Forum: Wirtschaft
Debatte über Eintrittsalter: Rente mit 69 - geht doch
DPA

"Eine bekloppte Idee", sagt Sigmar Gabriel. Ökonomen aber sehen keinen anderen Weg: Das Renteneintrittsalter soll auf 69 Jahre angehoben werden, so ihre Empfehlung. Wer hat Recht?

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werjor 18.08.2016, 13:55
530. Das ist so nicht wahr...

Zitat von Berliner42
Auf Pump und aus der Substanz zu Lasten einer hohen Jugendarbeitslosigkeit. Irgendwann geht das nicht mehr.
Die Franzosen werden vom großen Nachbarn ausgeplündert dessen Bevölkerung sich als Leibeigene verdingen lassen ohne zu murren und deren Produkte dann zu Ramschpreisen in den Euronachbarländern verkauft werden und deren Bevölkerung arbeitslos macht.
Schon mal überlegt was Exportweltmeister bedeutet oder das Deutschland Jahr für Jahr einen Exportüberschuss von nahe 9% in der Eurozone einfährt...erlaubt sind übrigens temporär 6% und nicht dauerhaft 9%. Aber davon reden wir nicht gerne...aber die 3% Neuverschuldung...die sind wichtig.., da hören wir dauernd was von, von den Spaniern, den Griechen, den Portugiesen...überhaupt vom faulen Club Med wo die Franzosen auch reingehören, nicht wahr ?

Sie können ja sicherlich mal die einfache VWL Formel für mich umgestalten..einfache Buchhaltung.

A+B+C+D+E = 0 5 Konten der Gesamtwirtschaft

A - Private Haushalte
B - Gewerbliche Wirtschaft
C - Finanzwirtschaft
D - Staat und Sozialsysteme
E - Ausland

A,B,C möchten doch sicherlich Gewinne machen/Zinsen, Rendite oder ? Nehmen wir da der Einfachheit halber die 1.
Der Staat soll ja (Schuldenbremse) mind. 0 haben.

Gibt die Formel.....1+1+1+0 +x = 0....
Also müsste das Ausland Jahr für Jahr 3 Geldeinheiten an D überweisen damit die Formel stimmt.

1+1+1+0-3 = 0

Welches Ausland ? Griechenland. Spanien, Portugal ? Wer ?

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tuxrunner 18.08.2016, 13:55
531.

Zitat von michaelroth3
dass dies Pseudo Ökonomen nicht bis 69 arbeiten ?
Bei dem Output wäre umso kürzer umso besser!

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honkonator 18.08.2016, 13:55
532. Aufgabe der Bundesbank

ist es nicht das Rentensystem zu reformieren! Warum sowas von der Bundesbank kommt, die weder die Kompetenz noch das Recht hat irgendwas mit dem Rentensystem zu machen ist mir nicht klar.

Die sollen sich um ihren Krempel kümmern, da läuft es nicht gut(Rekordniedrigzinsen nur als Stichwort)!

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niktim 18.08.2016, 13:55
533. Klar ist Reichtum relativ

Zitat von tpro
1.) Was Sie als Luxus ansehen, sind für Andere Normalitäten (für meinen Nachbarn ist der neue Benz Normal, für mich ist es Luxus). Luxus ist relativ. 2.) Auch "reich sein" ist relativ. 3.) Wie "Reiche" von der Arbeit profitieren wissen nur Sie. Ein Arbeitnehmer schließt mit einem Arbeitgeber einen Vertrag ab. Dabei stellt der Arbeitnehmer seine Arbeitskraft zur Verfügung und erhält im Gegenzug Geld dafür. Außerdem gibt es kein Verbot, wonach aus einem Arbeitnehmer nicht auch ein Arbeitgeber werden darf.
Sie haben vielleicht Vorstellungen. Ihre Vorstellungen sind doch nur im Märchen zu realisieren!AN und AG schließen einen AV ab. Das ist richtig! Die Frage ist nur unter welchen Bedingungen !! Und diese lassen sie völlig außen !

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Gebr.Engels 18.08.2016, 13:55
534. Wer ist heutzutage kein Staatsangestellter?

U.a. die Agenda 2010 hat das ganze System bis heute hinübergerettet. Die Personaldienstleister die die Leute meißtens nur für einen Auftrag beschäftigen (ca. 1-2 Jahre), bekommen hierfür vom Staat einen Eingliederungszuschuss. So bekommen die Firmen ihre Leute praktisch "für Umsonst".
Die Banken brauchen sich auch keine Gedanken machen
daß sie u.U. pleitegehen, denn sie werden ja in jedem Fall vom Staat gerettet. Die geringfügig Beschäftigten, und die Hartz IV Empfänger die nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik auftauchen, sowie die Rentner werden auch von Draghis Gelddruckmaschine bezahlt. (Europaweit).
Die Landwirte Leben von den Subventionen.
-Da wäre es doch ehrlicher man würde gleich die ganze Wirtschaft verstaatlichen.

