Forum: Wirtschaft
Daimler gründet Joint Venture mit Geely: Smart kommt bald aus China
AFP

Smart hat dem Daimler-Konzern nur Verluste beschert, seit der Gründung vor 20 Jahren geht das so. Die Wende soll jetzt mit konsequenter Elektro-Strategie gelingen - und einer neuen Fabrik in China.

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Palmstroem 28.03.2019, 09:50
1. Wer zu spät kommt

Deutschlands Automobilindustrie muss endlich aufwachen. Bislang hat nur VW den Umstieg auf die Elektromobilität fest im Auge. Längst entscheidet sich nicht mehr in Deutschland die Zukunft des Autos, selbst nicht in Europa. Bei der Batterietechnik ist Europa schon abgehängt und die neuen Werke hier werden von chinesischen und südkoreanischen Firmen gebaut.

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inmado 28.03.2019, 09:50
2. Zu teuer

Der Smart ist einfach zu teuer. Für's gleiche Geld gibt es anderswo einfach viel mehr Auto.

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GerhardFeder 28.03.2019, 09:50
3. Und tschüss

Hayek (der smart-watch-Gründer) wollte einen Elektro-Kleinwagen bauen, musste sich dann aber mir Diesel-Daimler verbünden.
Das Ergebnis ist jetzt zu sehen.
Die deutsche Autoindustrie wird den Weg der anderen verschwundenen deutschen Industriezweige gehen, die alle hatten auchz die Zukunft verschlafen, und das nicht einmal 20 Jahre lang, wie Daimler &Co.

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chrismuc2011 28.03.2019, 10:08
4.

Ein zuverlässiger E-Smart zum Preis von 6000€ mit einer Reichweite von ca. 150km ( Wochenladung), hätte wirklich Chancen sich wie geschnitten Brot zu verkaufen. Wenn man das noch geschickt mit einem elektrischen Huckepack Range extender verknüpft, den man sich fürs Wochenende leihen kann, sowie gleichzeitig eine Lösung kostengünstig und easy anbietet sich ein Auto für den Großeinkauf oder für den Urlaub zu mieten, alles in einem Paket, dann hätte man die Nase vorne.

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Antila 28.03.2019, 10:14
5. Könnte hinhauen.

Der Smart war von Anfang an als Stadtwagen konzipiert. Die E-Mobilität ist sinnvoll nur in einem solchen Radius.

Ich habe schon mit Wohlgefallen auf diese kleinen Elektroroller aus China geschaut, wo man die Batterie abends mit nimmt und an einer Steckdose in der Wohnung auflädt. So ähnlich sehe das beim Smart. :-)

Durch den Elektroantrieb dürfte nun auch der grösste Handicap des Smart, das unmögliche Dreigangautomatikgetriebe mit den Teepausen dazwischen, ersetzt werden und (ich hoffe) diese idiotischen Gurtpeitschen, die es verhindert, dass bewegungseingeschränkte Menschen den Sicherheitsgurt anlegen können. Immer mit absurd viel Gepiepe verbunden. In dem Smart, in dem ich mal fuhrt, konnte man noch nicht einmal das Radio ausschalten. Und das ist bei mir die Automatikgeste beim Einsteigen: das Gequassel abstellen.

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darthmax 28.03.2019, 10:17
6. Smart

dient bei Daimler doch nur dazu , den Flottenverbrauch zu reduzieren, ein Konstrukt der EU, das insbesondere den franz. Autobauern helfen sollte.
Der Smart als E- Fahrzeug wäre damals durchgefallen, denn es gab ( und gibt ) keine Infrastruktur.
Das allein schon auf Grund der Industriepolitik die Industrie Deuschland verläßt ist doch abzusehen.

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hardy.stiefel 28.03.2019, 10:19
7. Smart zeigt den Weg

China ist der Absatzmarkt von morgen, nicht Europa. Hier wird die Akzeptanz von E-Autos noch lange auf sich warten lassen. China kann mit seiner "gelenkten Demokratie= Diktatur" massiver Einfluss auf die Menschen nehmen. Das ist aber nur die eine Sicht. Vielmehr wird in den neuen E-Autos viel weniger Hochtechnologie zu verbauen sein. Und da müssen die Einzelteile nicht von China nach D geschickt werden, da rechnet es sich zukünftig, dass das ganze Werk nach China umzieht. Und mit den neuen Investoren gibt es neue Zulieferer. Diese machen in Europa dicht. Ersatzarbeitsplätze sind nicht in Sicht. Das große Problem naht. Ich bin nicht der Meinung, dass wir in D dadurch 25.000 Arbeitsplätze vernichten, ich bin hier eher bei 125.000 und mehr.

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chris_123ich 28.03.2019, 10:31
8. Endlich eine Chance auf eine Preisminderung

Der Preis für einen Smart (Halb-Auto) war immer zu hoch. Deshalb auch die begrenzte Verkaufzahlen. Hoffentlich wird das kundenfreundlich in der Zukunft. Die Chinesen produzieren schon fast alles für die Welt. Irgendwann müssen wir nichts mehr produzieren nur "Geld drucken". Oder bekommen wir die Waren aus China umsonst?

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haresu 28.03.2019, 11:12
9. Unsere Wirtschaftsführer

Am Ende bleiben nur die Chefetagen in Deutschland. Sind ja auch Arbeitsplätze. Der Rest wird dann leider der ach so unvorhersehbaren Technologiewende zum Opfer fallen. Eigentlich ist ja aber doch klar: das Auto von Überübermorgen wird extrem vereinheitlicht sein, selbstfahrend, konvoitauglich und nicht mehr im Besitz Einzelner. Kilometer und Fahrtdauer werden automatisch berechnet, auch Tageszeit, Verkehrsdichte oder umweltorientierte Tarifzonen könnten dabei eine Rolle spielen. Das Geschäft jedenfalls wird eher mit der Fähigkeit zur schnellstmöglichen und zuverlässigsten Bereitstellung der mobilen Einheiten gemacht werden als mit dem eigentlichen Bau. Wahrscheinlich geschieht der dann ja schon nicht mal mehr in China, darauf kommt es aber auch nicht an. Diese Autos kommen dann sowieso zu 90 % aus 3D- Druckern, in wenigen Komponenten, die mit wenigen Handgriffen zu verschrauben sein werden. Entsprechend sieht dann demnächst auch eine Reparatur aus. Genau da aber lauert noch das Geschäft: Service, Abonnements etc. Der kluge Autobauer hört also demnächst auf Autos zu bauen. Allenfalls entwirft er ein oder zwei, die den wahrscheinlich staatlich festgelegten Normen entsprechen und darüber hinaus vor allem eine starke Kundenbindung ermöglichen. So, jetzt könnte Scheuer eigentlich mal damit anfangen die genannten Normen entwickeln zu lassen und über die Neuaufteilung der Verkehrswege nachzudenken.

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