Forum: Wirtschaft
Debatte über Eintrittsalter: Rente mit 69 - geht doch
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"Eine bekloppte Idee", sagt Sigmar Gabriel. Ökonomen aber sehen keinen anderen Weg: Das Renteneintrittsalter soll auf 69 Jahre angehoben werden, so ihre Empfehlung. Wer hat Recht?

Seite 65 von 93
desertmole 18.08.2016, 14:47
640. Für alle Beamten und Wahlbeamten ja!

Für die arbeitende Bevölkerung nein! Sich mit Minijobs und Minilöhnen bis zur Rente mit 63 durchkämpfen fast, unmöglich, bis 65 geht fast garnicht, 67 war schon lachhaft und jetzt mit 69 Jahren grenzt an Wahnsinn.

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andmy_ 18.08.2016, 14:47
641.

Zitat von maxuli
Da hier des Öfteren nach mehr Kinder „geschrien“ wird, möchte ich mal den etwas weniger mathematisch gebildeten erklären, dass, um die momentane demographische Entwicklung (immer mehr Alte und immer weniger Menschen im „erwerbsfähigem“ Alter) umzukehren, die durchschnittliche Geburtsrate (also Kinder pro Frau) bei etwa vier bis fünf liegen müsste
Das jetzt so in den Raum zu stellen, ohne jegliche Erklärung hat genauso viel mit Mathematik zu tun wie eine Kuh mit Raumfahrt. Und das Problem müssen wir nicht in den nächsten 20 Jahren lösen, 2060 - 2016 sind paar Jahre mehr. Im Idealfall haben wir eine konstante Fertilitätsrate von 2, was tatsächlich sehr viel mehr ist, als derzeit, um nicht auszusterben. Und Epidemien, Naturkatastrophen oder einfach die multiresistenten Keime werden den älteren unter uns so oder so das Leben schwer machen.

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christa.hans 18.08.2016, 14:47
642.

Würde man nicht so viele Fremdleistungen aus dem "Rententopf" finanzieren hätten wir keine Probleme mit der Rente.
Alleine der Zuwachs an Rentnern, die nie einen Cent in die Kasse eingezahlt haben. ZB. die Neu-Deutschen aus Russland, Polen, Rumänien..........
Dann die Mütterrente usw.
Zum Anderen möchte ich den Gerüstbauer sehen der mit 69 noch auf dem Bau werkelt oder bei VW im Akkord die Autos zusammen schraubt oder den Lehrer der vor einer Klassen mit 80% Ausländer den Unterricht meistern soll................
Diese Vorschläge kommen von Personen die mit dem Leben der größten Mehrheit nichts am Hut haben.

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coldwarrior 18.08.2016, 14:48
643. Sofort,wenn alle in die Rentenversicherung einzahlen

und versicherungsfremde Leistungen nicht aus dem Rententopf bezahlt werden und dann das Geld 8mmer noch nicht reicht dann ja,aber sooo.....
Dazu braucht es keine Ökonomen, die ausrechnen was jeder mit gesundem Menschenverstand ausrechnen kann.

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angi0603 18.08.2016, 14:48
644. unglaublich

Ich bin 36 und Krankenschwester bis 69 schaffe ich den Job nicht.da ich jetzt schon meine weh wehchen habe.
unsere bonzen sollten mal auf ihr ganzes Geld verzichten und nicht mochmehr in ihre Tasche arbeiten.
wir normales fuss Volk sind im Eimer nicht die

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sinasina 18.08.2016, 14:50
645. Warum wird nicht endlich ein neues Rentensystem aufgebaut?

Lebenserwartung steigt?
Weltweite Prognose für 2030: Zahl der Krebskranken steigt rasant
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/krebs-zahl-der-krebskranken-steigt-rasant-a-950754.html
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Arbeit bis 69 Jahre:
Keinesfalls kann man über Arbeit bis 69 Jahre reden, wenn dies nur für Deutschland - nicht aber für die anderen EU-Mitglieder gilt.
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Diese »schwarze Null« ist sowieso eine hanebüchene Lüge, denn Deutschland hatte am 16.08.2016 um 15 Uhr 31 Schulden von 2.257.127.371.644 Milliarden Euro!
Und pro Sekunde (!) erhöhen sich die deutsche Staatschuld um 1.556 Euro!
Pro Sekunde!
http://www.staatsschuldenuhr.de/
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Warum wird nicht endlich ein neues Rentensystem aufgebaut?
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Je mehr von diesen (offenbar selten zu Ende gedachten) Vorschlägen in der Welt landen - desto deutlicher wird, wie durchdachter der Vorschlag ist, den der dm-Drogerie-Markt Gründer machte: Bedingungsloses Grundeinkommen.
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Keine der verschiedenen sozialen Gruppen wird benachteiligt.
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Jeder zahlt gleich viel Steuern (und Rentenbeiträge) von seinem Grundeinkommen.
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Eine breite Bevölkerungsschicht wird gestärkt und nicht geschwächt, somit wird extremen politische Parteien der Boden entzogen.
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Dem exorbitant zunehmenden Stellenabbau durch Robotertechnik wird Rechnung getragen.
https://www.youtube.com/watch?v=uD1CdjlrTBM
https://www.youtube.com/watch?v=2PsQwUpx7eg
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Der oftmals absurde Verwaltungsaufwand mit den Formularen der Formulare wird abgebaut.
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Es gibt keine Ausnahme von der Ausnahme von der Ausnahme, die immer mit noch mehr Verwaltungsaufwand einhergeht.
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Engagement, Kreativität - und der Mut, Ideen auch umzusetzen - wird belohnt und nicht (wie bisher) bestraft.
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Der Konsum innerhalb des Landes wird angeregt und gefestigt.
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Die Wirtschaft nachhaltig angekurbelt und nachhaltig stabilisiert.
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Und alle, die jetzt los schreien, dies sei nicht finanzierbar: Wurde mehrfach von verschiedenen Gruppen durchgerechnet und ist finanzierbar.
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Denn von vielen Menschen wird übersehen, welche enormen Geld-Summen die Gesellschaft schon heute in die Sozialindustrie pumpt.

