Forum: Wirtschaft
Debatte um Lohnuntergrenze: Fünf Millionen Deutsche hoffen auf Mindestlohn

Die deutsche Wirtschaft*beschäftigt ein Herr von Niedriglöhnern, rund fünf Millionen Menschen verdienen weniger als 8,50 Euro pro Stunde.*Ein Überblick zeigt, welche Branchen*am*miesesten zahlen - und welche Arbeitnehmer am meisten von einem Mindestlohn profitieren würden.

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gerd2006 31.10.2011, 19:21
1. Bitte seriös vergleichen

.. und nicht Berufe wie Friseurhandwerk und Bedienung in Gaststätten, bei denen erfahrungsgemäss ein hoher Anteil des Lohnes direkte Trinkgelder sind, mit Berufen mischen, bei denen normalerweise (ausserhalb Griechenlands etc.) keine direkten Zuwendungen des Kunden erfolgen.

Also, welche Berufe sind es denn, und wie sind dann die Zahlen?

Frankreich hat ja einen relativ hohen Mindestlohn. Und, wem nutzt das? Den Arbeitslosen jedenfalls nicht.

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Bob Brooker 31.10.2011, 19:22
2.

Mich hätte mal interssiert, welche Unternehmen am meisten von Niedriglohnarbeit profitieren.

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dondon71 31.10.2011, 19:27
3. ...

Zitat von sysop
Die deutsche Wirtschaft*beschäftigt ein Herr von Niedriglöhnern, rund fünf Millionen Menschen verdienen weniger als 8,50 Euro pro Stunde.*Ein Überblick zeigt, welche Branchen*am*miesesten zahlen - und welche Arbeitnehmer am meisten von einem Mindestlohn profitieren würden.
ich weiß nicht, was es da zu diskutieren gibt, ob der Mindestlohn nur für die nicht tarifgebundenen oder für alle gelten soll.
Natürlich muß ein Mindestlohn für alle und auch in gleicher Höhe gelten. Es wird endlich auch Zeit den Ost/West - Mist zu unterlassen, es sind schließlich schon 20 Jahre her.
Ein Mindestlohn von 10 Euro wäre angemessen, aber da werden die "Experten" ganz sicher einen Riegel vorschieben, von wegen dann werden Arbeitsplätze gestrichen, verminderte Wettbewerbsfähigkeit, blablabla und etc. Ich kann es einfach nicht mehr hören....

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kdshp 31.10.2011, 19:36
4. Mindestlohn = 12,50 EURO

Zitat von gerd2006
.. und nicht Berufe wie Friseurhandwerk und Bedienung in Gaststätten, bei denen erfahrungsgemäss ein hoher Anteil des Lohnes direkte Trinkgelder sind, mit Berufen mischen, bei denen normalerweise (ausserhalb Griechenlands etc.) keine direkten Zuwendungen des Kunden erfolgen. Also, welche Berufe sind es denn, und wie sind dann die Zahlen? Frankreich hat ja einen relativ hohen Mindestlohn. Und, wem nutzt das? Den Arbeitslosen jedenfalls nicht.
Hallo,

stimmt schon und der logik nach müßte wenn alle deutschen im niedriglohnsektor arbeiten es uns noch besser gehen also uns deutschen.

Gehen sie bitte morgen zu ihrem chef und verlangen zum wohle aller in deutschland einen mindestlohn für sich. SO leute wie sie die keinen mindestlohn bekommen sondern weit mehr verdienen schaden ihrer eigenen logik nach deutschland. Merken sie was?

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check1 31.10.2011, 19:39
5. So ändern sich die Zeiten

Also wenn ich den artikel vor 10jahren gelesen hätte, hätte ich gedacht ich bin hier wohl im falschen film gelandet.
Aber ich kann mich noch gut erinnern bei der euro einführung hat ein normaler haarschnitt bei mir noch 30€ gekostet, vor dem euro waren es aber auch schon 30DM, man kann auch sagen es war eine 1:1 umstellung wie bei vielen anderern dienstleistungen auch.

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ash26e 31.10.2011, 19:39
6. und mich

Zitat von Bob Brooker
Mich hätte mal interssiert, welche Unternehmen am meisten von Niedriglohnarbeit profitieren.
würde interessieren, ob all die Volltöner für einen Mindestlohn auch bereit wären, die dann entsprechenten Preise für die Dienstleistungen zu bezahlen!

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Freifrau von Hase 31.10.2011, 19:43
7. Nur zu

"Die Arbeitgeber warnen dagegen vor dem Verlust von Arbeitsplätzen. Ihr Argument: Muss ein Unternehmen für einen Job einen zu hohen Stundenlohn bezahlen, bietet es ihn erst gar nicht an."

Jobs, in denen unter 7 Euro pro Stunde verdient wird, können gerne ersatzlos wegfallen. Die will keiner, die vermisst keiner. Und dann bin ich auf den ersten Hotelmanager gespannt, der seine Butze selber sauber macht (von innen und aussen). Das die Jobs dann alle wegfallen ist nämlich quatsch, weil die Arbeit ja trotzdem gemacht werden muss.

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Why-not? 31.10.2011, 19:49
8. Lachhafte Diskussion!

Heute mit meinem Instatallateur gesprochen: 7 Mitarbeiter, davon 3 im Mindestlohnbereich. "Kommt der Mindestlohn, werde ich die 3 entlassen (müssen)," so der Tenor.
Leuchtet mir ein!
Warum soll ein Handwerker oder ein Kleinunternehmer gezwungen werden, einem Mitarbeiter einen Lohn zu zahlen, der höher ist als die Produktivität die der Mann liefert? Und solche "wenig produktiven" Arbeitsverhältnisse gibt es viele! Es werden dann halt viele in die Arbeitslosigkeit entlassen und der Staat muss sie alimentieren, dafür geht dann unser Steuergeld drauf.

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iskin 31.10.2011, 19:55
9. Noch vor 20 Jahren konnten die Menschen auch von iher Hände...

Zitat von ash26e
würde interessieren, ob all die Volltöner für einen Mindestlohn auch bereit wären, die dann entsprechenten Preise für die Dienstleistungen zu bezahlen!
Arbeit leben, ohne dass sich irgendwer eine Dienstleistung deswegen nicht mehr leisten konnte. In USA z.B. sind die Superreichen in den letzten 30 Jahren um ca. 300% reicher geworden. Da ist doch was faul im kapitalistischen System. Es ist doch eine Sa.....rei, dass sich der Staat an den Lohn- und Gehaltskosten der Unternehmen beteiligt. Das muß korrigiert werden.

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