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an-i 18.08.2016, 13:55
535.

...wo sollen die Jobs her? schon jetzt werden Menschen über 50 "entsorgt"... ins Hartz4

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smith_o_nean 18.08.2016, 13:57
536. 66 Seiten..ein Rententhema!

ja da sagt man Rentner haben keine Zeit aber wenn es um ihre Rente geht schreiben sie sich die Finger wund und das völlig überflüssigerweise.
Wissenschaftler haben ja schließlich herausgefunden dass ein längeres Leben nur über eine längere Lebensarbeitszeit geht. Also wer mit 60 aufhört in Deutschland wird auch früher sterben. Deshalb kann ich jedem nur raten seinen Job so lange zu machen bis er tot umfällt. In den USA kassiert so ein Mensch dann 2 Einkommen: aus Arbeit nach 67 plus eine Rente.
Damit erreicht man 2 Dinge: erstens: die Alten bleiben aktiv und mobil und zweitens : eine noch höhere Kaufkraft und damit Konsum der Alten. Da lohnt sich der Doppelverdienst. Zugegeben gibt es ein paar Regeln aber grundsätzlich ist die Möglichkeit vorhanden!
Mögen unsere derzeitigen Politiker vom Zika Virus heimgesucht werden und von uns gehen damit sie Platz machen für "junge Nachfolger" ohne Verkalkungserscheinungen. Vielen Dank! an die Zika Viren!

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kilminster 18.08.2016, 13:57
537.

Zitat von yogi65
Grundsätzlich empfinde ich es schon als etwas nervig, wenn ich in 90 Prozent der Kommentare Vorschläge lese die darauf abzielen andere für die eigene Altersversorgung aufkommen zu lassen. Da sollen die Beamten Opfer bringen, die Besserverdiener, die Unternehmer, die Kinderlosen, die Akademiker usw. Der Staat kann das Problem nicht lösen. Er kann nur in gewissem Maße den Schiedsrichter spielen und für einen halbwegs vernünftigen Interessenausgleich zwischen den Generationen sorgen. Das Problem der Altersvorsorge ist ein individuelles! Das kann jeder durch eine vernünftige Ausbildung, die Wahl eines passenden Berufes, ein angemessenes Konsumverhalten etc. selbst beeinflussen. Familienplanung ist auch nicht das Argument keine Altersvorsorge aufbauen zu können. Da wird mittlerweile sehr viel gemacht um Familien zu unterstützen. Es ist einfach eine Frage der Priorisierung und Eigenverantwortlichkeit.
So wie Beamte die "eigenverantwortliche" Entscheidung getroffen haben keine Beiträge zu zahlen und die Steuerzahler, die sich nicht dagegen wehren können, für (im Vergleich zum Rentensystem) Luxuspensionen bluten zu lassen?

Ich habe selten arroganteres Gequatsche gelesen als Ihren Post!

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Dr.Watson 18.08.2016, 13:58
538. Och Joh!

Zitat von Hallo2020
Der einzig richtige Weg, ist die Menschen mit 55 in Rente zu schicken, damit sie noch was vom Leben haben. Jetzt kommt sicher die Frage "Wie soll das alles bezahlt werden ?" Die einfache Antwort hierauf ist. Durch Umverteilung von oben nach unten.
Sind etwa all diese Menschen zu blöde, etwas sinnvolles mit ihrer massiven Freizeit ihm Rahmen der 38-40 Stunden Arbeitswoche, samt Urlaubsanspruch von wenigstens 25 Tagen im Jahr anzufangen?

Daran wird dann vermutlich auch eine Rente ab 55 so rein gar nichts ändern!

Die Pensionäre des Staates fangen in diesem Alter dann übrigens oftmals eine selbständige Tätigkeit an - arbeiten also quasi weiter!

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stefan.martens.75 18.08.2016, 13:59
539. Ganz einfache Fragen

Wie viel Prozent Landwirte waren 1960 nötig um das Volk zu versorgen und wie viele 2000?
Wo gehen die Produktivitätssteigerungen einer Gesellschaft hin?
Wer hat das größte Interesse daran, dass der Fluss der Geldmittel so bleibt wie er ist?

Die Rentenproblematik lässt sich morgen lösen:
1. Alle Einkünfte werden mit Satz X% mit Rentenbeitragssatz belastet.
Zinsen, Aktiengewinne, Ingenieure, Apotheker wirklich jeder der etwas verdient zahlt ein.
2. Die Beitragsbemessungsgrenze wird abgeschafft
3. Die Höchste Rentenzahlung wird auf 2000€ Begrenzt


Mit diesen 3 Punkten könnten wir den Beitragssatz zur Rentenversicherung wahrscheinlich um 5% absenken.

Hey was für eine Konsumsteigerung!! :-)

Dabei vergisst man nur leider starke Interessengruppen!
Wird nichts!
Dann lieber alle Anderen länger arbeiten lassen, die jetzt schon keiner mehr will mit über 60.

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