Wo das Geld oftmals auf dem Weg versickert und nicht bei den Betroffenen ankommt. Und - viel schlimmer- noch nicht einmal zu einem Erfolg führt:
8 Milliarden EUR werden z.B. für Erziehungshilfen ausgegeben, rund die Hälfte entfällt dabei auf die Unterbringung von Kindern. Über 60.000,00 € kostet durchschnittlich ein Platz pro Kind im Jahr. Aber gerade einmal 1% aller (!) Heimkinder machen Abitur.
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Und alle, die jetzt los schreien, dass es dann Menschen geben wird, die nichts arbeiten wollen:
Solche Menschen wird es immer geben und die gibt es auch heute. Da es dann aber kein Wohnungsgeld mehr gibt, kein Zuschuss xyz - werden diese Menschen entweder arbeiten gehen, um hinzuzuverdienen. Oder sie müssen sich in allen Ausgaben beschränken und wegen der günstigen Mieten nach Hinterdageldupflingen ziehen. Was wiederum den Dörfern und kleinen Städten zugute käme, die enorm unter der Landflucht leiden - und der angespannte Wohnungsmarkt der Großstädte würde entlastet.

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tatsache2011 18.08.2016, 14:50
646. Versorgung der Eltern

Zitat von michaelroth3
aber genau das ist doch die Argumentation der Jungen. Was interessieren mich die Alten jetzt, wenn ich selbst später bis ins Grab arbeiten muss und sowieso nichts erhalte. Wenn wir schon bei der Economy sind, dann wäre das doch keine vernünftige Investition. Deshalb muss dringenst eine Reform her. Das ganze hier ist sehr ungerecht.
"Die Alten" interessieren Sie nicht (?).

Zitat von tatsache2011
"Damit Ihre Eltern Rente erhalten, zahlen Sie Rentenbeiträge."

Außerdem: Die Versorgung der Eltern ist keine Investition.
Die Versorgung der Kinder ist eine Investition.

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Pless1 18.08.2016, 14:50
647.

Zitat von Xantos73
der demographische Wandel erfordert es... Was ein ausgemachter Blödsinn. Waren früher 100 Arbeiter in einer Fabrik notwendig, drückt heute einer auf den Knopf und es kommt hinten mehr raus als das was die 100 Leuts je hätten schaffen können. Quantitativ als auch von der Qualität her. Die Produktivität ist heut zutage eine ganz andere als vor 50 Jahren. Wir haben ein Umverteilungsproblem das ist alles.
Die Produktivität ist höher, gewiss. Die Löhne sind aber entsprechend gestiegen, auch wenn das viele nicht hören wollen. Der Lebensstandard ebenfalls. Sie sollten mal für eine Woche im Jahr 1966 leben - inklusive Etagenklo für vier Parteien, 44-Stunden-Woche und zwei Wochen Urlaub im Sauerland als Highlight des Jahres.

Die Gewinnmargen der Unternehmen sind dank internationalem Wettbewerb hingegen eher geschrumpft denn gestiegen. Und Sie kommen hier mit Umverteilung...

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louissipher 18.08.2016, 14:51
648. 2060 also

werden die jetzigen Berufseinsteiger an die Rente denken wenn Sie nach 45 Jahren Erwerbsarbeit zurücksehen. Da sind die meisten Meckerer hier schon lange dahin. Die jetzigen Berufseinsteiger können sich darauf vorbereiten, daß aus der staatlichen Rentenkasse eh nichts mehr kommt und deren Eltern sich jetzt schon mal überlegen, wie Sie dann erklären, nur gemeckert und nicht für Vorsorge gesorgt haben.

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janus3333 18.08.2016, 14:52
649. Vielleicht sind es nicht nur

die sich so in Angelegenheit äußern, dir sie nicht betreffen; nein, auch ("...die Bundeswehr im Innern" - ) Schäuble hängt sich wieder da rein.
Dabei gibt es kaum ein Thema, zu dem soviel gelogem und falsch informiert wird, wie dieses! Da werden die Jungen gegen die Alten aufgeheizt - obwohl die noch ihr Leben vor sich haben, sich politisch engagieren können, damit die Probleme der Rentenversicherung gelöst werden . Zum Beispiel können Sie sich dafür gerade machen, daß endlich (!!!) a l l e in die Rentenversicherung einzahlen! Und dafür, daß daraus nicht ständig Leistungen finanziert werden, die gerechterweise aus dem Steueraufkommen gezahlt werden - such Renten von Millionen Ostdeutschen und Russlandaussiedlern, die nie in die Rente eingezahlt haben beziehen komfortable Renten aus der Staatlichen Rentenversicherung. In Zeiten knapper Staatsfinanzen greifen Regierungen auch immer mal wieder gerne in die Rente nasse!
Österreich und die Schweiz zeigen uns, wie man die Staatliche Rentenversicherung auf die Füße stellen und gerecht machen kann! Nur hst die neoliberale Mischpoke natürlich kein Interesse! Die sorgt sich lieber darum, daß sie weiterhin ein vielfaches dessen abgreifen kann, das ihr gerechterweise zustande! Und die den Menschen Angst macht und eine Konkurrenz unter den Bürgern entfacht, die das Zusammenleben in der Gesellschaft erschwert.
So lange geht der Krug zum Brunnen, bis er bricht!

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