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Debatte um Lohnuntergrenze: Wirtschaftsweiser warnt vor Mindestlohn
DPA

Der Wirtschaftsweise Christoph M. Schmidt hat die Pläne für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns scharf kritisiert. Dieses Vorhaben gleiche einem "Spiel mit dem Feuer", so der Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in der "Bild am Sonntag".

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RoLf132 31.03.2013, 12:41
130. .

Zitat von atzlan
Und wer macht dann z.B. die Verkaufsräume sauber, wenn sie schmutzig sind oder räumt die Regale ein, wenn sie leer sind? Und ist der Arbeitsplatz dieses angeblichen Wirtschaftsweisen überhaupt wirtschaftlich tragbar?
Sag ich schon immer. Eine Arbeit, die einen menschenwürdigen Lohn nicht wert ist, braucht auch nicht getan zu werden. Sollen doch die Professoren ihr Büro selber putzen!

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ratxi 31.03.2013, 12:41
131. Wie meint denn der das jetzt?

Zitat von sysop
Der Wirtschaftsweise Christoph M. Schmidt hat die Pläne für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns scharf kritisiert. Dieses Vorhaben gleiche einem "Spiel mit dem Feuer", so der Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in der "Bild am Sonntag".
(Dafür sei aber "vor allem die erhöhte Bedürftigkeit von Haushalten mit Alleinerziehenden, einem arbeitslosen Partner oder vielen Kindern" verantwortlich.)

Wie meint denn der das jetzt?
Das erschliesst sich mir nicht wirklich.

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maturin001 31.03.2013, 12:41
132. ...

Zitat von iffel1
Ob dann die Kunden im Sandwich-Store bereit sind, statt 4,29€ dann 6,29€ für ein halbes Sandwich zu bezahlen ? Das wäre die direkte Folge am Beispiel eines 450€ Minijobs in der Gastronomie. Damit fallen pro Store i.d.R. bis zu 8 Minijobs weg und die Wartezeiten des Kunden verdreifachen sich. In der Folge würde jeder 2. Store in Deutschland schließen müssen. Inklusive der mitarbeitenden Storebetreiber wären dann rd. 300 Arbeitslose mehr am Markt. Da diese i.d.R. keine Ausbildung haben, bzw. Studierende dann ohne Nebenjob sind, wird es schwer, neue Jobs zu finden bzw. das Studium zu Ende zu bringen. Unheimlich sozial liebe SPD - weiter so !
Gutes Beispiel. Ist ihnen die Inflation von Bäcker- oder Friseurläden in Innnenstädten aufgefallen? Warum subventioniert der Staat durch Aufstocker die völlig übertriebene Konkurrenz der Betriebe untereinander? Ich behaupte, dem Kunden nütz es nichts, wenn er ständig mindestens drei entsprechede Geschäfte in Sichtweite hat. In anderen Branchen würde ein Mindestlohn keineswegs zum Wegfall der Jobs führen, denn wenn sie ihr Gebäude nicht für 5€/h gereinigt kriegen, dann würden sie es als Konsequenz sicher nicht einfach verdrecken lassen. Im übrigen hat sich in Deutschland eine Situation entwickelt, in der es für Unternehmen ein Wettbewerbsnachteil ist, wenn sie ihren Mitarbeitern existenzsichernde Löhne zahlen. Das ist meiner Ansicht nach eine der größten Perversionen dieser Art des Wirtschaftens.

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eiffe 31.03.2013, 12:41
133. Wieso?

Zitat von viwaldi
Zensur! Ihr Beitrag ist eine Schande für ein demokratisches Land!
Niemand verbietet dem "Wirtschaftsweisen" den Mund. Es will sich nur niemand dieses hohle Geschwätz anhören und vor allem nicht von jemand mit vermeintlicher Autorität durch so einem Gefälligkeitstitel.

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Roland Müller 31.03.2013, 12:41
134. Worin

besteht eigentlich die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Vergütung eines solchen Wirtschafts'weisen'?

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mbetsy06 31.03.2013, 12:41
135.

Zitat von sysop
Der Wirtschaftsweise Christoph M. Schmidt hat die Pläne für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns scharf kritisiert. Dieses Vorhaben gleiche einem "Spiel mit dem Feuer", so der Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in der "Bild am Sonntag".

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CHANGE-WECHSEL 31.03.2013, 12:42
136. logischer Vergleich

Zitat von sysop
Der Wirtschaftsweise Christoph M. Schmidt hat die Pläne für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns scharf kritisiert. Dieses Vorhaben gleiche einem "Spiel mit dem Feuer", so der Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in der "Bild am Sonntag".

Die Warnung ist, als würden die Krankenversicherungen und Ärzteschaft vor einer medizinischen Grundversorgung der Menschen warnen.

Die Wirtschaftsweisen dienen (weise sind eigentlich nur wache und intelligente Menschen) hauptsächlich, wie es der Name bereits sagt, der Wirtschaft. Sie dienen nicht der Masse der Gesellschaft, obwohl sie von dieser, für ihre dummen Weisheiten bezahlt werden.

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maraul 31.03.2013, 12:42
137.

Immer dieses gerede über die Ungerechtigkeit. Ich habe bereits, mit meinen unter 20 Jahre gelernt, dass man sich im Leben alles erkämpfen muss und wer es verpasst auf den Zug aufzuspringen lebt halt am Existenzminimum (ich komme auch nicht gerade aus dem oberen Teil der Gesellschaft). Diese andauernde Diskussionen würde ich verstehen in Ländern in denen Bildungsmöglichkeiten Mangelware sind, aber in Deutschland ist das nichz der Fall. Wer nicht über die nötigen Connections hat, den nötigen Grips oder Fleiß wird halt nichts. Das ist die Realität des Lebens. Dieses sozialistische Gerede nervt und macht mehr kaputt als es verbessert.
Wollt ihr die Welt verändern dann gründet eine Partei und wenn ihr die Lösung aller Probleme habt werden die deutschen Bürger euch schon eine eindeutige Mehrheit geben

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holzpuppe 31.03.2013, 12:42
138. Kommentieren

Geht es hier um die Person oder um die Sache. Die Unterstützung von Bedürftigen muss eben gezielter eingesetzt werden. Und wenn Arbeitsplätze wegfallen ist uns auch nicht geholfen!

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Euron 31.03.2013, 12:43
139. Wieviel?

Er provoziert.
Der Mann ist gefährlich, ein Unruhestifter.
Vielleicht ist das seine Absicht. Die Betroffenen sollen womöglich aus der Reserve gelockt werden und irgendwo den ersten Stein werfen.

Herr Schmidt, Sie sind ein Brandstifter und von Weisheit weit entfernt. Sie sind entschieden beruflich zu weit gekommen.

Wer bezahlt Sie eigentlich?

Ich hoffe, Ihnen bleibt nächstes Mal solche Aussage im Halse stecken.

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