Forum: Wirtschaft
Dax-Rekord: Die Gründe für den Aktienrausch
AP

Griechenland vor der Pleite, die Ukraine im Krieg - und der Dax steigt zeitweise auf mehr als 11.000 Punkte. Was nach Irrsinn der Investoren aussieht, hat handfeste Gründe.

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Eliza 13.02.2015, 15:52
20. Der schwache Euro ein SEGEN?

Der schwache Euro ist natürlich mittelfristig für die deutsche Wirtschaft bzw für den deutschen Export KEIN Segen.

Denn damit entfällt für die deutsche Wirtschaft der Zwang zur Innovation.

Wie man da wieder den Anschluss an technologisch innovative Nationen finden soll, wenn der Euro wieder steigt, ist ein großes Rätsel.

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pom_muc 13.02.2015, 15:55
21.

Zitat von mal nachgefragt
Und wehe dem Tag, an dem die Zinsen wieder steigen, aber da wird's eine Abwärtsspirale bei Aktien geben, die ihresgleichen sucht.
Glauben Sie ernsthaft dass westliche Politiker die mit über 100% BIP verschuldet sind und es bei Nullzinsen nicht zu ausgeglichenen Haushalten schaffen ihre Notenbanken anweisen die Zinsen wieder zu erhöhen?

Was massive Steuererhöhungen bedeuten würde denn weitere Kredite gibt niemand solch Überschuldeten freiwillig.

Was ist denn Ihre Wette? In welchem Jahr erhöht das Fed die Zinsen wieder auf 1%?

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H.Yalcin 13.02.2015, 15:55
22.

Einen einzigen Grund gibt es dafür - die Notenpresse läuft auf Hochtouren!! Das ist der einzige Grund! Fundamental wären die Kurse zwischen 8-9K.
Aber das interessiert niemanden! Die 1% besitzt die Mehrheit der Aktien der BlueChips und wenn die Blase platzt und das wird sie, dann wird das viele Geld wieder von unten nach oben gereicht.

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pr8kerl 13.02.2015, 15:59
23. Alle zocken halt weiter

Auch die Banken zocken mit dem billigen Geld, anstatt es Unternehmen zu leihen. Mit stop loss Marken sichern sie sich ab. Es wird halt irgendwann ein böses Erwachen geben, da der Markt richtig aufgepumpt ist und irgendwann platzt.

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pom_muc 13.02.2015, 16:01
24.

Zitat von 68bella68
Keiner spricht von der Bail-in Gefahr, die bei weiteren, nicht nur griechischen, Bankenzusammenbrüchen droht. Seit Zypern ist klar, dass bei einer Bankenpleite die Sparer enteignet werden können, das ist der bail-in. Aktien im Depot sind aber vor solchen Zugriffen sicher.
Nach derzeitigen Rechtsgrundlagen.

Da es nur 6% Aktienbesitzer in D gibt wird man diese ebenfalls (vermutlich sogar rückwirkend) beteiligen wenn das System kriselt.

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hanfiey 13.02.2015, 16:02
25. Aktien vor Zugriffen sicher?

Nein, sind sie nicht. Wenn eine Sicherheit her soll damit das "vertrauen in den Euro" gestärkt werden muss, wird es eine Aktienabgabe geben. Da sind unsere Eurokraten sehr kreativ. Geld aus dem System nehmen ist nicht einfach, umverteilen geht schon.

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fredotorpedo 13.02.2015, 16:04
26.

Die wichtigste Aussage fehlt, wie meist in solchen Artikel und ist wahrscheinlich vielien garnicht mehr richtig bewußt: Aktien sind Anteilscheine an Firmen, als in der Regel echte Substanz und Sachwerte, die anders als Gold sogar noch Ertrag bringen. Und zur Zeit, wo wieder das große Gelddrucken rund um die Welt angesagt ist mit ungewissen Ausgang ist es verständlich, dass sich viele Anleger auf Substanzwerte besinnen. Daß die Kurse im Laufe der Zeit schwanken, ist normal - das passiert auch bei den Eiern im Supermarkt. Jeder Kaufmann weiß das und berücksichtigt es bei seinem Geschäft. Spekulant ist derjenige, der Aktien (oder "Eier") kauft, um an den Kursschwankungen zu verdienen (dazu gehören auch diejenigen, die jetzt noch auch den fahrenden ZUg aufspringen und denken, weils seid Monaten bzw. JAhren aufwärts ging, muss es immer so weiter gehen). Anleger kaufen ein Invest (egal ob Aktie, Immobilie oder anderes), weil sie von seinem Wert und seinen Entwicklungsmöglichkeiten überzeugt sind.
Die beste Möglichkeit sein Geld zu vernichten waren und sind die immer als sicher beschriebenen Anlagen auf dem Sparbuch, der Lebensversicherung oder auch Anleihen).
Den Quatsch von Aktien als risikobehafteter Anlage kann ich nicht mehr hören. Wer Aktien mit Überlegung kauft, sich von ihrem Wert überzeugt (im Internet gibt's dazu etliche und sogar kostenfreie Informationsquellen) und nicht alles auf ein Pferd setzt
investiert in jedem Fall sicherer als Anleihen oder Sparbücher. Immer unterscheiden: Investieren ist nicht gleich spekulieren.

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pom_muc 13.02.2015, 16:09
27.

Zitat von kayakclc
Dabei lehrt ein Blick zurück, wie die Crashs ausgegangen sind!
Ich empfehle die These dass sich die Börsen immer wieder erholen mal etwas länger zu betrachten.
Eine Börse Moskau oder Shanghai verschwanden durch Verstaatlichung vor 90 bzw. 80 Jahren komplett.
Der Nikkei steht immer noch unter 40% seines Wertes von vor 25 Jahren.
Welche Werte der Börse Athen werden bei einem Eurozonen- und EU-Austritt denn nicht verstaatlicht?

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pablo1 13.02.2015, 16:09
28. Welches gedruckte Geld bitte?

Zitat von derweise
Das ist der volkswirtschaftliche Haken bei dem Aktienboom: das gedruckte Geld fliesst mit Aktien zu den Reichen. Ein Mittel dagegen wäre z.B. eine Volksaktie. Oder jedem 1000 Euro zu schenken.
Bisher gibt es lediglich die Ankündigung der EZB 16 Monate lang monatlich 60 Milliarden Euro Anleihen bei Banken zu kaufen. Hier wird also kein Geld direkt in Aktienmärkte fließen. Es wird darauf ankommen, was diejenigen Banken mit dem Geld machen, das sie aus dem Verkauf ihrer Papiere von der EZB bekommen. Da vor allem schwache Banken das Angebot der EZB annehmen werden, ist nicht damit zu rechnen, dass das große Geld von diesen Banken in die Aktienmärkte fließen wird. Von alleine fließt da auch dann nichts an die Reichen. Im Übrigen kann jeder Durchschnittsverdiener einen Teil seiner Ersparnisse in Aktien anlegen.Dass das in Deutschland nicht funktioniert, liegt an ideologisch-überkommenen Denkblockaden, die vor allem von den Linken gepflegt werden.

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pablo1 13.02.2015, 16:11
29.

Zitat von egal
Wenn die Laienpresse Aktien empfiehlt, wird es höchste Zeit zu verkaufen.
dann haben Sie jetzt sicher einen schönen Reibach gemacht. Glückwunsch!

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