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Chaos bei der Entsorgung: Styroporproblem legt Baustellen lahm
DPA

Styropor darf seit Oktober nicht mehr zusammen mit Bauschutt entsorgt werden. Doch die zuständigen Politiker haben eine wichtige Sache nicht bedacht.

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simie 22.11.2016, 16:40
10.

Zitat von wasistlosnix
Oder habe ich das Problem nicht erkannt?
Das Problem dürfte in den nun anfallenden Mengen liegen. Nicht jeder Dachdeckerbetrieb hat genug Fläche um den Styropor zwischenzulagern bis auch die ansässigen Entsorgungsbetriebe den Abfall wieder annehmen dürfen. Und ein Transport über weite Strecken dürfte schlicht unwirtschaftlich für den Dachdecker sein, bzw. es könnte auch sein, dass dieser solche Stoffe gar nicht so weit transportieren darf. Selbst wenn er Abnehmer dafür finden würde.
Generell eine weitere lächerliche Fußnote des Dämmungswahns, an dem die Dachdecker übrigens bisher gut verdient haben.

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gldek 22.11.2016, 16:42
11. Weiteres Desaster nach Energiesparlampen

Zuerst wurden uns die Quecksilber haltigen Sparlampen "verordnet", dann die fragwürdige Gebäudedämmung mit Gift-Styropor. Vielleicht liegt es daran, dass in Brüssel zu wenig Leute mit naturwissenschaftlichen Sachverstand sitzen.

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Mikrohirn 22.11.2016, 16:42
12. Es wäre genug saubere Energie da!

Wir müssen doch nur dämmen, weil die Politik es nicht fertig bringt, saubere Energie (z.B. Sonnenenergie aus Griechenland oder Spanien) in ausreichenden Mengen zur Verfügung zu stellen. Es verlangt doch niemand, dass dreckige Braunkohle für Strom oder wertvolles Öl verheizt wird - außer Angela!

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herm16 22.11.2016, 16:44
13. ja

wir haben zu viele Experten. Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln. Gibt noch andere Beispiele, Butter, esst ja keine Butter. Heute ihr müsst Butter Essen. Jede neue Generationen von Experten bringt neue, alte Ideen. Ich bleib meiner Linie von altbewährten treu.

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blackbike67 22.11.2016, 16:45
14.

Böser Bundesrat: Es ist schon verdammt ärgerlich, wenn per Beschluss das Verbrennen von Styropor plötzlich keine gesunde Luft mehr produziert. Ich dachte immer wie wohl auch die Bundesumweltministerin, dass der schwarze Brandrauch die Gesundheit fördert.
Am besten erklären wir einfach den Rauch für giftfrei. Und bei dieser Gelegenheit sollten auch gleich Stickoxide und Ruß aus dem Straßenverkehr für nicht gesundheitsschädlich anerkannt werden, dann spart VW die ganze Entgiftung und muss keine 20000 Mitarbeiter abbauen.
Warum fallen überhaupt so große Mengen von Styropor an? Ich dachte auch immer, dass hält so 40 Jahre, wie uns immer versprochen wird. Und der Dämmwahn läuft dich erst so 10-15 Jahre....

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SvenSchmidt 22.11.2016, 16:46
15.

dies zeugt mal wieder von der Unfähogkeit unserer sogenannten "Volksverteter". Erst Schritt B machen bevor man Schritt A vollendet um B überhaupt umzusetzen. Wir bauen einen Jade-Weser Port ohne Infrastruktur im Hinterland, bauen Windkraftanlagen Offshore ohne zu überlegen wie man den Strom durchs Land bekommt. Warum also nicht Polystyrol als Abfall nur noch verbrennen. Aber die Verbrennumgsanlagen miss man ja nicht zertifizieren. Typisch Deutsch.

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Poco Loco 22.11.2016, 16:46
16. Typisch GroKo

Erst die Bauvorschriften Dank EEG so auszuweiten, dass die Bau- u. Mietkosten für Normalverdiener u. a. wg. der Dämmverordnung praktisch unbezahlbar werden. Dann stellt man anschliessend fest, dass Styropor trotz Brandschutzmittel, sich ggfs. wie ein Brandbeschleuniger verhält und jetzt finden "die Experten" nach nur wenigen Jahren heraus, dass es höchste Probleme mit der Entsorgung des Dämmmaterials gibt.
Wie kann es sein, dass Nieten und Versager berechtigt sind, Gesetze zu verabschieden, deren Tragweite und
Konsequenzen sie offenbar nicht in der Lage sind vorauszusehen? Alles was die GroKo bis jetzt beschlossen hat
ist entweder unausgereift, kurzsichtig, planlos oder geht gleich in die Hose. Das kommt halt auch davon, dass man sich von Lobbyisten genau diese Gesetze diktieren lässt, von denen sie selbst am meisten profitieren, mehr scheint die Politik heute nicht mehr zu interessieren, haben Politiker heute von ihrem Fachbereich meist eh keine Ahnung, es geht ja immer um Arbeitsplätze, angeblich geht es auch um das Klima und sprudelnde Steuereinnahmen, gezahlt wird der ganze Unsinn vom Bürger, also kanns uns ja Wurst sein.

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spigalli 22.11.2016, 16:47
17. Das habe ich mich auch gefragt...

Zitat von wasistlosnix
Wenn man Krabben von der Küste nach Marokko zum pulen transportieren kann, dann sollte es doch auch möglich sein Styropor zur nächsten zugelassenen Verbrennungsstätte zu transportieren! Oder habe ich das Problem nicht erkannt?
...okay, unser Gesetzgeber erlässt ein Gesetz - hoffentlich aus gutem Grund. Die Entsorgungsindustrie verschätzt sich und richtet nicht egnügend Kapazitäten ein, was soll's? Dann gibt es halt einen Entsorgungsstau in gewisser Höhe.
In einer Marktwirtschaft steigen dann die Preise für die Entsorgung, weil Lagerkosten dazu kommen.

Aber WARUM zum Teufel, können Dachdecker jetzt kein Dach mehr abdecken? Und: warum sollte der Gestzegeber Schuld daran sein, dass die Branche die gesetzlichen Vorhaben nicht einhält?

Wennd as Finanzamt die Steuerrichtlinien anpasst, muss ich meine Steruerklärung auch nach den neuen Richtlinien machen und kann nicht sagen: Der Bundestag ist schuld, dass ich die falschen Steuern zahle.

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Creedo! 22.11.2016, 16:47
18.

Müssen die Entsorger den Sondermüll nicht annehmen?
Wir hatten mal Asbstplatten auf'm Hof und wurden per Bescheid angewiesen, diese unverzuüglich zu entsorgen. Wie soll man solchen Anweisungen Folge leisten, wenn Entsorger die Annahme von Sondermüll ablehnen können?
Klar, man muss für die Entsorgung bezahlen. Aber dass man den Sondermüll beim Entsorger erst gar nicht anliefern lassen kann? Ich kann's nicht recht glauben.

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Isegrim1949 22.11.2016, 16:50
19. Ist das Althergebrachte noch immer das Beste ?

Ich habe wirklich keine Ahnung vom Bau, aber mein Erinnerungsvermögen sagt mir, dass man auch in alter Zeit schon gedämmt hat---mit Steinwolle ! Eventuell sollte man VOR der Zulassung eines neuen Baustoffes auch die Entsorgungsmöglichkeiten prüfen.i

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