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Chefwechsel beim Autokonzern: Wie BMW sich neu erfinden will
Sebastian Willnow/DPA

Der scheidende BMW-Chef Harald Krüger hat den Vorsprung des Autoherstellers bei der E-Mobilität verspielt. Jetzt wird sein Nachfolger gekürt - er soll dem Konzern so schnell wie möglich eine neue Strategie verpassen.

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c.PAF 17.07.2019, 14:31
10.

Zitat von thomas_linz
Mit was fahren Sie sonst einkaufen? Pickup Truck, Caravan oder LKW? Nicht das der i3 jetzt ein Raumwunder waere, aber es gibt Leute, die fahren zu viert im Lupo einkaufen.
Im Lupo? Schön für die, aber wir haben weder Zeit noch Lust, mehrmals die Woche einzukaufen.
Wir haben einfach einen kleinen Kombi, fahren damit 1x pro Woche einkaufen, und können damit auch mal samt Hund die Oma mehrere Tage besuchen, ohne uns auf das Mitnehmen einzig einer Zahnbürste beschränken zu müssen. Mit 120 km Entfernung wäre das auch mit einem E-Auto kein Problem.

Aber ich werde das nicht mit einem i3 machen, und schon garnicht mit einem Schlachtschiff wie dem e-tron.

Ich will einfach ein realitäsnahes, praxistaugliches E-Fahrzeug.

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Herr Schaftszeiten 17.07.2019, 14:31
11. Brennstoffzelle? Markt?

Zitat von freiherr
Hätte BMW Ende der 90er Jahre, nicht Ihre Brennstoffzellenflotte eingestampft, wären sie heute sicherlich Marktführer.... schade
BMW hatte keine Brennstoffzellenflotte, und es gibt keinen Markt für Brennstoffzellenautos. Das was BMW mal hatte, waren 7er mit 12-Zylindermotoren, die in mit verflüssigtem (=weniger als -200 Grad warmem) H2 betankt wurden, und aus denen der Wasserstoff verdunsten musste. Da war nix, woraus man einen Vorsprung hätte machen können..

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Byrne 17.07.2019, 14:38
12. Irrtum!

Zitat von freiherr
Hätte BMW Ende der 90er Jahre, nicht Ihre Brennstoffzellenflotte eingestampft, wären sie heute sicherlich Marktführer.... schade
BMW hatte nie eine Brennstoffzellenflotte. Die damaligen mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeuge haben den Wasserstoff in einem Verbrennungsmoter verwertet.

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c.PAF 17.07.2019, 14:43
13.

Zitat von BöwaM
Jetzt ganz ehrlich, bei diesen Begrifflichkeiten muss ich immer wieder grinsen. Allerdings ist es sehr traurig, das Unbedarfte daran glauben. Der i3 ist ein Luxuswägelchen für die Stadt. Das Problem ist, die Zahnarztgattin bewegt lieber einen SUV. Nee, die E-Mobilität hat so viele Nachteile, die verkaufen sich sogar mit staatlicher, finanzieller Unterstützung nur im homöopathischen Dosen.
Richtig. Und dann kommen so Kommtare, mann könne sich ja in so eine Kiste ja auch reinschichten, dann würde das schon passen.

Die Hersteller bauen irgendwas, und versuchen es den Kunden als passend zu verkaufen. Klappt aber in den meisten Fällen nicht, weil der Kunde selbst weiß, was für ihn paßt. Nur das bieten halt die Hersteller nicht an.

Daher wird mein nächstes Fahrzeug (2020 ist der "Alte" 25 Jahre alt und was Neues muß her) wieder ein Verbrenner werden. Es gibt nichts passendes für uns auf dem Markt, vor allem, wenn man auch eine AHK braucht.

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MDen 17.07.2019, 14:43
14. c.PAF Freiherr Hans Wachner

Die deutsche Besserwisserriege legt sofort los: Kein Hersteller hat ein Brennstoffzellen-Fahrzeug am Markt, was soll denn dann an einer Marktführerschaft die Leistung sein? Mal abgesehen von den ungelösten technischen Problemen. Und Innovationen haben sich immer von Premiumklasse nach unten durchgesetzt, das hat gerade bei BMW nichts mit der Rendite zu tun. Und wer fährt denn zu viert einkaufen? Man wird in Deutschland doch schon neugierig, wenn mal ein Erwachsener auf der Rückbank sitzt, weil das so selten vorkommt.


