Forum: Wirtschaft
Commerzbank und Deutsche Bank: Aktien im Höhenrausch
AFP

Die Fusionsgespräche von Deutscher Bank und Commerzbank haben die Aktien der Institute kräftig steigen lassen. Auch Vermögensverwalter DWS legte zu - wird er für einen Zusammenschluss verkauft?

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Der Kempf 18.03.2019, 11:32
1. 80 % aller Fusionen führen zum Verlust des Aktienkapitals.

Die meisten dieser Zusammenschlüsse sind doch nur eine Herauszögerung der Pleite. Wenn ein Geschäft nicht läuft, läuft es auch nicht besser, wenn ein Namen vom Markt verschwindet.

Siehe Kaufhof-Karstadt, siehe Thyssen-Krupp, siehe Daimler-Chrysler, siehe Commerzbank-Dresdner Bank. Diese "Mergers" waren doch alles nur verhinderte Pleiten.

Gross ist nicht gleichbedeutend mit wirtschaftlich erfolgreich. Ökonomie beschäftigt sich nicht mit Riesenwuchs, sondern mit optimalen Betriebsgrößen. Die man an der Profitabliltät erkennt, nicht an den langjährig geschriebenen Verlusten.

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wire-less 18.03.2019, 11:52
2. Banken = Risikokapital

mein Portfolio enthält keine einzige Bankaktie. Ich sehe momentan nicht mit welchem Geschäftsmodell die auf dem momentanen Niveau weitermachen wollen.

An Krediten ist nicht mehr viel verdient und ich sehe auch nicht das die EZB die Zinsen in absehbarer Zeit anheben kann.

Bei Zahlungsdienstleistungen/Kontoführung stehen große Umbrüche an. Die Digitalisierung macht Personal überflüssig und kann Kontoführung beliebig billig machen. Und da werden Apple, Amazon, Google und co. einbrechen.

D.h. ich sehe einen schnellen Schrumpfungsprozess bei den Banken. Den aktuellen Kurssprung werden viele Nutzen um sich von den Aktien zu befreien.

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gersois 18.03.2019, 11:54
3. Höhenrausch?

Lächerlich! Die DB-Aktie ist gerade über die 8-Euro-Marke gekommen, die Com-Aktie liegt bei 7,60. Wo ist da die Höhe? Wirecard hat 1,50 zugelegt und Amazon 26 USD in NY.

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unaufgeregter 18.03.2019, 12:21
4. Keiner wird bleiben

Commerzbank und Deutsche Bank sind Fälle für die Abwicklung. Der Zusammenschluss wird lediglich mehr Kosten für den Steuerzahler bedeuten, der die neue Großbank dann "retten" muss. Systemrelevanz und so.

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Patenting 18.03.2019, 12:45
5. Zwei Nullen ergeben - eine grösser Null !

Der Niedergang der Banken ist politisch gewollt, eine logische Folge der Null- bzw. Negativzins-Politik zum Zwecke der Staatsfinanzierung. Die Verstaatlichung der Banken ist die logische Folge. Die Zeche zahlt am Ende, wie immer, der Bürger als Sparer und Steuerzahler ...

Neue Wirtschaftspolitik = Sozialistische Planwirtschaft!

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olli0816 18.03.2019, 12:46
6. Vernichtung von Ressourcen und Geld

Beide Institute sollten ihr vorhandenes Geld lieber dazu nutzen, die bestehenden Geschäftsfelder zu verbessern oder neue lukrative dazuzugewinnen. Beide Banke siechen seid Jahren dahin, im Gegenzug zu den Konkurrenten, und haben ein lahmes, schlechtes Management und aufgrund der langjährigen Abschwungphase demotivierte Belegschaften.

Beide Institute sind ökonomisch krank und zwei Kranke werden kein Gesunder. Das kostet zusätzlich alles noch viel Geld und vernichtet in der Zukunft noch mehr. Die Fusionsgespräche sind ungefähr so nützlich wie ein Kropf.

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haraldbuderath 18.03.2019, 12:59
7. Commerzbank und Deutsche Bank sind Fälle für die Abwicklung?

Beide Unternehmen haben gelogen,betrogen und manipuliert,Eine Auflösung und Abwicklung der Deutschen Bank ist schon langen überfällig, Commerzbank kann eine Volksbank werden die nur die Spargelder aller Deutschen verwaltet, keine Kredite an Ausländische Unternehmen,keine Kredite an Multinationalen Unternehmen, keine Baufinanzierung an Unternehmen nur an Bürger ,keine Spekulationen oder Börsenhandel, nur die Bürger sind Anteilseigner der Volksbank Comerz

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BurgRitter 18.03.2019, 13:10
8. Höhenrausch?

Wenn Verdi Recht haben sollte, dass da 20.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, ist es ja ein Wunder, dass die Beiden überhaupt am Leben sind. 20.000 überflüssige Mitarbeiter kann sich kein Unternehmen leisten.

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Wipers 18.03.2019, 13:21
9. @ Nr. 7 Super Idee

....und wer soll dann die Unternehmenskredite vergeben.? Ausschließlich ausländische Banken, wenn die beiden größten Institute abgewickelt wurden? Und wie soll sich eine VolksCommerzbank finanzieren? Wo soll den eine solche Bank mit den ganzen liquiden Mitteln hin? Dass das Parken von Liquidität derzeit und auch auf absehrbare Zeit nur Negativzins bringt, ist Ihnen schon bekannt. Dass eine derartige Quasi-Verstaatlichung eine besonders gute Idee ist, kann man ja an dem "florierenden" Landesbanksensektor äußerst gut erkennen.

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