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Chefanleger der Deutschen Bank: "Die Deutschen unterschätzen die Gefahr der Nullzinse
DWS

Riskiert mehr! Das rät Asoka Wöhrmann den Deutschen. Denn der Chefanleger der Deutschen Bank fürchtet, dass Eurokrise und Minizinsen das Land auf Dauer in die Tristesse stürzen könnten. Sein Gegenmittel: Häuser und Aktien kaufen.

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markus_wienken 05.08.2015, 12:37
70.

Zitat von delano75
Der Aktienmarkt besteht aus Löwen (Banken, Hedge Fonds, Fondsgesellschaften) und Lämmern (Privatanleger, Kommunen). Die Löwen beherrschen das Spiel. Aber sie benötigen immer Nachschub für ihr Spiel. Für diesen Nachschub müssen die Lämmer sorgen. Damit das funktioniert locken die Löwen die Lämmer mit Renditeversprechen auf der einen Seite und Angstmache vor Geldentwertung auf der anderen Seite an die Märkte. Nur das am Ende die Löwen wieder Lämmer fressen. So geschehen in den Jahren 1987, 2000 und 2008. So wird es auch beim nächsten Crash, wann immer er kommen wird, wieder geschehen.
Das ist doch eine ziemlich simple Sichtweise. Ich kenne einige Privatanleger, mich eingeschlossen, denen die Crashs 2000 und 2008 nicht sonderlich beeindruckt haben.
Warum auch?
Aktien, bzw. Aktienfonds sind, zumindest für mich langfristigge Anlagen und ich investiere hier in konservative Fonds und solide Firmen.
Da ist die Rendite zwar überschaubar aber immer noch mehr als auf dem Sparbuch zu den guten Zinszeiten.

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hubisurf 05.08.2015, 12:38
71.

Großartig, schon lange nicht mehr so amüsiert,
parallel zu den Staatsanleihenkäufen stabilisieren die Notenbanken noch andere Märkte, der Goldmarkt wird eben nach unten stabilisiert, damit Gold als Krisenwährung unattraktiv aussieht.Herr Wöhrmann könnte davon bestimmt mehr berichten.Anstatt überflüssige Kühlschränke, Autos und Häuser mit dem "gesparten Geld" zu kaufen, ist der deutsche Anleger besser beraten jetzt davon etwas im 5000 Jahre bewährten Krisenmetall zu parken.Die Aktienmärkte zeigen viele Anzeichen von Übermüdung, wenige Einzelwerte sind auf Höchstständen, bei einem Kurserrückgang im Westen werden wahrscheinlich auch die Chinesischen Aktien in Mitleidenschaft gezogen.Nach einem Akienrückgang kann man ja sein Gold in Chinesische Aktien umwandeln.Klingt auch kein bisschen arrogant, dass Herr Wöhrmann die Dekade der Aktie ausgerufen hat. Ich glaube am Ende dieser Dekade wird sich niemand mehr an den Namen Wöhrmann erinnern.Aber heute haben Sie mit diesem albernen Interwiev meinen Tag gerettet, Herr Wöhrmann

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nic 05.08.2015, 12:38
72.

Zitat von piccolo-mini
Krisen und Wahnsinn werden immer mehr zum Sinnbild des Kapitalismus. Es wird Zeit für sozialistische Alterntiven nach griechischem Vorbild. Leider ist bislang noch die erste Priorität der westlichen Politiker, Erfolge linker Politik zu verhindern. So wird Griechenland zur Rettung Deutscher Banken kaputt gespart. Die Ursachen liegen zwsichen Bankensystem, Wirtschaftssystem und konservativen Regierungen hüben wie drüben. Die Schuld gibt man einer linken Regierung, die kein Jahr im Amt ist und zwingt sie, weiter so zu machen, wie es die konservativen Stümper seit Jahren tun. Und der deutsche Wahlbürger hält das für vernünftig und wählt Mutti wieder und wer es nicht vernünftig findet, schert nach rechts aus und zündet Ausländer an. Teile und Herrsche funktioniert immer noch perfekt.
Kapitalismus= wenige werden immens Reich und viele werden (noch) Ärmer. Man sieht, für einige lohnt es sich doch. Und zu glauben, bei niedrigen Zinsen kann ich mir Dinge leisten, die ich mir vorher nicht leisten konnte ist ein Trugschluss. Der deutsche Wahlbürger glaubt eben am Kuchen teil zu haben. Ein Aberglaube der von der Politik und auch von einigen Medien geschürt wird. Siehe dieses Interview.

