Forum: Wirtschaft
Debatte über Eintrittsalter: Rente mit 69 - geht doch
DPA

"Eine bekloppte Idee", sagt Sigmar Gabriel. Ökonomen aber sehen keinen anderen Weg: Das Renteneintrittsalter soll auf 69 Jahre angehoben werden, so ihre Empfehlung. Wer hat Recht?

Seite 53 von 93
bolshi 18.08.2016, 13:51
520. Lieber Öffentlicher Dienst! Ich möchte als Rentner arbeiten

Mit Anfang 30 habe ich mit meinem Abi begonnen. Mit Mitte 30 mit dem Studium begonnen. Dann ging das Bafög aus. Scheinfrei war ich nach sechs Jahren Studium. Meine Diplomarbeit konnte ich erst nach zwanzig Semestern verteidigen. Zwischenzeitlich war ich eine gern gebuchte stud. Hilfskraft, mit marginalen Sozialabgaben. Also keine Rentenvorsorge. Für mich ist klar, dass ich nach erreichen der Rente malochen muss. Wären Sie damit einverstanden, dass ich mit Renteneintritt weiter an meiner Uni arbeiten darf, Frau Nahles?

Beitrag melden
tuxrunner 18.08.2016, 13:51
521.

Zitat von dt-t
...und Einkommen jeglicher Art und Herkunft aller Bundesbürger zu den Sozialversicherungen heranziehen? Die Beitragssätze würden dramatisch sinken und alle könnten bestens versorgt werden.
Ungedeckelt nach Beitrag und gedeckelt nach Auszahlung.

Beitrag melden
Sprühregen 18.08.2016, 13:51
522. ein Mietmaul

https://lobbypedia.de/wiki/Axel_Börsch-Supan

Beitrag melden
Llares 18.08.2016, 13:51
523. Rente

Rente mit 55 für alle? Hahaha, ich könnte mich weg schmeissen. Nach 30 Jahren arbeiten, 30 Jahre auf die faule Haut legen? Natürlich bei 80% des letzten Einkommens. Schöner Traum, aber leider ein Traum.
1. Die Menschen arbeiten immer weniger pro Woche und pro Tag.
2. Die Lebenserwartung steigt kontinuierlich.
3. Das Verhältnis von Beitragsempfängern zu Beitragszahlern verschiebt sich immer mehr.

Natürlich muss an mehreren Schrauben gedreht werden. Am liebsten wäre mir gar die Abschaffung des Generationenvertrags, aber das ist leider nicht so einfach. realistische Möglichkeiten sind:
1. Einbeziehung ALLER Einkommen ohne Bemessungsobergrenze (siehe Schweiz)
2. Bezugsobergrenze für Renten (siehe Schweiz).
3. Erhöhung des Renteneintrittsalters.
4. Schaffung von mehr sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen.

Dieses ganze Gelaber von Politikern und Gewerkschaften ist nichts weiter als das Wahlvieh für dumm verkaufen um sich seine eigenen Pfründe zu sichern.

Beitrag melden
andmy_ 18.08.2016, 13:52
524. Falsch

Zitat von werjor
Dann trete ich den Mormonen bei, brauche nur 3 gebär willige Weibchen...liege den ganzen Tag auf der Couch...setze 30 Kinder in die Welt und schon habe ich 140% Rente oder so ? Könnte man Lebensborn nennen..... Diese 30 Kinder gehen dann aufs Amt...und Hartzen, weil schon der alte schön auf der Couch liegt und schon sind genug Rentengelder da...oder sehe ich das falsch ?
Ja, Sie sehen das falsch. Wenn Sie nichts machen, dann verdienen Sie auch keine Rentenpunkte. Und 140% von 0 sind nun mal 0. Es gibt Grundsicherung für Sie und Ihre 30 Kinder.
Aber es wäre auch möglich, dass eine Mutter, die 3 arbeitende Akademiker mit guten Verdiensten mehr Rente bekommt, als eine mit einem Harzer. Ist natürlich mit etwas Bürokratie verbunden aber wenn es der Gerechtigkeit dient, warum nicht?

Beitrag melden
fjr 18.08.2016, 13:52
525.

