Forum: Wirtschaft
Chemiekonzern mit Wirtschaftssorgen: BASF-Chef fordert neue Agenda 2010
Uwe Anspach/dpa

Bei BASF brechen die Erträge ein, Tausende Jobs fallen weg. Konzernchef Brudermüller drängt die Politik in einem Interview zu umfangreichen Reformen - und warnt vor Arbeitslosigkeit durch Klimaschutz.

Seite 2 von 14
lazyfox 19.08.2019, 08:44
10. Arbeitslosigkeit durch alte Geschäftsmodelle

Arbeitslosigkeit durch alte Geschäftsmodelle, das ist das Problem. Die amtierenden Manegr hängen fest in ihren Modellen. Die Zukunft braucht neue Geschäftsmodelle, Manager und Politiker müssen das erkennen. Natürlich auch Politikerinnen und Managerinnen (Genderquatsch). Gutes Beispiel: Energieversorger müssen Energie jetzt speichern statt erzeugen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chr.balzer 19.08.2019, 08:45
11. Keine Finanzkrise, keine Rezession.

Ein Jahrzehnt ununterbrochenes Wachstum, das erste Quartal in dem es mal nicht sonderlich aufwärts ging, den Unternehmen könnte es trotzdem kaum besser gehen, Milliardengewinne wo man nur hinschaut und gleich der Hammer riesige Sparprogramme.

Da sieht man eigentlich wie abgehoben diese Unternehmen sind, dass sich gleich nach dem Staat schreien, wenn es mal nicht super spitze sondern nur noch spitze läuft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pneumoniahawk 19.08.2019, 08:47
12. Schon wieder Nebelkerzen

BAYER solte erst mal seinen eigenen Laden aufräumen. 6.000 Arbeitsplätze fallen weg? Wenn das mal nichts mit der Übernahme von Monsanto zu tun hat. Beim Thema Umweltschutz können sie direkt einmal anfangen ihre Produktpalette zu bereinigen. Wenn sie damit fertig sind, nehm ich das Gejammer und die klugen Ratschläge vielleicht ernst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haresu 19.08.2019, 08:51
13. Natürlich

Noch mehr Deregulierung und der Staat soll immer mehr von dem leisten, das die Unternehmen nicht leisten. Sollte man jemanden überhaupt ernst nehmen, der eine permanent steigende Dividende verspricht? Eher nicht. Dass er damit recht hat, dass wir eine ganz neue Energiepolitik brauchen, ändert daran nichts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ykerniz? 19.08.2019, 08:53
14. Populismus übler Art

Der Umweltschutz hat Deutschland mehr Arbeitsplätze gebracht als durch Umweltschutzmassnahmen weggefallen sind. Herr Brudermüller hätte kurz denken sollen, bevor er soche Aussagen trifft. Aber Denken gehöhrt offensichtlich nicht zu den Qualifikationen als CEO.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
berndjag 19.08.2019, 08:57
15. Nur 70% Gewinn

Das klingt nicht so dramatisch wie 30% weniger..also immer noch satt im Plus...undcschon wird nach Staatshilfe geweint? Wiebviel Steuervorteile und Vermeidung von Steuern sowie Subventionen gab es in den letzen Jahren?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
geri&freki 19.08.2019, 08:59
16. Visionäres?

Nach der Predigt von Herrn Brudermüller wäre doch gerade auch BASF gefordert, sich selbst grundlegend neu erfinden. Doch außer dem üblichen Mandra "Wasch' mich, aber mach' mich nicht nass!" ist hier aus seinem Munde wenig Visonäres zu vernehmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
missourians 19.08.2019, 08:59
17.

Wenn die Gewinne und Umsätze sprudeln, hört man nie etwas von diesen Top Manager Jungs, aber kaum geht es mal etwas in die andere Richtung, soll mal wieder der Staat es richten. Wozu ist er Top Manager mit Mega-Gehalt, wenn er nicht Probleme lösen kann, sondern gleich nach Hilfe ruft?

Es gab mal Zeiten, da haben Firmen in fetten Jahren, für schlechte Jahre vorgesorgt, und wurden nicht plötzlich überrascht.

