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Datenreport 2013: Arme Deutsche sterben früher
REUTERS

Das deutsche Jobwunder geht an vielen Menschen vorbei. Laut dem neuen Datenreport sind mehr Menschen von Armut bedroht als 2007. Das habe gravierende Folgen, sagen die Statistiker. So sei die Lebenserwartung von Geringverdienern deutlich niedriger.

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ichbins777 26.11.2013, 12:10
180. Einfach

Zitat von Walther Kempinski
Es gibt das Jobwunder. Ich denke das wird jeder in seinem Umfeld schon mitbekommen haben. Wen das wundert der hat entweder gar nix gelernt oder will nicht arbeiten. Noch nie zuvor war es so einfach an einen Job zu kommen. Dies gilt jedenfalls ......
Hallo herr Kempinski
wenn es an dem so wäre wie sie es schildern dann bezichtigen Sie jedes Medium der Lüege?
Sie sind wahrscheinlich so mit ihrer Arbeit vernebelt das Sie nicht in der Lage sind die Realität wahrzunehmen.
Selbst Sie schreiben von Geringverdiener, dann wissen sie auch von derer Existenz. Es wäre gut ihrerseits ein gedanke in dem was Sie geschrieben haben zu investieren. Sinnvoll ist es nicht.

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keinuntertan 26.11.2013, 12:15
181. Nicht politisch unkorrekt. Aber desinformiert.

Zitat von Peter Werner
Mit maßgeblich für ein "gesundes" Leben dürften Bewegung, medizinische Versorgung, gesunde Ernährung sowie der weitgehende Verzicht auf Alkohol und Nikotin sein. Ich wüsste nicht, dass.....
Armut macht krank. Das können Sie vielleicht nicht wissen, weil Sie nie Arm waren. Es gibt viele hochgebildete Menschen, die durch Schicksalsschläge (Krankheit, Scheidung, Arbeitslosigkeit, Geschäftsaufgabe, Schulden, usw., usf.) aus dem gutbürgerlichen Leben in die Armutsfalle gerutscht sind. Depression, Frustration, Existenzangst, Selbstmordgedanken, Schlafstörungen und Frustverhaltensweisen wie Essstörungen verbreiten sich rasend schnell wie Pest und Cholera. Diesen Menschen wäre schnell geholfen, wenn Sie wieder einen bürgerlichen Job und ein normales Einkommen hätten. Jede weitere Therapie würde sich erübrigen. Aber selbst als Ingenieur oder Informatiker haben sie mit über 40 oder gar über 50 Jahren keine Chance mehr.

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kdshp 26.11.2013, 12:16
182.

Zitat von keinuntertan
Ich kenne viele hochgebildete Ingenieure, Geschäftsleute und Akademiker, die durch ein plötzliches Schicksal (Arbeitslosigkeit, Scheidung, Geschäftsaufgabe, Verschuldung, Unterhaltsverpflichtungen...) aus dem bürgerlichen Leben in die Armut und Hartz IV-Falle gerutscht .....
Das ist wohl menschlich und eine art selbstschutz. Der logik nach werden noch viele aus der mitte nach unten rutschen müssen und das ist auch schon so wie sie es beschreiben. Es werden sich noch so einige wundern die sich heute noch nicht vorstellen morgen unten zu sitzen.

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k.u.m. 26.11.2013, 12:17
183.

Zitat von korox
Na Hauptsache, dass Zerrbild des hochgebildeten Deutschen, der sich natürlich einer gesunden Lebensweise verschrieben hat und zudem auch ganz viele Interessen hat, stets eloquent erscheint und allzeit "sein" Leben vollkommen unter Kontrolle hat, .......
Nein, es wird nicht verschwiegen, dass sich ungesunde Lebensweise quer durch alle sozialen Schichten zieht. Das kann anderen Statistiken entnommen werden, z. B. den Untersuchungen, dass das Lungenkrebsrisiko bei Rauchern um ein Vielfaches höher ist - egal, ob der Raucher nun arm oder reich ist.

Und bevor es wieder losgeht mit den Behauptungen bezüglich Depressionen, Burn-out und ähnlichen Erkrankungen: Davon sind ebenso arme wie reiche Menschen betroffen.

Allerdings sehe ich im Moment nur die mit zweifelhaften statistischen Daten untermauerte Behauptung: Arme sterben früher. Die medizinisch begründeten Ursachen fehlen in der Statistik völlig. Und ohne die Ursachen zu kennen, ist die Statistik wertlos und dient nur der Stimmungsmache.

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tdmdft 26.11.2013, 12:17
184. Kausalität?

Der Blick in die Statistiken des Deutschen Krebsforschungsinstuts in Heidelberg ergibt sofort die Erklärung Leider liegt die Raucherzahlen bei niedrigen Einkommensgruppen weit über 50%, während nur nur 15% der Akademiker rauchen. Dreimal darf man raten, warum niedrige Einkommensgruppen so viel eher sterben! In den 50er Jahren haben mehr Akademiker geraucht als Arbeiter. In der 70er Jahren hat sich das gedreht, und jetzt 40 Jahre später wird die Rechnung präsentiert!

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thiber 26.11.2013, 12:22
185.

