Forum: Wirtschaft
Darstellung von Suchergebnissen: EU droht Google mit Kartellverfahren
REUTERS

Die EU will härter gegen Google durchgreifen als die USA. Wettbewerbskommissar Almunia droht mit harten Strafen, sollte der Internetkonzern seine Suchmaschineneinstellungen nicht bald ändern. Denn Google missbrauche seine marktbeherrschende Stellung.

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bloßich 12.01.2013, 12:59
90. ...

Zitat von spenzerx
Über einige Beiträge muss ich wirklich schmunzeln. Was ist denn wenn in Zukunft einer zu Siri/Google Now sagt: Bestell mir bitte eine leckere Pizza? Muss Google/Apple sich dann auch rechtfertigen? Oder gar dem Kunden eine schlecht schmeckende Pizza bestellen weil es von der EU so gefordert wird?

Was dieses Beispiel mit der Kommissionsentscheidung zu tun haben soll erschließt sich ja wohl nicht ?!?

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discotieren 12.01.2013, 13:22
91. Regulierungen können die Freiheit auch wieder herstellen

Zitat von spenzerx
Die Suche von Google ist eine Dienstleistung mit einer gewissen Qualität. Abhängig von dieser Qualität wird dieser Service wieder in Anspruch genommen. Das beinhaltet ausdrücklich auch eine Kundenoptimierte inhaltliche Interpretation der Suchergebnisse durch Googles Suchalgorithmen. Das verstehe ich unter Wettbewerb. Jede Regulierung schränkt die Freiheit im Netz ein.
Nein, Regulierungen können die Freiheit auch wieder herstellen: Sie hätten heute nicht mehr die Freiheit der Browser- oder Suchmaschinenauswahl, hätte man Microsoft damals nicht abgebremst. Sie würden heute für ein Windows8 nicht 100 € bezahlen, sondern 500 €. Es würde weder Apple noch Linux noch geben. Jetzt ist Apple gut für Microsoft und ich nehme an, dass Microsoft deshalb auch teilweise "gekauft" hat, als Apple vor dem Ruin stand. Denn Microsoft kann Apple gut als "Feigenblatt" nutzen: Monopol? Haben wir doch gar nicht! Hier ist unser kleiner Freund Apple! Verdient Microsoft nicht auch kräftig an Apple? Einmal wg. "Microsoft Office" (ca. 500 Euro), aber nicht auch wegen der damals erworbenen stimmrechtslosen Aktien von Apple?

Und wenn hier im Forum von Rekordbußgeld die Rede ist, so muss man das relativ sehen: Neulich bekam Google eine "Höchststrafe" von einer Behörde wegen Kooperationsverweigerung (Google Streetview - Aufklärung). Das war eine Summe, die Google innerhalb weniger Minuten (!) verdient, nämlich 25.000 USD. Auch die Milliarde, die Intel wegen Konsumentenbenachteiligung zahlte, war für die eher ein Witz. Die Summen, die gegen Microsoft verhängt wurden, hören sich groß an. Für Kleingärtner, nicht für Microsoft.

Man beachte im Übrigen das gleichbleibende Marketingverhalten der Unternehmen: Sofort veröffentlicht deren Presseabteilung in der Regel "Inakzeptabel! Ungerecht wegen x und y! Gerichtsweg!" und dann wird regelmäßig kleinlaut bezahlt. Worüber die Presse dann nicht berichtet.

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loops-2000 14.01.2013, 07:10
92.

Es gibt wichtigere Themen für diese Beamten, z. B. der Verbraucherschutz im Lebensmittelsektor.

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drey 05.02.2014, 18:16
93. Eu-Kommission fördert nun auch noch unlauteren Wettbewerb

Anstatt gegen unlauteren Wettbewerb bei der Einspielung von Ergebnisse von Google in Google vorzugehen, ist die Eu-Kommission der Meinung das das gut ist und das man noch 2–3 weitere Seiten vor allen Anderen Ergebnissen bevorzugen muss und verstärkt damit auch noch den unlauteren Wettbewerb. Die Seitenbetreiber die sowieso künstlich in den Suchergebnissen abgewertet werden, haben jedoch nicht das Recht auf eine faire Gleichstellung in den Suchergebnissen – Ist das ein dummer Scherz?

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