Forum: Wirtschaft
Debatte über die Kirchensteuer: Vergelt's Gott
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Die Zahl der Kirchenmitglieder sinkt, und absehbar dürften auch die Einnahmen aus der Kirchensteuer einbrechen. Längst diskutieren Experten über Alternativen - vom Spendenmodell bis zur Pflichtabgabe für alle.

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thrifter 20.04.2019, 16:54
1. Pflichtabgabe für alle?

...damit man sich nicht "einfach durch Austritt der Zahlung entziehen kann"?
Ah, schon verstanden: Diese Firmen sind wohl auch einfach "too big to fail"?

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Gluehweintrinker 20.04.2019, 16:55
2. Pflichtabgabe für alle? Gehts noch?

Ich als ungetaufter nichtreligiöser Mensch soll verpflichtet werden einen Mitgliedbeitrag bei den Aberglaubensvereinen zu entrichten? Ich glaube es nicht, das solcher Unsinn überhaupt in Erwägung gezogen wird. Keinen Cent für diesen Hokuspokus gibt es von mir.

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thermo_pyle 20.04.2019, 16:55
3. Toll...

Man kann sich der Steuer dann also nicht durch Austritt entziehen... Super Plan ! Was spricht gegen ein System wie in den USA ? Spenden...dann müssten die Kirchen die Gläubigen bei Laune halten und bespaßen... Stichworte Soul und Gospel. Das wäre doch was ;-))

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muekno 20.04.2019, 16:55
4. Pflichtabgabe für alle, für diesen Verbrecherverein

Seit 2000 Jahren rafft die Verein Gelder zusammen, brachte unsägliches Leid über das Volk, bis zur Kinderschändung in der Neuzeit unter dem Mäntelchen der Heiligkeit. Die Kirchen haben genug Geld und lassen sich trotzdem ihr Personal ihre Einrichtungen vom Staat finanzieren. Nun da immer mehr Leute denen den Mittelfinger zeigen und austreten sollen die fehlenden Kirchensteuereinnahmen die Allgemeinheit ausgeglichen werden. Sowas gibt es nur bei uns. Auf der ganzen Welt finanzieren sich die Kirchen und Sekten aus den Spender der Mitglieder nur bei uns meint der Staat er müsste dafür zuständig sein.

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Pixopax 20.04.2019, 16:57
5. Noch eine Idee:

Wir beenden diesen Unfug endlich und berücksichtigen dabei dass die Mehrheit in diesem Land klar denkt und nicht an einen imaginären Gott glaubt. Werden wir doch endlich säkular und trennen Gott vom Staat, so wie es im Gesetz steht.
Sollen die „ Gläubigen“ doch für den Mumpitz zahlen.

Eine Zwangssteuer für alle wäre ja wohl das allerletzte!

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freeforever 20.04.2019, 16:59
6. Kirchensteuer abschaffen

Die Abschaffung der Kirchensteuer würde dem Glauben gut tun. Im Moment darf nach Auffassung der Kirchen nur derjenige an Gott glauben, der die Zwangsabgabe zahlt. Anders kann ich jedenfalls den Drohbrief meines damaligen Pfarrers nicht interpretieren.

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bernhardlang 20.04.2019, 17:00
7. So lange Bistümer ihr Geld in Aktien anlegen

kann es nicht so schlimm sein.Das Bistum Paderborn hat über 4 Milliarden in Wertpapiere angelegt.
Mann könnte die Kirchensteuer senken, was anderes fällt mir nicht ein.
Viele kirchliche Vereinigungen werden noch bis zu 90% extra bezahlt vom Staat.
GEZ läßt grüßen

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Atheist_Crusader 20.04.2019, 17:01
8.

Ich wage mal die Prognose: die Katholische Kirche wird's überleben. Arm sind die ja nicht gerade.

Man kann ja grundsätzlich über Rolle, Sinnhaftigkeit und Unterstützungswürdigkeit von Kirchen debattieren, aber es sollte immer das Prinzip gelten: Hilfe ist für jene die es nötig haben. Und das trifft in vielen Fällen ganz einfach nicht zu - die RKK ist einer davon.

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urban_warrior 20.04.2019, 17:02
9. Ich hoffe nicht ...

... dass man den Bürger zwingen will, Geld für eine Institution zur Verfügung zu stellen, die ewig gestrig, noch in den 80er Jahren des letzten Jahrtausends das Urteil gegen Galileo Galilei bestätigt hat und sich mit der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch durch ihre Mitglieder so bockbeinig stellt. Als ob dieser "Verein" nicht genug Geld und Besitztümer hätte ...

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