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CO2-Ausstoß: Deutsche Forscher fordern Steuer auf Kohlendioxid
DPA

Wie lassen sich Klimaschutz und Ökonomie vereinbaren? Zwei renommierte Forscher sprechen sich im SPIEGEL für eine Steuer auf CO2 aus, mit der sich das Einsparen des Klimagases für Industrie und Verbraucher rechnet.

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bidebotchi 30.11.2018, 13:01
10. Hä?

Wenn man der Meinung ist, die aktuelle Menge an ausgestossenem CO2 sei klimaschädlich, ist doch die einzig logische Konsequenz eine sofortige, gesetzlich vorgeschriebene Reduktion entsprechender Industriegase. Was nützen da bitte höhere Steuern?

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Kindergeburtstag 30.11.2018, 13:04
11. !

Na liebe Kinder,
vielleicht doch erstmal dem australischen PI zuhören und nicht die Wissenschaftsklasse schwänzen, denn dumme Schreihälse hat die Klimadebatte schon genug, die braucht eigentlich auch keiner!

Gibt es Hinweise, dass bei Klimarekonstruktion gelogen wurde, die Prognosen überzogen sind und es für naheliegende "tipping points" keine Beweise gibt?

https://climateaudit.org/2018/10/24/pages2k-north-american-tree-ring-proxies/
[..]Because of persistent criticism over the impact of these flawed proxies, Mann et al (2008) made the grandiose assertion that he could get a hockey stick without tree rings (and thus, a fortiori, without stripbark bristlecones) – a claim credulously promoted by Gavin Schmidt at Real Climate. However, it was almost immediately pointed out at Climate Audit (here) that Mann’s non-bristlecone hockey stick critically depended on a Finnish lake sediment “proxy”, the modern portion of which (its blade) had been contaminated by modern agriculture and road construction and which had been used upside-down to its interpretation as a temperature proxy in pre-modern times. Mann was aware of the contamination of lake sediments, but argued that his use of contaminated (and upside down) data was legitimate because he could get a HS without them – in a calculation which used stripbark bristlecones.[..]

https://judithcurry.com/2018/11/14/the-catastrophe-narrative/
[..]Jacobs et al (in 2016 book) finds no merit in the claim ‘that catastrophic anthropogenic global warming is the mainstream scientific position’, i.e. mainstream science as represented by the IPCC AR5 working group chapters13, does not support the concept of a high certainty (absent action) of imminent global catastrophe. [..] However, this doesn’t imply an absence of scientific support for the principle. A minority of scientists, some very vocal, believe that catastrophic scenarios are more realistic. Footnotes 6 and 7 provide examples of about 50 climate scientists plus environmental and other scientists propagating catastrophe narrative in support of these views[..]

https://twitter.com/ed_hawkins/status/299161479268139009

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kraus_adam 30.11.2018, 13:07
12.

Zitat von TheBear
(...) Dann muss auch langsam klar werden, dass CO2-Steuern auch das Flugbezin usw. treffen muss, und nicht allein die Autofahrer und Oelheizungsbetreiber.
Steuerfreiheit auf den Treibstoff kommerzieller Flugzeuge ist eine globale Übereinkunft die es seit den 40er Jahren gibt. Das werden Sie nicht ändern. Gott sei Dank.

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karlsiegfried 30.11.2018, 13:07
13. So so

Mit einer Steuer soll die Welt gerettet werden. Erstens: Diese Steuer landet bestimmt überall. aber nicht vollständig im Klimaschutz. Zweitens: Das ist ja wie beim Ablasshandel, nur dass dabei das Klima nicht mitspielt. Drittens: Alles nur Schönfärberei. Nix wird besser werden. Beweis: Das Klima sitzt niemals am Verhandlungstisch, es macht was es will.

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karl-felix 30.11.2018, 13:23
14. Die

Zitat von bidebotchi
Wenn man der Meinung ist, die aktuelle Menge an ausgestossenem CO2 sei klimaschädlich, ist doch die einzig logische Konsequenz eine sofortige, gesetzlich vorgeschriebene Reduktion entsprechender Industriegase. Was nützen da bitte höhere Steuern?
sorgen dafür, dass ab sofort weniger C02 in die Atmosphäre - Ihre Atemluft ist Ihr wichtigstes Lebensmittel - emittiert wird.
Dringend überfällig , die Steuern zu überdenken . Am Beispiel der Ökosteuer sehen Sie sehr schön wie das funktioniert : Die Verteuerung endlicher Rohstoffe und Energieverschwendung zu Gunsten der Rente. So kann man mit Steuern hervorragend steuern .
Die gesetzlich vorgeschriebene Reduktion trifft nicht die Verursacher.
Das eine schliesst das andere nicht aus. Reduktion und Besteuerung sind keine Gegensätze.

