Forum: Wirtschaft
Debatte über Eintrittsalter: Rente mit 69 - geht doch
DPA

"Eine bekloppte Idee", sagt Sigmar Gabriel. Ökonomen aber sehen keinen anderen Weg: Das Renteneintrittsalter soll auf 69 Jahre angehoben werden, so ihre Empfehlung. Wer hat Recht?

Seite 33 von 93
henry.miller 18.08.2016, 12:41
320.

Ab 60 findet man dann leider keinen Job mehr oder wie war das nochmal?

Beitrag melden
tpro 18.08.2016, 12:42
321.

Zitat von Ira
... mir reicht es schon jetzt, die alten fetten Geldsäcke zu finanzieren die mit Fünfzig oder Ende Fünfzig in Rente gegangen sind und jetzt nicht wissen, ob sie viermal oder fünfmal im Jahr auf Reise gehen. Meine Schwiegereltern und deren Freunde schwimmen im Geld und wären gesund genug, für das viele Geld weiter zu arbeiten. Und ich soll mein Rentenalter vielleicht gar nicht erleben??? Was für eine schachsinnige Idee. Vor allem unter Anbetracht der Tatsache, wer den Quatsch vorschlägt. Ebenfalls Politiker und Vorstände von Banken, die schon lange nicht mehr ihre riesen Gehälter einsacken müssten. Die Raffgier der Alten ist eine Schande für unser Land. Tut mir Leid, wenn ich an dieser Stelle ein paar armen Rentnern auf den Schlips trete – aber ich kenne fast nur reiche, dreiste Großschnauzen, die immer nach weiteren Rentenerhöhungen schreien.
Ich wünsche Ihnen ein sehr langes Leben. Und ein sehr langes Rentenleben, das Sie mit einer Rente von 400,-€/Monat fristen müssen. Dann haben Sie auch lange Zeit darüber nachzudenken, was Sie früher für einen Neidhammelmist geschrieben haben.

Schon mal darüber nachgedacht, daß die Leute etwas richtig gemacht haben? Z.B. ihr Geld gespart, um es dann im Ruhestand auszugeben?

Und nein, ich bin kein Rentner. Es wird noch lange dauern, bis ich Rentner bin.

Beitrag melden
Ein PKW- Fahrer 18.08.2016, 12:42
322. Rente schrittweise erhöhen?

Weshalb die Rente nicht mit 60 beginnen, Niveau 10 %, welches mit jedem Jahr angehoben wird. Renteneinkünfte werden durch Erwerbseinkommen nicht gekürzt, sondern ganz normal versteuert, so daß es jedem frei bleibt, zu entscheiden, wann er mit dem Arbeiten aufhören kann bzw. möchte.
Also nicht: "alles- oder nichts zum Stichtag", sondern schrittweises Hereingleiten in die Rente über Teilzeit, so daß auch den Unternehmern mehr Spielraum zum Einarbeiten neuer Mitarbeiter bleibt.

Beitrag melden
spon-facebook-10000140154 18.08.2016, 12:42
323. grundsätzlich habe ich keine Problem damit

....wenn das Renteneintrittsalter maßvoll angehoben wird weil es volkswirtschaftlich nicht mehr anders geht. Das Problem bei der Sache ist, dass es überhaupt ein Renten eintrittsalter gibt, bezw. das Recht auf ungekürzte Rente von einem bestimmten Alter anhängi gemacht wird. Warum stellt man nicht - unabhängig vom Alter - auf die Beitragsjahre ab. Volle Rente ab 45 oder meinetwegen 57 Beitragsjahren egal mit welchem Alter. Das wäre viel gerechter

Beitrag melden
RenegadeOtis 18.08.2016, 12:43
324.

Zitat von soisses007
So ist es! Alle müssen einzahlen. Wenn die Einnahmen der Rentenversicherung dadurch wesentlich gestärkt werden, sind auch Rentenhöhen von min. 65% möglich. Die Anzahl der Beitragsjahre sollte stärker berücksichtigt werden, mit min. 45 Beitragsjahren sollte eine Rente ohne Abschläge drin sein. Das Beamtentum ist überflüssig und gehört generell mit allen Privilegien abgeschafft.
Sie wissen schon, dass Sie damit auch Ausgaben generieren? Ich stelle mir das lustig vor - stark überspitzt könnte man sagen "soisses007 fordert Millionenrenten für DAX-Vorstände!"

PS: "Beamtentum" abschaffen ist ne prima Idee. Ich freu mich schon darauf, wenn Polizei und Feuerwehr in ner Tarifrunde streikt. Oder Richter.

Beitrag melden
stinkfisch1000 18.08.2016, 12:43
325.

