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Chefwechsel beim Autokonzern: Wie BMW sich neu erfinden will
Sebastian Willnow/DPA

Der scheidende BMW-Chef Harald Krüger hat den Vorsprung des Autoherstellers bei der E-Mobilität verspielt. Jetzt wird sein Nachfolger gekürt - er soll dem Konzern so schnell wie möglich eine neue Strategie verpassen.

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AndreasKraut 17.07.2019, 14:57
20. @BöwaM und c.PAF

immer mit der Ruhe. Jeder darf, keiner muss (noch). Fahre seit 3 Jahren i3 und es ist ein wunderbares Stadtauto (für mich). Und genauso richtig ist, dass dieses Auto nicht jedem passt und es ausserdem viel zu teuer ist. Aber ich schätze mal, BöwaM und c.PAF hatten auch damals kein A-Netz Mobilfunk-Telefon. Heute dagegen, (vermute ich mal), haben Sie ein Smartphone. Und Sie kommunizieren auch nicht mehr per Telex. Sie benutzen einen Computer, offensichtlich, oder ein Smartphone, um hier posten zu können. Warum? Weil ein Computer/Smartphone heute bezahlbar und besser ist als ein Telex-Apparat (falls Sie nicht mehr wissen, was Telex ist, Wikipedia hilft). Das wird auch so mit E-Autos passieren, denn sie sind heute schon im Betrieb/Wartung billiger und die Ausser-deutsche Konkurrenz wird uns vormachen, dass sie auch in der Anschaffung billiger sein werden als Verbrenner. Wieso sollte dann jemand ein Auto kaufen, das sowohl im Kaufpreis als auch im Betrieb teurer ist als ein vergleichbares E-Auto? Man sieht es ja schon am Model 3 von Tesla, das in USA mehr verkauft wird, als alle Konkurrenzmodelle (auch Verbrenner von BMW und Mercedes). Wenn Ihnen die jetzigen Modelle nicht gefallen, dann kaufen Sie einfach keins, wieso hier jammern? Es gibt genügend Käufer z.B. des Tesla Model 3, offensichtlich passt das zur Nachfrage, so dass 100.000ende davon bereits produziert und verkauft sind. Damit könnte man auch zu viert einkaufen. Aber wie gesagt, keiner muss, jeder kann.

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vo2 17.07.2019, 15:01
21. an c.PAF

Die Einkaufsliste für den Wocheneinkauf würde ich ja gern mal sehen. Gerade beim I3 Hab ich den Eindruck, dass sich Leute ein Urteil erlauben, obwohl Sie das Ding nur aus dem Prospekt kennen. Neulich hab ich ohne Probleme 4 Europaletten verschafft. Das sollte genug Raum für einen Wocheneinkauf sein. Aber stimmt die Kinder müssen natürlich zum Wocheneinkauf mit. Dann fahren Sie halt weiter ihrer Rappelkiste.

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mr future 17.07.2019, 15:02
22. Es muss nicht immer BMW sein...

Zitat von c.PAF
Im Lupo? Schön für die, aber wir haben weder Zeit noch Lust, mehrmals die Woche einzukaufen. Wir haben einfach einen kleinen Kombi, fahren damit 1x pro Woche einkaufen, und können damit auch mal samt Hund die Oma mehrere Tage besuchen, ohne uns auf das Mitnehmen einzig einer Zahnbürste beschränken zu müssen. Mit 120 km Entfernung wäre das auch mit einem E-Auto kein Problem. Aber ich werde das nicht mit einem i3 machen, und schon garnicht mit einem Schlachtschiff wie dem e-tron. Ich will einfach ein realitäsnahes, praxistaugliches E-Fahrzeug.
Wie wärs mit einer Alternative a la Hyundai KONA, einem Kia e-Niro, einem Renault ZOE oder einem Nissan Leaf. Einfach mal googeln. Zumal es die auf Wunsch auch mit schön grossem Akku gibt und das dann auch noch preiswerter als den i3. Es gibt fast keine Ausrede mehr wenn man wirklich den Auspuff hinter sich lassen will. re future

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prophet46 17.07.2019, 15:02
23.

Was für ein dummes Journalismus-Geschwätz. Scheinwissen! Vorsprung verspielt?
Der BMW i3 wurde laufend verbessert und wird inzwischen in ansehnlichen Stückzahlen abgesetzt (33 Td. 2018).
"Mit insgesamt 75.000 ausgelieferten Stromern (Eletro u. Plug-in-Hybride) und einem Marktanteil von über 16 Prozent im vergangenen Jahr seit das Unternehmen „klarer Marktführer in Europa“. Weltweit waren es 142 Td. E. Im deutschen Heimatmarkt stammte jedes fünfte elektrifizierte Fahrzeug von der BMW Gruppe. Weltweit liegt der Marktanteil Unternehmensangaben nach bei über 9 Prozent. "

Für eine weitere Expansion der Elektrofahrzeuge fehlte in den vergangenen Jahren einfach die Nachfrage. Mit idialistischen Wunschvorstellungen der Grüne kann man keine Fabrik auslasten.

Inzwischen sind viele neue Produkte bei BMW kurz vor dem Stappellauf. Die anderen deutschen Automobilfirmen hinken trotz neuer überteuerte Produkte immer noch weit hinterher.
Machen Sie sich keine Sorgen um BMW. Die sind 10mal cleverer als die rot-grünen Hamburger Schreiberlinge.

