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CDU-Politiker: Friedrich Merz arbeitet wieder als Aufsichtsrat bei Blackrock
DPA

Er kehrt in die Finanzbranche zurück: Nach seinem kurzen Ausflug in die große Politik ist Friedrich Merz nach SPIEGEL-Informationen wieder als Aufsichtsratschef der Deutschland-Tochter von Blackrock tätig.

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Tahlos 18.01.2019, 17:25
20. Also

ich muss zugeben, das ich Märchen wirklich liebe. Allerdings bevorzuge ich dann doch mehr Erzählungen, deren Ende nicht ganz so voraussehbar enden. Die Geschichte mit dem "verärgerten Chef".... also echt... das hätte auch etwas früher kommen können... Klingt eher nach ausgetretenen Pfaden der Drei-Groschen-Romane

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böseronkel 18.01.2019, 17:26
21.

Zitat von s.l.bln
...länger gedauert, als ich dachte. Das gespielte Zerwürfnis mit seinem Arbeitgeber hat ihm eh niemand abgenommen. Toll der folgende Satz: "Merz soll Kramp-Karrenbauer künftig vor allem in Wirtschafts- und Steuerfragen beraten - eine Aufgabe, die sich mit seiner Tätigkeit für Blackrock verträgt. " Rechtlich mag das stimmen, mehr aber auch nicht.
Merz soll Kramp-Karrenbauer künftig vor allem in Wirtschafts- und Steuerfragen beraten, weil sich dessen Kenntnisse auf diesem Gebiet asymptotisch Null nähern. Exzellente Fertigkeiten besitzt er lediglich als Finanzjongleur. Solche Gurus pflegt die CDU standardmäßig als irgend welche Experten zu verkaufen.

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Actionscript 18.01.2019, 17:28
22. Was hatte Herr Merz erwartet,...

...dass er einfach nur auftauchen muss, und alle stürzen sich auf ihn und bieten ihm die höchsten Posten im Staat an? Die Posten muss man sich erst verdienen. Es ist gut, dass man in Deutschland nicht so ohne Weiteres die Führung des Staates ohne viel Erfahrung übernehmen kann wie in den USA. Was dabei rauskommt, sieht man ja jetzt mit Trump.

Herr Merz macht gerade die Erfahrung, die andere Berufstätige auch machen. Wenn ich viele Jahre in einer Branche gearbeitet hab, kann ich nicht erwarten, dass ich so ohne Weiteres mit Kusshand in einer anderen Branche genommen werde.

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Zoroaster1981 18.01.2019, 17:30
23. Guter Mann

Dass er offenbar wieder im Aufsichtsrat sitzen darf, zeugt davon, dass er dort offenbar gute Arbeit geleistet hat. Typisch deutsch wird das natürlich wieder beneidet, schlecht geredet oder gar als Grund für Politikverdrossenheit angeführt. Wieso eigentlich? Ich bin eher politikverdrossen, weil in Deutschland hauptsächlich Beamte, Lehrer oder Politikwissenschaftler das Sagen haben, welche häufig den Weg von der Universität direkt in die Politik gegangen sind. Solche Menschen sind aber i. d. Regel selten Macher, die sich mal irgendwo bewiesen haben.

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53er 18.01.2019, 17:34
24. Vollstes Verständnis,

aber das zeigt auch, dass er sich nie so ganz aus diesem Millieu gelöst hat. Welche Interessen würde ein Minister oder gar Kanzler Merz wohl vertreten?

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Zaphod B. 18.01.2019, 17:37
25. Er wird älter und braucht die Millionen!

Schließlich hat er ja schon genug als Abgeordneter für die Gesellschaft 'geleistet' - und wurde dafür von Blackwater mit einem Posten belohnt, den er ohne seine Kontakte in die Politik mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals bekommen hätte.
Die Kommentatoren hier, die bedauern, dass ein glühender Verfechter des Wirtschaftsliberalismus nicht mehr Einfluss bekommt, können eigentlich nicht selbst abhängig beschäftigt sein. Schließlich ist das Ziel, Unternehmensrenditen zu steigern - und damit Löhne zu drücken und Arbeitnehmerrechte abzuschaffen.
Aber wahrscheinlich sind die Befürworter auf der sicheren Seite - als Rentner oder Beamte.

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ceroc 18.01.2019, 17:37
26. Alter Job?

1. So einen Posten bekommt man nicht einfach so zurück, der Arbeitgeber könnte doch informiert gewesen sein.

2. Habe ich das richtig gelesen, der Blackrock Deutschland Chef berät AKK zukünftig zum Thema Finanzen.

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olmen 18.01.2019, 17:39
27. Es geht auch ohne Merz

Allein etwas von Wirtschaft zu verstehen, reicht nicht. Es kommt auch auf die Einstellung und richtige Selbsteinschätzung an. Hoffentlich hört es nun auf, dass die "gestrigen" CDU-Leute nach Merz rufen. Es geht auch ohne ihn.

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sven2016 18.01.2019, 17:47
28. „Cheflobbyist“ einer Finanzkrake und Berater einer

Parteiführung passt zusammen? Echt?

Lobbyisten wäre etwas weiter außerhalb weit besser aufgehoben.

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götzvonberlichingen_2 18.01.2019, 17:53
29. Prioritäten setzen

Man muss Prioritäten setzen. Will man sein schmales Gehalt mit einem Aufsichtsratsposten verbessern oder mit einer Frau als Chefin im mühsamen politischen Alltag für seine Partei, sein Land arbeiten.
Bei Merz kennen wir nun die Prioritäten. Durch und durch Wertkonservativ eben....

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