Die ganze E-Mobilitäts-Problematik wird sich mitdem selbstfahrende Auto lösen, weil es dann für die Passagiere nur noch um einen bequemen Sitz, genug Lademöglichkeiten und WLAN im Auto gehen wird. Man muss jetzt Bur durch diese Übegangsphase mit Selbstfahrern alter Schule, die ihr Auto nach PS und größtem denkbaren Raumbedarf kaufen.

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mr future 17.07.2019, 14:45
15. BMW 1602e, BMW E1, 750 hl, Hydrogen 7, i3, i8...und nun?

Da müssen erst die Vorstände mit zuviel Benzin (und Diesel) im Blut weg. Wenn man weiss unter welcher internen Ablehnung der Verbrennerfraktion das i3-Projekt mit Druck von den Eigentümern durchgepusht werden musste weiss man auch dass diesmal eine separate Task-Force Gruppe längst nicht mehr genügt. Ist der Entwicklungschef nicht zu sehr vom alten Eisen? Was sagt Familie Quandt? Einzig postiv ist das anscheinend die gesammte Führungsriege von BMW noch straffrei in die USA einreisen kann. Trotz allem: meinen i3 REX möchte ich nicht missen, aber der Anschluss für ein Massen-EV (weit mehr als 100000 im Jahr) wurde bisher verpasst. re future

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uguntde 17.07.2019, 14:45
16. Was hat BMW verspielt?

BMW hat frühzeitig in Brennstoffzellen investiert. Das kam am Markt nicht an.
BMW bietet eines der wenigen hochwertigen kleinen E-Autos an, eines das tatsächlich sinnvoll ist - leider kauft es keiner.
BMW verdient weiter gutes Geld mit herkömmlichen Diesel und Benzin Fahrzeugen.

Was der Auroindustrie zu schaffen macht sind völlig übertriebene unrealistische Erwartungen. Dei von der DUH gepushten Deiselfahrverbote, die CO2 Ausstoß erhöhen sind nur destruktiv.

Sicher würden wir alle gern eletrisch CO2-neutral fahren, aber erstens ist eine Batterieauto absolut nicht CO2-neutral, zweitens hat keiner eine gute Idee für bessere Batterien, und drittens geht der Hype aus irgendeinem Grud in Richtung Batterie und gegen Wasserstoff.

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misterknowitall2 17.07.2019, 14:47
17. Jeseits aller....

schon tausend mal diskutierten Problemen frage ich mich, warum E-Autos alle Schei.sse aussehen? Rundgelutschte Knutschkugel ohne Charme oder begeisterungsfähigem Design. Billiges Ambiente im Wagen und ein Raumgefühl als wäre man in einem Fiat-Panda von 1980 gelandet. Tesla hat den einzigen Wagen, der nach was aussieht und selbst den finde ich nicht sonderlich gelungen. BMW hat den i8 aber der kostet satte 150.000 €. Baut mal schöne Autos, dann lassen sich die Menschen vielleicht auch dafür begeistern.

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Torfi 17.07.2019, 14:51
18. Na und?

Zitat von Byrne
BMW hatte nie eine Brennstoffzellenflotte. Die damaligen mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeuge haben den Wasserstoff in einem Verbrennungsmoter verwertet.
Auch diese Lösung wäre doch bei genauerer Betrachtung einem E-Auto vorzuziehen.

Vielleicht bekommt BMW es ja noch hin, mit der Brennstoffzelle, schlecht wäre es sicherlich nicht.

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Torfi 17.07.2019, 14:54
19. Glück auf

Zitat von c.PAF
Richtig. Und dann kommen so Kommtare, mann könne sich ja in so eine Kiste ja auch reinschichten, dann würde das schon passen. Die Hersteller bauen irgendwas, und versuchen es den Kunden als passend zu verkaufen. Klappt aber in den meisten Fällen nicht, weil der Kunde selbst weiß, was für ihn paßt. Nur das bieten halt die Hersteller nicht an. Daher wird mein nächstes Fahrzeug (2020 ist der "Alte" 25 Jahre alt und was Neues muß her) wieder ein Verbrenner werden. Es gibt nichts passendes für uns auf dem Markt, vor allem, wenn man auch eine AHK braucht.
Wie man hört baut Mazda ja nun einen Benziner, der das Kraftstoffgemisch bis zur Selbstzündung verdichtet. Stimmen die Werte vom Papier, wäre dieses Auto auch unter grünen Gesichtspunkten einem E-Auto überlegen.

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