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dsch64 05.08.2015, 12:40
73. 2000 und 2008 erschien es mir

als wäre der ganze Aktienhype eine Mittel um den ganzen Kleinanlegern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich kenne einige, die (für ihre Verhältnisse, für andere Kleinvieh) eine Stange Geld verzockten. Wie soll man da als Kleinanleger < 100000 Euro Vertrauen in solche Aussagen gewinnen???

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mhwse 05.08.2015, 12:40
74. klar und wer wohnt dann da?

Wer hält das Haus in Stand? Mäht den Rasen? Leert den Müll aus?

Ah der Mieter - soso man muss also einen Deppen finden der überhöhte Miete zahlt und dann auch noch dafür Dienstleistung übernimmt .. kann ggf. an einigen Orten funktionieren .. da sind die Preise aber so hoch, dass sich der Breakeven weit in die Zeit nach dem Tod des Investors verschiebt .. (Zinsen bekommt man ja nur in Form der Miete .. wenn man Zins und Tilgung rechnet wie eine Bank + das Risiko des Zahlungsausfalls dazu rechnet .. ) der Herr Bänker aufgelegt zu einem kleinen Scherz am Rande ..

Der Unsinn funktioniert 2015 einfach nicht mehr. Entweder haben die Leute kein Geld mehr (weil bereits abgezockt und ausgesaugt) oder sie haben Geld und sind sehr sehr vorsichtig - könne ggfs. sogar Zins und Zinseszins und Risiko Abschätzungen berechnen .. (richtige Festanstellungen gibts heute nicht mal mehr beim Staat .. d.h. der teilweise Zahlungsausfall ist vorprogrammiert ..)

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albert schulz 05.08.2015, 12:43
75. die Blase ist längst da

Es ist wirklich schön zu erleben, daß ein großmächtiger Mann naiver ist als die große Mehrheit der Bevölkerung. Eigentumswohnungen sind längst nicht mehr gefragt, weil sie viel zu teuer sind und beim Verkauf gewaltige Schwierigkeiten machen. Und Häuser werden im Grünen gebaut, wo die Bodenpreise erschwinglich sind. Häuser in der Stadt sind Renditeobjekte, die selten mehr als drei Prozent bringen. Werden größere Investitionen erforderlich, können sie schnell in ein Verlustgeschäft ausarten. Den tollen Investmentgesellschaften geht schon lange das (fremde) Geld aus, weil sie ihre Anleger nach Strich und Faden beschissen haben, oder einfach zu viel Geld für sich abgezweigt haben. Sie müssen also eigenes Geld riskieren, und das will wohlüberlegt sein. Vor dem gleichen Problem steht die deutsche Bank. Es gibt kaum noch lohnende Investments, weil zu viel Geld da ist und nach Anlagemöglichkeiten sucht. Die Blase ist also längst da. Und die deutsche Bank scheint unfähig, Geld zu verdienen oder sinnvoll anzulegen. War noch nie anders.

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orthonormalbürger 05.08.2015, 12:44
76. Aktien nie

im Leben! Haha guckt doch mal China an. Imaginäre Werte sind das. Das ist was für Spielkinder. Häuser dagegen ja. Ein abbezahltes Haus, gibt nix besseres und am besten noch 1, 2 Immobilien

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oslomæn 05.08.2015, 12:45
77. 'riskiert mehr', ...

... denn so kommen wir leichter und schneller an Euer Geld.

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markus_wienken 05.08.2015, 12:45
78.

Zitat von dsch64
2000 und 2008 erschien es mir als wäre der ganze Aktienhype eine Mittel um den ganzen Kleinanlegern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich kenne einige, die (für ihre Verhältnisse, für andere Kleinvieh) eine Stange Geld verzockten. Wie soll man da als Kleinanleger < 100000 Euro Vertrauen in solche Aussagen gewinnen???
Wenn der Kleinanleger keine Ahnung hat und dennoch "zockt" hat er halt Pech gehabt.
An mir sind beide Jahre spurlos vorbeigegangen und mein ziemlich konservatives Depot hat sich prima entwickelt mit ca. 3-6%/Jahr. Damit kann ich ganz gut leben.

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claterio 05.08.2015, 12:47
79.

Zitat von nic
Kapitalismus= wenige werden immens Reich und viele werden (noch) Ärmer.
Dieses ständige Nörgeln auf hohem Niveau nimmt niemand mehr ernst. Heute hat ein Hartz-IV-Empfänger einen höheren Lebensstandard als vor 50 Jahren ein Arbeiter, der im Akkord schuftete.

Solange sich selbst Bezieher von Transferleistungen Urlaub, Zigaretten und ein Auto leisten können, können es mit der Armut in Deutschland nicht sonderlich weit her sein.

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