfristig funktionierts nur in kleinen Gemeinschaften.
Und ich bin mir sicher gerade in Notzeiten zahlt sich dann auch aus wie man vorher durchs Leben gegeangen ist.

Und der Mensch ist per se nicht gierig wie einem so gerne weisgemacht wird. Das sagen komischerweise auch nur diejenigen die zu den geschätzten 5% gehören die jedes Maß verloren haben und die eigentlich das Problem sind. Schimpft sich heutzutage "Elite".
Einstein ist für mich "Elite" aber bestimmt kein Sorros und Co.
Und gierig war Einstein auch nicht. Höchstens nach Erkenntnis.

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emporda 24.01.2017, 17:15
76. Quatsch

Das ist Quatsch. Unser Geld ist de facto nur bunt bedrucktes Papier, allein der Staat mit seinem Machtmonopol verleiht ihm einen Wert. Wenn der Staat versagt, dann rafft die Inflation alle Werte dahin wie Venezuela mit 800 % im Jahr oder gar Zimbabwe mit 23.000 %

Ohne Geld werden Wertsachen wie Edelmetalle usw. zu Ersatzwerten, allerdings ohne generelle Skala. Es hängt lokal von der Verfügbarkeit normaler Bedürfnisse ab, was wieviel gerade Wert ist, alles muss jeweils ausgehandelt werden und macht Gewalt, Mord und Raub zu tägliche Routine.

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KonradausAdenau 24.01.2017, 17:15
77. Überleben werden Andere

das überlebensfähige genetische Reservoir steckt eher in Urwaldvölkern oder in kleinen einfach lebenden Gruppen in abgelegenen Gegenden, wie dem Altaigebirge oder der Arktis. Zivilisationsgewöhnte gehen unter - nach spätestens ein bis zwei Jahren. Selbst wenn sie nur durch die eigenen Leute umgebracht werden, die sie eigentlich beschützen sollten.

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j.cotton 24.01.2017, 17:22
78. Üppige Recourcen?

Zitat von chjuma
statt sich zusammenzutun und diese üppigen Ressourcen zu nutzen um genau diese Probleme anzugehen, raffen und gieren sie weiter und versuchen sich auch noch unangreifbar zu machen. Kein Mensch will von sich aus losziehen und diese Welt kaputt schlagen. Sie werden von eben diesen Gierhälsen ohne jede moralische und soziale Verantwortung genau dazu getrieben. So entsteht IS, al Nusra und Co. mich tröstet nur eins...auch die Maginotlinie war teuer, monströs und letzten Endes sinnlos. Irgendwann müssen sie doch heraus kommen. Und dann geschähe ihnen recht. Sie haben jetzt die Chance...aber sie nutzen sie nicht. So ist der Mensch.
Wo bitte sehen Sie noch üppige Recourcen? Nu mal Butter bei de Karpfen!
Üppige Recourcen sehe ich nur bei der Dummheit und der dem zunehmenden "Humankapital". Das immer weniger wert wird, jemehr es wächst.

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agt69 24.01.2017, 17:23
79. Reichlich naive Beiträge zum Teil

Erstaunlich, wie einfach sich manche Leute die Lösung hochkomplexer globaler Probleme vorstellen. Die Superreichen müssten einfach nur etwas von ihrem Geld abgeben, und schwups, schon gibt es keine Armut mehr.
Würde ich über ein Vermögen von einer Milliarde Euro verfügen, dann könnte ich davon einer Millionen Harz4 Empfängern einmalig 1000 Euro bezahlen. Das würde ihnen das Leben für ein paar Monate etwas erleichtern. Und dann? Dann ist alles wieder wie vorher, nur das mein Vermögen weg ist. Aber für einige Foristen scheint das ja das wichtigste zu sein: egal, wie vielen Leuten es schlecht geht, Hauptsache es geht niemandem besser.
Seit wann ist es eigentlich ein Verbrechen, ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen und damit Geld zu verdienen? Wir alle haben es in der Hand, wer reich wird und wer nicht. Jedes Unternehmen braucht schließlich Kunden. Wenn alle zum ALDI rennen, braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Gründer reich werden.

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