Forum: Wirtschaft
Dax-Rekord: Die Gründe für den Aktienrausch
AP

Griechenland vor der Pleite, die Ukraine im Krieg - und der Dax steigt zeitweise auf mehr als 11.000 Punkte. Was nach Irrsinn der Investoren aussieht, hat handfeste Gründe.

Seite 4 von 6
muunoy 13.02.2015, 16:13
30. Keine Panik

Zitat von egal
Wenn die Laienpresse Aktien empfiehlt, wird es höchste Zeit zu verkaufen.
Was meinen Sie, warum ich hier so gerne die Kommentare lese? Erst wenn die Leute, die hier immer mit diesen kuriosen Phrasen von Umverteilung von unten nach oben, Neoliberalismus und bösen Spekulanten schreiben, anfangen, Aktien von ehem. staatlichen Unternehmen kaufen, weil Tatort-Kommissare dafür werben, sollte man aussteigen. Also, ist derzeit noch alles i. O.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pom_muc 13.02.2015, 16:16
31.

Zitat von pr8kerl
Auch die Banken zocken mit dem billigen Geld, anstatt es Unternehmen zu leihen. Mit stop loss Marken sichern sie sich ab. Es wird halt irgendwann ein böses Erwachen geben, da der Markt richtig aufgepumpt ist und irgendwann platzt.
Ein Stop Loss ist lediglich ein hinterlegter Automatismus der bei Erreichen eines bestimmten Kurses den anderen Marktteilnehmern signalisiert dass man zu diesem Kurs verkaufen will.
In einem echten Crash in dem es fast keine Käufer mehr gibt hilft ein Stop Loss nicht weiter.
Sie benötigen eine kostenpflichtige Versicherung mit der sie die Kursverluste ausgleichen können. Diese Kosten müsste man natürlich vom Marketing-Gag "Performanceindex" abziehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pr8kerl 13.02.2015, 16:17
32. Alle zocken halt weiter

Auch die Banken zocken mit dem billigen Geld, anstatt es Unternehmen zu leihen. Mit stop loss Marken sichern sie sich ab. Es wird halt irgendwann ein böses Erwachen geben, da der Markt richtig aufgepumpt ist und irgendwann platzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pablo1 13.02.2015, 16:18
33.

Zitat von Eliza
Der schwache Euro ist natürlich mittelfristig für die deutsche Wirtschaft bzw für den deutschen Export KEIN Segen. Denn damit entfällt für die deutsche Wirtschaft der Zwang zur Innovation. Wie man da wieder den Anschluss an technologisch innovative Nationen finden soll, wenn der Euro wieder steigt, ist ein großes Rätsel.
Wenn Unternehmen langfristig im Wettbewerb bestehen wollen, müssen sie immer innovativ sein.De Wechselkurs zum Dollar spielt da keine entscheidende Rolle. Der schwankt ja schon seit Anfang der siebziger Jahre auf und ab und trotzdem hat sich die deutsche Wirtschaft immer gut behauptet. Der höhere Dollar ist daher überhaupt nichts schlimmes, deutsche Unternehmen verdienen halt jetzt im Dollar-Export etwas mehr.
Außerdem: Der Euro ist im Verhältnis zum Dollar überhaupt nicht schwach, vom Kaufkraftvergleich passt das derzeit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
68bella68 13.02.2015, 16:19
34. In Zypern wurde Sichteinlagen enteignet...

.....und nicht Aktiendepots. Deshalb sind zunächst Sichteinlagen bei einem bail-in nach derzeitiger Rechtslage am unsichersten. Niemand weiß natürlich,was Herrn Schäuble noch einfällt, wenn Banken gerettet werden müssen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pablo1 13.02.2015, 16:29
35.

Zitat von pom_muc
Nach derzeitigen Rechtsgrundlagen. Da es nur 6% Aktienbesitzer in D gibt wird man diese ebenfalls (vermutlich sogar rückwirkend) beteiligen wenn das System kriselt.
ist an den Haaren herbeigezogen. Da es in Deutschland in der Tat wenige Aktionäre gibt, wird auch in einer Krise nicht viel zu holen sein, zumal die Aktienkurse dann auch fallen werden und die Bemessungsgrundlage niedrig sein wird. Außerdem: Wenn dann Aktionäre auch noch auf Kursverlusten sitzen, gibt es erst recht keine Begründung für eine Besteuerung, das würde im Ernstfall das Bundesverfassungsgericht abbügeln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
filimou 13.02.2015, 16:29
36. Wer die

"die ehemals sicheren" Aktien der Versorger im Depot hat, die man als Witwen- und Waisenpapiere bezeichnete, ist dank der überraschenden Politik zur Energiewende von Frau Merkel (erst Laufzeitverländerung, dann Schnellabschaltung von Akws schwer geschädigt und wenn er dann noch Bankaktien im Depot hat, die durch die Eurokrise (und den Schuldenerlass) tief im Keller sind, dann können die Kurssteigerungen der anderen Aktien diese Verluste kaum auffangen. Es kommt also immer auf die richtige Mischung des Depots an. Jubeln können nur die, die mehr oder weniger zufällig nur die richtigen Aktien ins Depot gelegt haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Eliza 13.02.2015, 17:11
37.

