Forum: Wirtschaft
Debatte über Eintrittsalter: Rente mit 69 - geht doch
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"Eine bekloppte Idee", sagt Sigmar Gabriel. Ökonomen aber sehen keinen anderen Weg: Das Renteneintrittsalter soll auf 69 Jahre angehoben werden, so ihre Empfehlung. Wer hat Recht?

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naive is beautiful 18.08.2016, 15:09
670. man braucht nur die 'richtige' Schuldenuhr

...und schon kann man sich auch herrliche neue Fantasiegebilde über bedingungslose Grundeinkommen und ähnlichen Schwachsinn auf rieselndem Sand bauen.

Wer ernsthaft glaubt, dass mehr Krebskranke in Zukunft das durchschnittliche Lebensalter senken, sollte einfach mal mit den heute 80- und 89-jährigen Werktätigen des 20. Jahrhunderts diskutieren. Oder vielleicht einfach mal seriöse Statistiken lesen anstatt sich der möglichst dubiosesten Schuldenuhr aus dem Netz als 'Argument' zu bedienen.

Die Republik hat halt - ähnlich wie mit den Trainern der Deutschen Fußballnationalmannschaft - Millionen fähiger Bundesregierungen und Kanzler, aber nur eine ist jeweils in der Verantwortung. Der Rest kann trefflich und folgenfrei weiterschwafeln. Oder wie die Lemminge den jeweils lautesten Heilsverkündern folgen. Die sitzen gewöhnlich am rechten und linken Rand der Gesellschaft. Am Rand, wohlbemerkt...

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airmail 18.08.2016, 15:09
671.

Zitat von tpro
Sie sollten sich informieren. Das Renteneintrittsalter in F wurde erst auf 62 angehoben. Vorher waren es 60 Jahre. Und dann sollte man unterscheiden können, was im Gesetz steht, und wie die Wirklichkeit aussieht. Hier europäische Zahlen von 2009: https://de.wikipedia.org/wiki/Rentenalter Hier aktuell (Solljahre): http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/rentenpolitik/194831/regelaltersgrenzen-und-deren-anhebung
Ja Sie haben recht. Wenn durchgearbeitet wurde geht man mit 62 in Rente, und wenn 1 oder 2 jahre fehlen geht man mit 65, oder mit 67 wenn man ab 1954 geboen wurde.
Ich habe RudiRastlos geantwortet da es nicht richtig ist zu behaupten das nur die Deutschen mit (je nach Jahrgang) mit 67 in Rente gehen. In ganz Europa wurde das Rentenalter erhöht.... oder??

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mihama 18.08.2016, 15:10
672. Das ist doch auch unsinnig

Das Geld das ich heute nicht in die staatliche Rentenversicherung stecke muss ich dann in eine private Rentenversicherung stecken. Da geht dann noch mehr Geld runter, weil das Unternehmen Geld verdienen muss. Die staatliche Rentenversicherung muss das nicht. Im Endeffekt muss ich dann auch noch darauf hoffen, dass mein gespartes Geld in der Zwischenzeit (45 Jahre sind lang) nicht noch seinen ganzen Wert verliert (ist uns Deutschen schon zwei mal passiert). Das ist bei der staatlichen Rente nicht so, weil das Geld direkt an die Versicherten fließt. Da kann ich nicht anders als eher zur staatlichen Rentenversicherung zu streben.

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Educa15 18.08.2016, 15:10
673. Dumme Frage - Wo ist das Problem

Zitat von vwl_marlene
Und wenn ein 70jähriger dann kein Einkommen hat, weil er sein Leben lang gerade so viel verdient hat, dass er gerade überleben konnte, dann lassen wir ihn einfach verhungern?
Mit dem machen wir das Gleiche wie heute auch - den schenken wir Hartz IV.

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waechstwiebloed 18.08.2016, 15:11
674.

