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Coup für Red Bull: Baumgartners Sprung war ein Marketing-Erfolg
REUTERS

Ein Sprung aus 39 Kilometern Höhe, schneller als der Schall: Für den Österreicher Felix Baumgartner war die Aktion ein Triumph. Doch auch sein Sponsor konnte sich freuen. Für so viel Aufmerksamkeit waren 50 Millionen Euro Kosten vergleichsweise günstig.

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M. Michaelis 15.10.2012, 22:02
10.

Zitat von ralph.behr
Schön, dass der Spiegel immerhin bemerkt, dass das ganze nicht mehr war als eine riesige Marketingaktion ohne jeglichen Nutzen für die Menschheit (völlig ohne Nutzen).
Das übliche schwarz-weiss denken.

Es ist in Wahrheit vielfältiger. Das Projekt hat eben nicht nur einen Nutzten sondern einen Mehrfachnutzen, für Redbull, für Baumgärtner, für die Projektbeteligten Firmen und für die Wissenschaft.

Einen Nutzen für die Menschheit muss etwas nicht haben, es gibt ohnehin nichts was der Menschheit insgesamt nutzt. Solche Vokabeln sind immer hohles Pathos. Und zwar ohne Ausnahme.

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sabaro4711 15.10.2012, 22:15
11. nix Titel

Das Übliche halt bei sowas in Deutschland: Neid ist die ehrlichste Form der Anerkennung.

Man muss schon zugeben, wo RB draufsteht, haben sie Erfolg, egal ob mit RB Salzburg (jaja, ist nur Ösi-Fußball) Tabellenführer, bei der F1 vorneweg, bei Leipzig erster der Regional-Liga...... und auch mit ihren Flugtagen haben sie immer viele Zuschauer.
Mir schmecken diese Dosen mit dem flüssigen Gummibärchensaft auch nicht, was solls....der Erfolg gibt ihnen Recht

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pussinboots 15.10.2012, 22:21
12. Idioten

Zitat von wwwwebman
Ja, nun ist er endlich gesprungen! Und überlebt hat er es auch noch! Klasse! Jetzt zurück zu den wirklich wichtigen Dingen - wer wegen einem solchen Zinnober auch nur eine Dose roter Stier (mehr) trinkt, ist ein Idiot...
Ja, Idioten gibt es viele auf der Welt. Die trinken aber sicher nicht alle Red Bull. Was trinken Sie denn eigentlich so ? Gibt es irgendwas trinkbares, für das keine Werbung gemacht wird ?

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mem79 15.10.2012, 22:28
13. Daemlicher Kommentar

Zitat von ralph.behr
Schön, dass der Spiegel immerhin bemerkt, dass das ganze nicht mehr war als eine riesige Marketingaktion ohne jeglichen Nutzen für die Menschheit (völlig ohne Nutzen). Die Konsequenz aus diesem Bemerken wäre für mich jetzt allerdings gewesen, die "Berichterstattung" (aka verlesen der Pressemitteilungen der Brause-Firma) zurück zu fahren. Sollen die doch wie jede andere Firma auch für ihre Werbung zahlen. (Obwohl, das macht die Firma mit dem Apfel ja auch nicht, oder?)
Jedes Fussballspiel ist eine riesige Marketingaktion ohne jeglichen Nutzen fuer die Menschheit. Schau ich mir trotzdem ab und zu gerne an. Und warum bitte soll Spiegel online nicht ueber ein Ereignis berichten, welches Millionen von Menschen interressiert hat?

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cream 15.10.2012, 22:36
14. Was ist denn Red Bull?

ich als jemand ohne Fernseher - muss man wissen, was sich dahinter verbirgt?

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konrat-kommunikator 15.10.2012, 22:42
15.

Zitat von eddieno1
Hier handelt es sich um eine einmalige technische und sportliche Leistung die medial hervorragend aufbereitet war. Der Nutzen für die Menscheit ist vermutlich nicht phänomenal - aber wenn 22 Menschen einen Ball treten nützt das der Menschheit auch wenig.
Abert wenn Milliarden vor der Glotze sitzen -

gibts in 9 Monaten a Baby-Pause.