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bunterepublik 17.07.2019, 15:06
24. Ehrlichkeit

E-Autos sind eine Totgeburt. power to liquid wäre das Nonplusultra. Verflüssigte Elektrizität quasi. Klar, derzeit ist der Verlust noch groß, aber man könnte auch Flugzeuge, Lkw und Kfz damit betreiben, ohne irrsinnig aufwendige Batterietechnologie, Elektro-Infrastruktur usw. Man könnte die bisherigen Tankstellen und Transportsysteme ohne große Änderungen weiterbenutzen. Leider wird nicht genug investiert. Kleinere Probeanlagen laufen. Hier mal 50 Milliarden investieren und wir wären schnell weiter.

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erzengel1987 17.07.2019, 15:06
25. Eine Frage?

Was kauft Ihr zum Teil ein? Oder ist der Kofferraum bei BMW so klein?
In meinen Peugeot 207 cc passen zwar keine vier Leute, wie offiziell möglich rein. Aber in den Kofferraum bekomme ich ohne Probleme bis zu vier Kisten Getränke rein und zusätzlich noch einen kompletten Einkauf für die Woche. Dann habe ich zusätzlich noch Platz auf meinen leeren Stühlen hinten.
Also wenn BMW so teuer ist und keinen Laderraum hat... dann wird BMW wohl niemals mein Auto werden :-).

PSA hat im übrigen wieder einen neuenhübschen E Flitzer im Angebot. Preiswert und es fährt ohne Skandale :-)

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Bernd.Brincken 17.07.2019, 15:07
26. Slogan

Das BMW-Motto "Aus Freude am Fahren" ist mit E-Mobilität, autonomem und/oder "besitzlosem" Fahren einfach nicht vereinbar.
Entweder Oder.
Mit den Grünen CO2-Plänen und anderen Trends wird in Deutschland das Autofahren ohnehin stetig unattraktiver - auch egal, solange USA und China anders ticken und die Werke hier auslasten.
Das "neu erfinden" ist da mehr ein Eingeständnis an die Notwendigkeit, die PR-Strategien nach Ländern zu differenzieren. Kriegen die Konzerne schon irgendwie hin.

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interessierter Laie 17.07.2019, 15:08
27. es geht nicht um Rendite...

Zitat von HanzWachner
...mehr an Rendite als an Innovation interessiert ist wird sich nicht viel ändern. Ein Umdenken im Preis-Leistungsverhältnis, um E-Autos für alle Käuferschichten zu entwickeln, fällt dem bisherigen "Premium"-Hersteller offenbar schwer.
Ein Elektroauto für breite Käuferschichten ist zwangsläufig extrem spartanisch - vgl. bspw. den e-Go. Die Batterie des i3 macht fast im Low Cost-Segment fast 30 Prozent des Fahrzeugpreises aus. Beim ganzen Auto bleiben dann vielleicht noch ein paar Hundert Euro Deckungsbeitrag übrig. Bis man damit auch nur eine schwarze Null erreicht, muss man schon sehr viele verkaufen. Und Hersteller wie BMW müssen anders rechnen als ein Newcomer. Der steht bildlich gesprochen am Strand, sucht sich ein paar Kumpels und baut ein Schiff der Größe, das sie alle übers Meer trägt. BMW befindet sich mit vielen Menschen auf einem großen leckgeschlagenen Kahn mitten im Meer. Und bevor der endgültig absäuft, müssen sie aus dem Holz ein neues Schiff zimmern. Sonst gehen sie unter.

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Haarfoen 17.07.2019, 15:11
28. Viel zu träge und arrogant ...

Bei BMW geht derzeit unter den Mitarbeitern die nackte Angst um: Junge Menschen interessieren sich (aus gutem Grund) nicht für die technisch rückständigen Produkte, "Auto ist out" und der Konzern ist nicht in der Lage, Mobilität in der Zukunft zu definieren und eine angemessene Position zu finden. Die Konzernspitze ist keinen Pfifferling wert, die Gehälter verschwendetes Geld. Dümmliche aufgemotzte Fahrzeuge (x7), die hier in München zunehmend von aggressiven Klimakämpfern zerkratzt und besudelt werden. Der i3 als "Firlefanz" mit unsinnigen Anschnallgurten und einem lächerlichen "Range-Extender". Interessant finde ich allenfalls das Thema "Wasserstoff", aber solange diese "neuen" Technologien immer wieder in dümmliche "Wuchtbrummen" eingebaut werden, wird der Konzern kein Land sehen. BMW ist in der Krise, so wie in den 60-er Jahren. Man produziert unbeirrt moderne "Barockengel". Ein radikales Umdenken täte Not, aber der Konzern ist vollgestopft mit devotem und satt gegessenem Personal, dass sich seit Jahrzehnten auf den Früchten alter Vordenker (z. B. von Kuenheim) ausruht. Im Zweifelsfall muss der Konzern dann eben eingehen.

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FraSoer 17.07.2019, 15:11
29. i3 ist ein gutes Auto aber...

Der i3 war als er erschien ein gutes Auto, aber nur für die Zielgruppe wohlhabenden "Idealisten" geeignet.
50.000€ für einen Kleinwagen mit 120Km Reichweite (rein elektrisch), wer will oder kann sich das sonst leisten?

Mittlerweile gibt es natürlich weit bessere Fahrzeuge, die aber nicht aus Deutschland stammen. Möglicherweise kann nächstes Jahr VW ein alltags-taugliches und bezahlbares Fahrzeug anbieten.

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