Zitat von olfnairolf
sie haben keine Ahnung von Chinesen. Ich schon denn wir haben dort eine Fabrik. Chinesen arbeiten 10 bis 12 Std. am Tag, meist im Akkord bei einer 6 Tage Woche. Sonntags werden häufig Überstunden gemacht. Keine Ahnung woher Sie diesen Unsinn herhaben.
Ach deshalb haben Sie dort eine Fabrik!

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Pless1 18.08.2016, 15:11
675.

Zitat von stonecold
Der beste Beitrag hier im Thema))))))))))))))))))))))))) Besser als der alte Witz mit der "neuen Rentenreform": Nächstes Jahr dürfen Rentner bei Rot über die Straße, ab dem übernächsten müssen sie bei Rot.
Und in ein paar Jahren kommt dann Soylent green...

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mrs_smith 18.08.2016, 15:12
676.

Zitat von theduderino
Das Problem mit dem Rentenalter hängt leider auch sehr von der einzelnen Person ab. Ich kann mir schon vorstellen bis 70 und drüber zu arbeiten. Mein Vater, gelernter Maurer, musste mit 61 seine Rente beantragen. Mal abgesehen von der Zeit bei der Bundeswehr, hat er sein Leben lang auf dem Bau gebuckelt. Er hat riesen Einbußen bei seiner Rente hinnehmen müssen, dabei konnte er einfach nicht mehr. Rücken, Knie, Ellenbogen, Hüfte, alles komplett verschlissen. Wie man da bis 69 arbeiten soll, bleibt mir schleierhaft.
Aus meiner Sicht wird nicht gedacht, dass alle bis 70 arbeiten können. Eher wird gedacht, die Menschen die es nicht können mit noch weniger Geld abzuspeisen.

Es wäre gut, wenn aus diesen Kassen nur Geld empfangen werden kann wer vorher eingezahlt hat.

Man kann es drehen und wenden wie man möchte, die Verarmung der Arbeiter (Ameisen) ist gewollt. Man nennt das Anpassung andere Länder in Europa.

Hauptsache den Politeliten geh es gut.

Mrs Smith

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juergw. 18.08.2016, 15:13
677. Nun ja...

Zitat von RenegadeOtis
Fast 50% verarmte Rentner, aber nur 2% beantragen Grundsicherung. Erscheint Ihnen das logisch? Nebenbei ist das Rentenniveau 2016 bei 47,9%. Nicht bei 43%. http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/6_Wir_ueber_uns/02_Fakten_und_Zahlen/02_kennzahlen_finanzen_vermoegen/1_kennzahlen_rechengroeßen/standardrente_rentenniveau_node.html
wenn ich nur einen Euro mehr Rente als die Grundsicherung bekomme bin ich aus der Statistik raus.Regelt die Bundesbank die Altersversorgung,ich dachte immer das macht der Gesetzgeber.Mit welcher
Pension geht der beamtete Wissenschaftler denn mit
60 in den vorzeitigen Ruhestand?Aus gesundheitlichen Gründen..

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mrs_smith 18.08.2016, 15:13
678.

Zitat von kamikaze2000
Wenn es keine Jobs für Leute in dem Alter gibt bzw. keine Unternehmen, die ü50 und schon gar nicht ü60-Mitarbeiter beschäftigen, ist das doch Etikettenschwindel. Da kann man gleichd ei Rente senken. Der Effekt ist der gleiche. Aber das macht die Politik natürlich nicht, weil sie die Rache der Alten an der Wahlurne fürchtet.
Genau wie Sie sagen, die Wahlurne bestimmt und beschi...en wird weiter

Mrs Smith

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santoku03 18.08.2016, 15:15
679.

Zitat von anubis1981
Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze...
Die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze bringt gar nichts. Diese Grenze deckelt ja nicht nur die Beiträge, sondern deckelt entsprechend auch die Rente. Schaffen sie die Deckelung bei den Beiträgen ab, dann auch folgerichtig bei der Rente, sonst droht Klage beim BVerfG.

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