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konrat-kommunikator 15.10.2012, 22:51
16.

Zitat von M. Michaelis
Das übliche schwarz-weiss denken. Es ist in Wahrheit vielfältiger. Das Projekt hat eben nicht nur einen Nutzten sondern einen Mehrfachnutzen, für Redbull, für Baumgärtner, für die Projektbeteligten.....
Der Fallschirm war ein Nutzen für die Menscheit -
der €uro - Rettungsschirm ist ein Nutzen für die Banken -
die Steuerzahler sind ein Nutzen für die Mama.

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konrat-kommunikator 15.10.2012, 23:10
17. Virtuelle Welt

Der Meinung bin ich – wenn ich so aus der ISS in 300km sehe ist der halbe Himmel voll Erde.
Auf dem Video ist die Erde aber recht klein, obwohl nur 39km entfernt. Ob dies nicht eine Blue-Box Inszenierung war? Er war auch sehr steif da oben.
Kann mir vorstellen, daß in ein paar Monaten jeder HollyWood Besucher so einen Absturz auf die Leinwand bringt.
Nächstes Jahr ist ein Teamabsprung mit Zig Männern die sich an der Hand halten geplant. Nur Dietrich Mateschitz weiß noch nichts davon.
Viviane Reding, European Commissioner, vermißt die Frauenquote. Da Didi sollte möglichst bald eine Dame da runter werfen.
Herr Mateschitz könnte dem ORF ein Privatissimum in Einschalt-Quoten geben. Privat ist doch besser als staatlich. Der Didi ist ein schlechter Österreicher – kein Bild vom Feymann war zu sehen.

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Spreeufer 16.10.2012, 01:07
18. Richtig!

Zitat von firoforo
... im klassischen sinn ist doch so was zu sponsern. mir schmeckt red bull nicht. aber mir gefallen die sachen die sie sponsern. anscheinend nicht nur mir, wie der erfolgt zeigt. da geht es nicht darum was sinvolles zu machen, sondern die menschen mit extremen leistungen zu beeindrucken und zu amüsieren. Und, dass der Mensch immer wieder versucht seine eigenen Grenzen auzureizen ist doch bekannt. Sonst gäbe es schließlich auch keine Tomaten aus Amerika.
...Red Bull ist der einer der großen Konzerne, der exotische und kaum beachtete Extremsportarten und ihre Akteure in einer großen Bandbreite fördert und eine entsprechende Bühne anbietet. Das fängt an bei DirtBike, WingSuit, etc.

Ich trinke auch kein Red Bull, geschweige denn EnergyDrink, aber die Tatsache, dass dieses Unternehmen, natürlich auch mit der eigenen Marketingabsicht, Leute mit besonderen Talenten finanziell fördert finde ich vollkommen legitim.

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Pat-Riot 16.10.2012, 02:06
19. Wo genau

Zitat von sysop
Ein Sprung aus 39 Kilometern Höhe, schneller als der Schall
war jetzt die sportliche Leistung? Ja, wenn er von der Erde aus 39 Kilometer mit eigener Kraft nach oben geflogen wäre ... aber so?

Hätte man in diesen vollklimatisierten Raumanzug mit Heizung, Sauerstoffversorgung, Red-Bull-Tank und vermutlich mp3-Player (Fernsehen hatte er ja live vor Augen) nicht genauso gut Rainer Calmund stecken und wie einen nassen Sack vom Himmel werfen können? Was genau hat der Baumgärtner nun gemacht? Gesteuert? Nun, die Erde war ja kaum zu verfehlen. Die Reißleine selbst gezogen?

Vor hundert Jahren haben sich die Leute in einem Weinfass die Niagarafälle hinabgestürzt. Die, die unten lebendig ankamen, waren die Helden, die anderen die Loser. Nur, was hat das mit Sport zu tun?

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