Zitat von unixv
erst wenn wirklich alle, auch die DR. und Anwälte, Politiker und Beamte und vor allem die Selbständigen einzahlen, dann klappt es auch! Viele Selbständige die von der SPD mit dem Ich-AG Blödsinn dazu gezwungen wurden " ARGE selbst erlebt!" sich Selbständig zu machen, leben oder vegetieren am Rand zwischen Leben und Sterben, die werden NIE für ihre Alterssicherung etwas tun können, also bekommen sie die H4-Grund-Rente auf unsere Kosten! Fazit: alle zahlen ein, nachdem die Renten den Pensionen angepasst wurden, kann man auch seinen Lebensabend genießen, so wie es jetzt ist, nicht! Kleines Beispiel : 1999 mit 1600DM konnte man gut leben, 2016 mit 800E Rente ist Betteln bei Tafeln, Mülleimer " Flachen!" und Ämtern angesagt! Macht was in Berlin, nicht immer nur sabbeln IHR seid die REGIERUNG!
Wie die Rechnung funktionieren soll, bleibt wohl Ihr Geheimnis. Die Alterspyramide bei Selbständigen ist wohl kaum besser als in der Normalbevölkerung. Wieso begreift keiner, dass es ein ein demografisches Problem ist und kein Thema, wo man an irgendeiner kleinen Regelung dreht und dann ist alles wieder gut. Die Suppe haben uns die Individualisten und Selbsverwirklicher eingebrockt, die selber keine Kinder bekommen haben, so einfach ist das. Wenn man gerecht sein wollte, müsste man sagen: keine Kinder - niedrigere Rente.

Beitrag melden
mali123 18.08.2016, 12:44
326. haben sie einen vorschlag

Zitat von hesseausfrankfurt
...also kann er auch länger arbeiten, damit das System und damit die Gesellschaft funktionsfähig bleibt. Für die Berufe, die noch echte "Malochen" sind, muss man intelligente Jobmodelle finden, damit die Menschen, die sie ausüben auch nach 48 Arbeitsjahren eben nicht verschlissen sind, sondern noch Spaß an der Arbeit haben können.
wie man aus einem alten maurer einen spitzen bürohengst machen kann?

Beitrag melden
viceman 18.08.2016, 12:44
327. Noch dazu , wenn man bei der

Zitat von kewlo
...hat nichts mit der Arbeitsfähigkeit zu tun. Und wer je versucht hat, im Alter von "nur" 50, eine Stellung zu bekommen, die mehr als das Austragen von Werbeblättern beinhaltet, weiß, dass man dabei auf Granit beißt. Warum die Politik nicht ehrlich zugibt, dass es lediglich darum geht, das Rentenniveau weiter herabzusetzen, ist vielleicht verständlich - man will ja wiedergewählt werden - aber grob unehrlich. Denn genau darum geht es: Weil die meisten eben nicht bis ins hohe Alter arbeitsfähig sind - und wenn, auch keine Stellung mehr bekommen - läuft das Vorhaben ganz einfach auf eine Rentensenkung hinaus.
"lebenserwartung" noch tüchtig besch... . laut statistischen bundesamt ist das durchschnittliche sterbealter 74,7 jahren bei männern und 81,3 jahren bei frauen. das sind die zahlen der sterbetafel 2014, nicht die lebenserwartung aus wolkenkuckucksheim !
also ein renteneintritt ist nichts anderes als eine rentenkürzung, weil nur ein geringer teil der betreffenden menschen objektiv in der lage sind bis 69 zu arbeiten.wenn mann dann mit 69 noch 5-6-7 jahre zu leben hat, wozu soll man dann noch 45-50 jahre fleißig einzahlen ? herr bidder hat es nicht begriffen, die sinkende anzahl der beschäftigten wird doch durch die rasant steigende arbeitsproduktivität ausggeglichen. natürlich nur, wenn die gesellschaft bereit und in der lage ist, die "früchte der arbeit" halbwegs gerecht zu verteilen. das schließe dann aber "vermögen" von hunderten millionen euro und mehr und dessen steuerfreie übertragung an "erben" zum beispiel aus!

Beitrag melden
hypnos 18.08.2016, 12:44
328. Mit der SPD gehts doch!

Zitat von mr-mucki
Das haette null Effekt. Die Rentenversicherung ist eine Versicherung. Sie duerfen laut GG nicht umverteilen. ...
Die Arbeitslosenversicherung war auch eine Versicherung, als sie übergangslos von der SPD umgestellt wurde (Agenda 2010). Vom Versicherten zum Bittsteller und Bettler degradiert, sofort. Mit der SPD gehts doch!

Beitrag melden
dt-t 18.08.2016, 12:45
329. Warum nicht mal mutig sein...

...und Einkommen jeglicher Art und Herkunft aller Bundesbürger zu den Sozialversicherungen heranziehen?

Die Beitragssätze würden dramatisch sinken und alle könnten bestens versorgt werden.

Beitrag melden
Seite 33 von 93
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!