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go-west 30.11.2018, 13:56
15. Es wird zu viel gefahren.

Die immer weiter anwachsenden Staus zeigen, daß der Sprit zu billig ist. 100 km und mehr pro Tag zu fahren, nur um zur Arbeit zu gelangen, ist schlicht und ergreifend verantwortungslos. Wenn dies jeder Arbeitnehmer dieser Welt so praktizieren würde, wären nicht nur die Ölreserven ganz schnell zu Ende. Statt diesen Wahnsinn mit der Absetzbarkeit noch zu fördern, muss Letztere abgeschafft und das Pendeln über die Spritpreiserhöhung noch unattraktiver gemacht werden. Umgekehrt müssen Verlagerungen des Wohnortes in die Nähe des Arbeitsplatzes steuerlich gefördert werden. Ebenso sollten Unternehmen durch steuerliche Anreize ermutigt werden, ihre Betriebsstätten aus hochpreisigen Ballungszentren in die Provinz zu verlagern. Höhere Benzinpreise würden weiterhin dazu führen, dass nicht für ein einziges Meeting mal eben hunderte Kilometer gefahren werden sondern das Ganze per Telefon oder Videokonferenz erledigt wird. Ein ganz wichtiger Punkt ist natürlich der Lkw Verkehr. Hier hat der seit 40 Jahren für den Langstreckenverkehr propagierte Umstieg auf die Schiene bis heute nicht stattgefunden. Aber auch hier würde sich eine steuerlich Erhöhung positiv bemerkbar machen. Es ist heute einfach zu günstig, ein Produkt über 1000 km hin- und zurück zu transportieren, nur um hieran eine Wertschöpfung in einem Land mit deutlich niedrigeren Löhnen durchführen zu lassen. Bei höheren Spritpreisen würde sich das irgendwann nicht mehr rechnen. Dieses Umdenken muss stattfinden, auch wenn sich viele Menschen gegen Veränderungen wehren, wie gerade in Frankreich ersichtlich. Und nein, ich habe in meinem Leben noch nie grün gewählt.

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Ein Mechaniker 30.11.2018, 14:06
16. #8 allmählich und vorhersehbar

Das Gegenteil ist bei uns der Fall. Schaut man nur den Themenkreis Diesel an, ist man sogar mit fast zehn Jahren Versatz rückwirkend unterwegs. Aber alle die, speziell auch Politiker, die nach der volkswirtschaftlich ineffizientesten und am wenigsten nachhaltigen Maßnahme schreien - den sogenannten "Nach"rüstungen - halten sich gerade für die absoluten Vordenker.

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j.ogniewski 30.11.2018, 14:08
17. Wie wärs mal....

...endlich die Subventionen für klimaschädliche Dinge abzuschaffen, vor allem für unseren grössten Umwelt-Sünder Flugverkehr? Solange wir weiterhin Ausnahmen für einige wie den Flugverkehr machen wird das eh nichts. Gleiche Steuern und Maßnahmen auf alle Schadstoffverursacher - der einzige Weg der ehrlich und gerecht ist, und der einzige der funktionieren wird.

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winden.silvia 30.11.2018, 14:23
18. mal überlegen ...

In der Finazwelt nennt man das 'Immunisierung', wenn weiter Auf-/ Zuschläge zu einem bestehenden Vertrag ausgelobt werden. Deshalb, Danke für Ihr Angebot, ich kündige den Zugewinn-Wert mit Tarifanhebungen für einige Jahre und möchte aus finanziellen Gründen deshalb auch weiter Anhebungen ruhen lassen und oder aussetzen.
m.f.G.

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Mr. M 30.11.2018, 14:43
19. Der EU Zertifikat-handel würde funktionieren

wäre da nicht das EEG in Deutschland bzw. der eigene Klimaschutzplan. Durch die massive Subvention von erneuerbaren Energien in Deutschland, wurden CO2 Zertifikate frei, die dazu beitragen, dass die CO2 intensive Industrie weiter fröhlich produzieren kann und nicht gezwungen ist, CO2 einzusparen.
Deutschland ist mit dem EEG einer der Hauptverursacher des Scheiterns des europäischen Zertifikate-handels. Das Problem des Zertifikate-handels ist, dass man die Ergebnisse nicht direkt hätte sehen können. Das ist natürlich Gift für die heutige Symbolpolitik.

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