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CO2-Steuer: Umweltbundesamt will Heizöl und Benzin verteuern - aber Strompreise senke
DPA

Lässt sich das Steuersystem auf den Klimaschutz ausrichten - ohne Menschen mit niedrigen Einkommen zu überfordern? Das Umweltbundesamt ist davon überzeugt und präsentiert Vorschläge.

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N12724 30.06.2019, 12:10
10. Was soll das?

Ist ja schön und gut einfach mal wieder irgendeine CO2 Abgabe zu fordern und den Strompreis zu senken. Was dabei mal wieder vergessen wird ist nur, dass sowohl in der Stadt als auch auf dem Land die komplette Infrastruktur für Elektroautos fehlt. Es sollte erst einmal die Infrastruktur und die Effektive Reichweite von E-Autos verbessert werden (so dass die Technologie ausgereift ist und auch preiswert (denn E-Autos sind momentan viel zu teuer)). Dazu kommt, was sollen Leute machen die beispielsweise noch mit Heizöl heizen, für den normalen Bürger ist es ein riesiger finanzieller Aufwand mal eben seine komplette Heizungsanlage umweltfreundlich aufzurüsten. Was sollen in diesem Zusammenhang schon 100€ mehr bringen..? Letzendlich sind diese Forderung viel zu grob formuliert und wirken unbedacht eingebracht wie Sanktionen auf den Normalbürger.

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wallabi 30.06.2019, 12:10
11. Und?

Wird durch diese Geldquelle jetzt der CO2-Ausstoß geringer?
Ich verwette alles, die neue Einnahmequelle, die für immer bleiben und den Bürger massiv "bestrafen" wird, wird für andere Zwecke, verwendet werden. Siehe auch die damalige Ökosteuer.
Eine Riesenshow, um dem Bürger an den Geldbeutel zu gehen. Funktioniert am besten, wenn man ihm zuvor ein schlechtes Gewissen vermittelt hat.

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MatthiasPetersbach 30.06.2019, 12:13
12. klar....

....ne warme Bude und das Erreichen des Arbeitsplatzes ist ja ist auch für Leute mit niedrigem Einkommen weit weniger wichtig als Strom fürs Web3.0 und den Rolladenmotor.

Man kann nur noch den Kopf schütteln.

Das WICHTIGSTE für die Lebensplanung insbesonders von Leuten, die vom Hand in den Mund leben von ist im allgemeinen, daß sich Vorraussetzungen so wenig wie möglich ändern.

Da kann man nicht geschwind Auto/heizung/Wohnort wechseln und wenn der Weg zur Arbeit im Monat 50 Euro teurer wird, kratzt das schon an Machbarkeiten.

Zur Zeit wird jeden Tag ne neue "Idee" geboren - nötig wären aber nicht alle Naselang andere Konzepte, sondern die vorhandenen sinnvoll und sozialverträglich zu justieren.

Als Hausbesitzer und sozialer Vermieter, der trotzdem drauf angewiesen ist, erwarte ich -auch im Interesse der Mieter- schon mit Bangen das Ergebnis der Grundsteuerreform. Und die Frage, wie die Dämmauflagen künftig aussehen. Und die Müllgebühren. Und andere Zwangsphantasie-abgaben. Und ob wir noch unsere -gezwungenermaßen - alten Autos fahren dürfen. Und und und.....

wenns noch blöder wird, kann ich jedem Niedriglöhner nur noch raten, seine Restkohle im Urlaub auf den Kopf zu hauen und dann zurückzukehren, auf die Couch zu liegen und "hier bin ich, kümmert Euch gefälligst um mich" zu rufen.

Dann müssen aber andere Leute putzen, Wurst runterschneiden, Straße fegen, Müll abfahren - frohes Erwachen.