Zitat von sysop
Das deutsche Jobwunder geht an vielen Menschen vorbei. Laut dem neuen Datenreport sind mehr Menschen von Armut bedroht als 2007. Das habe gravierende Folgen, sagen die Statistiker. So sei die Lebenserwartung von Geringverdienern deutlich niedriger.
Statistisch festgestellt wurde eine korrelierender Zusammenhang.
Suggeriert wird ein kausaler Zusammenhang.
Das ist miserabler Journalismus, zumal ein kausaler Zusammenhang schon regelmäßig nachgewiesenermaßen nicht besteht. Man kann auch mit Hartz 4 sich gesund ernähren und gesund leben. Nur praktizieren beispielsweise Hartz 4-Empfänger eine solche Lebensweise im Vergleich mit der restlichen Bevölkerung weitaus seltener.

Die tatsächlichen kausalen Zusammenhänge sind andere.
Wer z. B. über einen Mangel an Disziplin verfügt, verdient im Schnitt weniger und lebt im Schnitt ungesünder.

Wer z. B. alkoholkrank ist, verdient im Schnitt weniger und lebt im Schnitt ungesünder.

Wer z. B. bildungsfern ist, verdient im Schnitt weniger und lebt im Schnitt ungesünder.

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regreub 26.11.2013, 12:27
186. Um mit sich und der Welt zufrieden zu sein

Zitat von franziskus.2
Um mit sich und der Welt zufrieden zu sein, reicht die Grundversorgung in Deutschland aus. Es ist nicht die Frage, wie viel Geld ich habe, sondern wie zufrieden bin ich mit meinem Leben.
Irgendwie ist das immer die Frage, wie zufrieden Sie mit der momentanen Situation sind. Wenn Sie über Bord gehen, können Sie auch großzügig auf den Rettungsring verzichten - wenn Sie damit zufrieden sind, zu ertrinken.
Zitat von
In Deutschland steht mir eine Wohnung mit allem Komfort zu.
Falsch, in der Regel eine eher einfache, höchstens eine normale, aber keine mit allem Komfort.
Zitat von
Wenn ich aber mehr will, dann wird es problematisch.
Erzählen Sie das mal den wachstumsfixierten Spitzen von Politik und Wirtschaft, dann wird es wahrscheinlich erst recht problematisch.

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capote 26.11.2013, 12:27
187. Surrealismus

Ich komme mir immer mehr in einer surrealistischen Welt vor...
Wenn man auf die Strassen sieht, was da alles für dicke, teure Autos rumfahren...

.....und dann die Meldung, 6,6 % der Rentner müssen dieses Jahr erstmalig zum Sozialamt und Grundsicherung beantragen. Nur wir haben 16 Mio Rentner und jedes Jahr treten etwa 850 000 Neu ins Rentnerdasein ein, also etwa 5,3 %! Wie geht das überhaupt? Wahrscheinlich müssen viele Rentner erst mal Ihre Ersparnisse verfrühstücken vor Grundsicherung und Sozialamt.
Die alles überwiegende Mehrheit der Lenker der dicken Autos haben in Ihrem Leben den Gang zum Sozialamt noch vor sich.....

Gut, in Deutschland wird es keinen Aufstand und keine Revolution geben, aber immer mehr Menschen, die erkennen, dass es keinen Sinn macht wie ein Goldhamster im Rad zu laufen, um mit 50 ausgemustert zu werden, dann die eigenen Ersparnisse und das eigene Haus zu verfrühstücken und als Rentner von der Grundsicherung zu leben und der angenehme Teil des Lebens kommt nie! Das wird die Revolution werden, dass dieses Spiel immer weniger mitmachen und dann werden die "Fachkräfte" und auch normalen Arbeitskräfte wirklich fehlen. Ein paar arrangieren sich gleich mit Hartz IV°, andere wandern aus, wieder andere gehen Abenteuern und kommen erst als Sozialrentner wieder

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ichbins777 26.11.2013, 12:27
188. Wovon

Zitat von harmino
An der Tatsache, dass Menschen mit niedrigeren Einkommen weniger gesund sind, gibt es nichts zu deuten, aber wie so oft werden hier populistisch die Tatsachen verdreht. Ursache dafür ist nicht die "Armut", sondern das niedrige Bildungsniveau und das damit verbundene geribgere Inreresse an der eigenen Gesundheitsvorsorge. Natürlich verdienen diese Menschen auch weniger.
sollen die Geringverdiener den vorsorgen?
Die sind ja froh wenn sie etwas auf den Teller kriegen.
Bei Ihnen scheinen einige Sicherungen erneuerungsbedürftig.

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warndtbewohner 26.11.2013, 12:28
189. Unverschämtheit..........

Zitat von Walther Kempinski
Es gibt das Jobwunder. Ich denke das wird jeder in seinem Umfeld schon mitbekommen haben. Wen das wundert der hat entweder gar nix gelernt oder will nicht arbeiten. Noch nie zuvor war es so einfach an einen Job zu kommen. Dies gilt jedenfalls für Süddeutschland zu 100%. Wie es in Brennpunkten im .....
sie sollten sich schämen so auf Arbeitslosen rumzutrampeln. Nix gelernt? Von wegen, ich bin Dipl.-Kfm. seit 8 Jahren auf Arbeitssuche. Hunderte von Bewerbungen auf alles mögliche stets zu alt oder ueberqualifiziert. Und dann so was. Man oh man..

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