Zitat von Der_Franke
Bei dieser absurden Diskussion frage ich mich, warum diese Experten von Ökonomen nicht endlich mal fordern, daß ein Großteil der jungen Bevölkerung endlich mal wieder mit 16 Jahren eine Lehre beginnt, anstatt auf Kosten der Steuerzahler bis 25 zu studieren. Wir müssen nicht länger arbeiten, sondern wieder (wie früher) eher damit beginnen. Zwischen 16 und 25 liegen immerhin 9 Jahre. Und gerade Studenten kosten enorme Summen. Vorschlag von mir: Unis und Fachhochschulen aus der öffentlichen Finanzierung nehmen und privatisieren.
Und warum sind dann die Stundensätze von Akademikern zwei bis dreimal höher als die von Handwerkern. Weil jemand das bezahlt, und damit zahlt jeder dieser Akademiker sein Studium (im Mittel) mehrfach zurück, ohne (wiederum im Mittel) auch ein mehrfaches am Lebensende an Nettoeinkommen gehabt zu haben. Auch unser Aussenhandelsbilanzüberschuss ist nicht den Friseuren (nichts gegen Friseure, die werden auch zu schlecht für ihre Arbeit bezahlt) zu verdanken, sondern den Akademikern, die aufgrund naturwissenschaftlicher Erkenntnisse, die in Technik umgesetzt werden, dafür sorgen dass Metall-, Elektro- und Chemiefacharbeiter und ein Heer von Hilfskräften in der Industrie im Ausland stark nachgefragte deutsche Produkte produzieren können.

Beitrag melden
xxbigj 18.08.2016, 13:52
526.

Immer Klasse, das sowas Leute entscheiden, die es nicht betrifft. Ich bin 30 und möchte mir nicht ausdenken, wie lange ich wirklich arbeiten muss. Kann doch nicht sein, dass Schäuble auf seinen Milliarden sitzt und ich mir jetzt anhören muss, dass ich vielleicht bis 69 oder doch 73 arbeiten muss? Sparen ist ja gut und schön, aber horten wie Dagobert Duck, dazu hat dieser Mensch kein recht wenn gleichzeitig so viele Menschen in Deutschland verarmen. Schäuble wird die schlimmste Wirtschaftsbremse der Deutschen Nachkriegsgeschichte werden. Wer nicht in die Zukunft investiert, sondern lieber die Leute mehr ausbeutet, gehört für mich mindestens gefeuert, wenn nicht sogar bestraft.

Beitrag melden
80erleo 18.08.2016, 13:52
527.

"Wenn die Lebenserwartung um drei Jahre steigt, kann man zwei Jahre länger arbeiten - und sich dennoch ein Jahr mehr Rente gönnen", sagt Börsch-Supan."
Und das eine Jahr verbringt man dann vorsichhersabbernd in einer "Seniorenverwahrstätte"

Beitrag melden
kilminster 18.08.2016, 13:53
528.

Zitat von Freedom of Seech
In den 80-iger/90-iger Jahren gab es im Millieu der Linksliberalen eine sehr verbreitete Stimmung: die Welt ist schrecklich, Kinder kriegen deshalb verantwortungslos also lassen wir es lieber krachen (Parties) solange es die Welt noch gibt. Viele Vetreter dieser Spezies haben es dann irgendwann mit den Parties sein lassen und sich auf ihre Karriere konzentriert (natürlich ohne den Balast von Kindern), ohne Kinder auch nie Geldsorgen, morgens immer ausgeruht zur Arbeit und immer schön nett zum Chef und den Kollegen die für die eigene Karriere mal wichtig sein könnten. Anders die getressten Mütter und Väter: die hatten häufig noch Zusatzjobs (oder Überstunden) um finanziell über die Runden zu kommen, kam ihnen eine Kollege oder der Chef mal blöde rüber hat man zurückgeblafft was meistens keine gute Idee war (was die Karriere betrifft). Also meinen kinderlosen linksliberalen Damen und Herren an dier Spitze der Karriereleiter: Sie tragen eine Mitverantwortung für die Misere.
Typischer Post eines Linken- Grünenhassenden Betonkonservativen den die Realität nur am Rande interessiert.

Prekäre Arbeitsverhältnisse, Zeitverträge und zunehmend unplanbare Zukunft für immer mehr Arbeitnehmer?
Schei..egal. Nur die pösen Linken sind schuld!!!

Beitrag melden
Winzer 18.08.2016, 13:53
529. Arbeitszeit

Warum wird nicht die Arbeitszeit von z.B. 40 Jahren
als Minimum zum Renteneinstieg festgelegt?
Wenn ich die Zeit für mene "Findung" und persönliche Entwicklung bis zum Alter von 29 Jahren benötige kann
ich dann auch bis 69 arbeiten.

Beitrag melden
Seite 53 von 93
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!