Forum: Wirtschaft
Dax unter 10.000 Punkten: Die Logik der Fondsmanager treibt die Kurse nach unten
DPA

China-Crash, Ölpreis im freien Fall - Anlässe für den jüngsten Kursrutsch im Dax gibt es genug. Jetzt kommt ein weiterer Faktor hinzu, der die Hoffnung auf rasche Erholung dämpft: Der Herdentrieb der Investoren.

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Sonia 24.08.2015, 13:08
1. Geht's mal wieder bergab

Dämpft vielleicht auch bischen unseren deutschen Größenwahn. Wichtiger ist, den globalen Wirtschafts-Kriegen der USA entgegenzutreten, sonst wird es wahrscheinlich wirklich noch richtig finster bei uns. Die Politik schaut zu und hat dem nichts entgegenzusetzen. Die Uhr läuft.

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coyote38 24.08.2015, 13:08
2. Was für ein Gedanke ...

Und jetzt stelle man sich mal vor, dass die Fonds-Manager für ihr Mißmanagement auch noch SELBST haften müssten ...^^ Oder funktioniert diese hypertrophe Börsenwelt nur dann, wenn unbegrenzt kostenloses Geld in die Märkte gepumpt und risikolos Gewinne eingestrichen werden können ...?

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vlado13 24.08.2015, 13:12
3. Psychologie

Das wirtschaftliche Geschehen wird von Menschen gemacht, daher ist die Erkenntnis, dass man bei der Erklärung der Börsenentwicklung mit Psychologie am weitesten kommt, nicht so aufregend.

Was würde eigentlich passieren, wenn a) Börsen nur einen Tag in der Woche geöffnet hätten und b) man Papiere am gleichen Handelstag nur einmal handeln darf - also kaufen *oder* verkaufen, aber nicht beides?

Wahrscheinlich würden diese Wellen der Aufregung sich dramatisch abflachen. Eine weitere segensreiche Änderung wäre wahrscheinlich, wenn alle Transaktionen von Menschen vorgenommen werden müssten und die Software der High Frequency Trader ausgeschlossen würde.

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gersois 24.08.2015, 13:13
4. Psychologie?

Das Geschehen an der Börse hat nichts mit Psychologie zu tun, sondern mit Dummheit und irgendwelchen Algorithmen.

Mit den Algorithmen versuchen die Spekulanten, äh Fondsmanager Kursrisiken für zu beschreiben und ihren Computern für automatisierte Entscheidungen beizubringen.

Mit Dummheit hat das Ganze deshalb zu tun, weil die Verluste so lange virtuell sind, so lange ich diese nicht durch Verkauf realisiere.

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weinstock111 24.08.2015, 13:24
5. Märchen

Wer an das Märchen vom unendlichen Wachstum glaubt der glaubt auch an den Osterhasen. Alles ist endlich !

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noalk 24.08.2015, 13:25
6. kein Grund zur Panik

Wem bei kurzfristigen Kursanstiegen um 25 % nicht der Ar*** auf Grundeis geht, sondern sich freut, der darf auch bei -25 % nicht jammern.

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netroot 24.08.2015, 13:34
7. Bärisch

Es ist ganz einfach: Das Öl des Aufschwungmotors in den Schwellenländern sind Kredite. Sollten wir hier in Pleiten rauschen, dann wird es so düster, dass 2008 ein Kindergeburtstag war.

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Joe_Average 24.08.2015, 13:37
8.

Man kann jedem nur empfehlen jetzt Liquiditätsreserven (Cash) vorzuhalten, um bei günstigen Preisen massiv einzusteigen. Das ist DIE Chance, die erst in einigen Jahren wiederkommt!

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olli0816 24.08.2015, 13:38
9. Es ist normal, dass Börsen ab und an nach unten gehen

Der Autor des Artikels hat ja die Entwicklung 2011 - 2015 aufgezeichnet und das waren größtenteils ziemlich hohe Zuwächse. Eine Korrektur ist da nur gesund. Die DAX-Werte waren so hoch, dass ich nicht daran gedacht habe, zuzukaufen. Selbst jetzt sind wir immer noch nicht auf einem niedrigen Niveau, auch wenn die "magische" Grenze von 10.000 unterschritten ist. Sicher ist Börse sehr viel Psychologie, aber auch eine Vorwegnahme, wie die Marktteilnehmer zukünftige Entwicklungen einschätzen. Unsere Autokonzerne generierten das Wachstum der letzten jahre im Ausland, vornehmlich China, wo sie gut investiert sind. Die Aussichten schwächen sich gegenwärtig ab und es ist nur folgerichtig, dass diese Werte zurückgehen, da das Wachstum niedriger wird. Von daher ist der Verlauf nicht unlogisch.

Wie sich Börsen im in der Zukunft im allgemeinen verhalten, kann man sowieso nicht voraussehen. Als Privatanleger, wenn man an der Börse investiert sein möchte, sollte man dies möglichst langfristig tun. Das Auf und Ab ist sicher für viele spannend, aber als Privatanleger braucht man dort mit kurzfristigen Spekulatonen nicht teilnehmen. Ob man jetzt wirklich aufgrund der niedrigeren Kurse einsteigen soll, sei mal dahingestellt. Nach zehn oder 20 Jahren hat das aber keine Bedeutung mehr, wie heute der Einstiegskurs war. Besteht das Unternehmen dann noch und war durchschnittlich erfolgreich, dann ist man inklusive Dividendeneinnahmen mit hoher Wahrscheinlichkeit im Plus. Langfristig tendieren Aktien trotz z.T. großer Crashs dazu, dass sie steigen. Kann man sehr gut an den entsprechenden Indexen ablesen.

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