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kroganer 30.06.2019, 12:16
13. Zwei Klassen

Es wird dann also irgendwann so enden das Fliegen so teuer wird das es sich nur noch die reichen leisten können. Elektroautos bleiben die nächsten 20 Jahre für den Durchschnitts Verdiener noch unerschwinglich und im Winter muss man halt die Heizung mal aus lassen, weil in dem Haus das man noch 15 Jahre abbezahlen muss eine hochgepriesenen Ölheizung verbaut wurde und leider kein Geld da ist um etwas anderes zu kaufen. Willkommen im Grünen Märchenland!!

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Attlila 30.06.2019, 12:17
14. Strompreise senken?

Eher friert die Hölle ein als das die Strompreise sinken. Die Anbieter werden ein Teufel tun und die Preise senken, verdienen sie damit doch hervorragend. Das ist wie bei den Tankstellen, an Ende überall gleiche Preis.

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cartuso 30.06.2019, 12:17
15. Unlogisch

Warum soll ich ein energiesparendes Gerät kaufen bzw. der Kauf eines solchen subventioniert werden, wenn die Strompreise sinken?

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karlo1952 30.06.2019, 12:17
16. Soll man jetzt für die Heizung zuhause

noch mehr bezahlen? Das ist ein generelles Bedürfnis, um nicht zu erfrieren. Sollen wir wieder in das Mittelalter zurück? Weiss eigentlich die linke noch was die rechte will? Vor Jahrzehnten hätte ich meine damalige hochgelobte ineffektive Nachtspeicherheizung rausgeworfen und eine Erdgas-Zentralheizung eingebaut. Jetzt ist Elektroheizung plötzlich wieder in, obwohl noch wenig mie EE erzeugt. Will man mich jetzt wieder zwingen auf noch eine effizientere Energie umzusteigen. Dann habe ich und andere doppelte Kosten, höhere Heizkosten, und noch die Kosten für bessere Dämmung.

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dasfred 30.06.2019, 12:18
17. Ja super!

Menschen mit Ölheizung sind ja auch nicht arm. Dafür dann energiesparende Kühlschränke fördern? Ich hatte das mal für meinen Kühlschrank durchgerechnet. Die Neuanschaffung amortisiert sich frühestens nach sechs Jahren. Erst dann macht sich die Einsparung bemerkbar. Und wie lange? In sechs Jahren steht längst das nächste Model im Laden, dass dann weniger verbraucht, aber erst mit enormen Energieaufwand hergestellt und importiert wird.

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vliege 30.06.2019, 12:19
18. Umweltschutz ja, Feudalsystem Nein

Die Betuchteren werden sich den Individualverkehr immer leisten können, ganz egal wie Hoch welche Abgabe/ Steuer auch sein mag. Otto Normalo/ Pendler wird mal wieder das Nachsehen haben und in die jetzt schon kaputtgesparten ÖNPV und teilweise, dank Tausendsassa Mehdorn Stillgelegten Regional Verkehr gedrängt.
Bevor man zu solchen, dem Umweltschutz dienlichen Schritten kommt, müsste der Nahverkehr erheblich auf Vordermann gebracht werden. Ein anderer Weg wäre z.b. wieder mehr Verkehr von der Strasse auf die Schiene zu bringen, wird die Automobil und Speditionslobby aber nicht zulassen.
Aber machen wir uns doch nichts vor, am Ende wird es wie mit jeder neuen Steuer oder Abgabe sein, sie wird zweckentfremdet bzw. nach einigen Jahren neben all den anderen als Einnahmequelle des Staates herlaufen. Die EEG Umlage sollte ja ursprünglich auch nur ne Kugel Eis Kosten.

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walternative_23 30.06.2019, 12:20
19.

Wer zahlt denn die Spriterhöhung? SUV- und Flatrate-Fahrer ("Dienstwagen") ist das doch schnuppe und die Unternehmen schlagen ihn wieder auf ihre Produkte. Die Zeche zahlt der kleine Bürger....und wird stinkig. Kein Wunder wenn die AfD noch mehr Zulauf bekommt.
Spriterhöhung bitte nur mit Abschaffung der Kfz-Steuer! Wer viel fährt soll viel zahlen. Aber dann ist der Scheuer sauer, weil die Österreicher zu Hause tanken....;-)

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