Zitat von pablo1
Wenn Unternehmen langfristig im Wettbewerb bestehen wollen, müssen sie immer innovativ sein.(1) De Wechselkurs zum Dollar spielt da keine entscheidende Rolle.(2) Der schwankt ja schon seit Anfang der siebziger Jahre auf und ab und trotzdem hat sich die deutsche Wirtschaft immer gut behauptet. (3)
(1) MÜSSTEN sie. Sind sie aber nicht mehr, zumindest nicht mehr im Vergleich zu den DM-Zeiten. Man erkennt es an den zahlreichen US-Firmen, die von deutschen in aufgekauft werden, wobei die sich erhoffen, aus den US neues Knowhow einzukaufen. Klappt aber meist nicht. Nach einer gewissen Frist sind sie dann gezwungen, diese US-Firmen mit Verlust wieder abzustoßen.

(2) Das ist Ihre vermutlich irrige Behauptung.

(3) Und gerade daran sieht man, wie sich die deutsche Wirtschaft trotz der ständigen Aufwertung der deutschen Währung hat behaupten können, als diese noch nicht in dem ständig im Wert ermäßigten Euro subsumiert war.

Bei der Einführung der DM war der Dollar über DM 4.- wert. Dann wurde die DM (bis 2000 insgesamt 16mal) aufgewertet, bis am Schluss das Verhältnis der DM zum Dollar beinahe pari war.

Zwischen 1949 und 2000, das war die Zeit, als die Wirtschaft den zwingenden Antrieb zur Innovation noch hatte, den ich meine.

Gerade den hat sie heute nicht mehr, wo alle möglichen Kräfte am Werk sind, um den Euro abzuwerten, weil er eben für viele Mitglieder des Euro-Klubs zu stark ist.

Für die deutsche Wirtschaft (und einige andere EU-Volkswirtschaften) aber ist der Euro zu schwach, was international Schleuderpreise für die deutschen Produkte bedeutet, dazu führt, dass wir schwächere Euro-Länder in Grund und Boden konkurrenzieren und den Anreiz zur Innovation, so wie der bis 2000 bestand, eben zunichte gemacht hat.

Das sind ungesunde Zustände.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
didi2212 13.02.2015, 17:22
38.

..warum kaufen die "Börsenspezialisten" hier, die in naher Zukunft einen Crash in ihrer Glaskugel entdeckt haben, keine Index-Optionsscheine (Put) auf den Dax? Wenn sie richtig liegen und die Laufzeit und der Basispreis optimal gewählt wurde, klingelt die Kasse so laut, dass selbst Ohrenschützer das Trommelfell ruinieren. Wenn man an etwas glaubt, sollte man es tun!! Aber bei Kursstürzen freuen sie sich, dass die angeblich reichen Zocker Geld verlieren - geht es durch die Decke, ärgern sie sich, dass sie so blöd waren, weiterhin auf den Lottoschein gesetzt zu haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Der Terraner 13.02.2015, 17:32
39. An alle Aktienkritiker

Merkt ihr eigentlich nicht, dass ihr euch wiederholt? Ich spare jetzt schon seit gut 25 in Aktien und die Argumente nicht in Aktien zu investieren sind immer die gleichen, egal ob der DAX zum ersten mal die 4000, 5000, .... 8000, .... 10000 oder jetzt eben 11000 Punkte Grenze durchbrochen hat. Merkt ihr eigentlich nicht langsam mal etwas. Nein, man kauft eben keine Einzelaktien zu einem hohen Preis zu einem bestimmten Zeitpunkt, sondern man kauft regelmäßig und streut und noch besser kauft man regelmäßig in Aktienindexfonds, die einfach nur einen Index wie den DAX abbilden. Ja, der DAX kann auch mal fallen. Habe ich alles schon mitgemacht. Natürlich war es kein tolles Gefühl, als der DAX damals von 8000 auf 2000 Punkte viel, aber ich habe nicht verkauft, sondern weiter gekauft. Das ist wie mit Sonderangeboten. Man bekommt viel mehr Anteile für sein Geld und da die Kurse irgend wann auch wieder anziehen, ist man hinterher ungleich vermögender als vorher. Kurskorrekturen sind daher ein Geschenk des Himmels. Und nein, Aktien sind nicht nur etwas für Reiche. Durch Online Banking kann das jeder mit sehr kleinen Beiträgen. Hört endlich mit den Ausreden auf. Ich werde euer Rumgejammere noch lesen, wenn der DAX in 10 Jahren bei über 20000 Punkten steht und das wird er, egal welche Einbrüche er zwischendurch erleidet. Wichtiger als der ideale Zeitpunkt ist, dass man überhaupt mal damit anfängt. 25 Euro im Moment reichen dafür schon aus.
Ach ja, wenn Ihr wissen wollt, was 25 Jahre sparen in Aktien gebracht haben, ein Haus und fast 1 Millionen frei verfügbares Vermögen. Noch Fragen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 6