Es muss mal der bestehende Kapitalismus überdacht werden, der mit den Firmen, Börsen und Märkte nur auf Wachstum ausgerichtet ist, und sofort zusammenbricht, wenn es nur minimal mal in die negative Richtung geht. Man kann nicht blind auf Dauer erwarten, dass man immer mehr, und mehr, und mehr.... Verkauft und Gewinn macht. Das ist doch logisch, dass wir dann irgend wann mal theoretisch in Fahrzeugen, Flugzeugen... ertrinken. Man kann nur produzieren, was der Bedarf verlangt, und vor allem, was die Menschheit und Natur und Ressourcen noch hergeben! Wenn wir mehr Ressourcen verarbeiten, als Nachwachsen, wenn wir mehr Fahrzeuge bauen als immisionsmäßig noch Sinn machen... ist klar, dass man irgendwann spätestens durch das Chaos, statt vorab mit Sinn reagiert und regelt.

Das andere Übel des bestehenden Kapitalismus, des Marktes und der Börsen hindert uns allerdings daran logisch und an die Zukunft zu denken, denn es kommt nur blind auf den heutigen Gewinn an und nicht was in der Zukunft passiert.

Die Welt wird irgend wann dreckig, ausgemerkelt (kein politisches Wortspiel :-) ) und zerstört unter gehen, aber immerhin auch reich!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
markx01 19.08.2019, 09:00
18.

Zitat: "Wir haben die Chance, das Thema ganz groß zu denken und dadurch Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit für Deutschland und Europa sinnvoll zu verknüpfen."

Ja, die Chance gibt es.

Zitat:"Was nicht funktioniert, ist, dass man einfach noch ein weiteres Instrument hinzufügt und eine CO2-Steuer auf die bestehenden Belastungen oben draufsetzt." Der BASF-Chef fordert stattdessen eine "gezielte Förderung für die Entwicklung CO2-armer Technologien".

Kann man auch drüber nachdenken. Man sollte oder kann aber nicht alles über staatliche Subventionierung machen.

Zitat:"Gesellschaftliche Unterstützung wird es nur geben, wenn Klimaschutz nicht in Arbeitslosigkeit mündet"

In dem Punkt sind aber auch die Arbeitnehmer gefragt, die andere Modelle der Arbeitswelt anbieten. Mehr Beschäftigung durch kürzere Arbeitszeiten z.B. wäre eine Möglichkeit.

Zitat:"Man muss den Bürgern schon sagen, dass sich dann manche Preise verändern und das ein oder andere Verhalten geändert werden muss. Wir brauchen da einen viel breiteren und offeneren Dialog."

Unbedingt. Die Offenheit sollte aber von allen Seiten offen geführt werden. Also Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Politik.

Alles andere ist Wirtschaftssprech: Wachstum und Ertrag.

Gruß

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wiper 19.08.2019, 09:02
19.

was der Mann im Kopf hat ist Rendite, Dividende, maßloses Wachstum bei maßlosem Profit.

Das geht nur mit einer soziopathischen Haltung, einer konservativ neoliberalen Weltanschaung. Umweltschutz nur, wenn der Profit stimmt. Nachhaltigkeit nur, solange die Kasse klingelt. Beides nur als Alibi für das Firmenimage. Beides ist in jedem Fall nachrangig gegenüber dem Gewinn, der Dividende.

Arbeitnehmer kommen nur vor in einer Einkommenmäßigungs, bzw. druckaufbauenden Neoagenda 2010. Arbeitslosigkeitsvermeidung durch Einkommensabbau. Leicht durchschaubar, sollen die Einkommen gesenkt werden, die Arbeitslosenunterstützung niedriger und die Subventionen, Fördermittel für Forschung, erhöht werden, bei geringeren Einkommens- und vor allem Unternehmenssteuern.

Dabei soll der Aanteil an individuellen motorisiertem Verkehr steigen damit der asoziale Konzern seine Chemie in den E- und weiter mit fossielen Betriebstoffen laufenden KFZ verbauen kann.

Leider ist diese vollkommen unsoziale und umweltschädigende Haltung in dieser Republik mehrheitsfähig

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 14