Forum: Wirtschaft
Debatte um Lohnuntergrenze: Wirtschaftsweiser warnt vor Mindestlohn
DPA

Der Wirtschaftsweise Christoph M. Schmidt hat die Pläne für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns scharf kritisiert. Dieses Vorhaben gleiche einem "Spiel mit dem Feuer", so der Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in der "Bild am Sonntag".

Seite 17 von 99
ratxi 31.03.2013, 12:50
160. Das liegt doch klar auf der Hand.

Zitat von gerd.lt
Dadurch wird deutlich was für ein Gewicht man den Aussagen eines sogenannten Wirtschaftsweisen beimessen sollte - er ist nicht von dieser Welt und hat keinen blassen Schimmer von der Lebenswirklichkeit.
Doch, er hat Erfahrungswerte.
Er beobachtet täglich, dass die Menschen den Kaffee nur ein einziges Mal aufbrühen und noch dazu den Filter hinterher sofort wegwerfen, statt ihn aufzuarbeiten, wie sich das gehört.
Oder dass sich sogar GANZE FAMILIEN mittlerweile anmaßen, Wohnungen mit mehreren Zimmern bewohnen zu wollen!
Wer so prasst, ist doch selbst verantwortlich für sein sein Desaster.
Das liegt doch klar auf der Hand.
Oder unterstützt hier jemand dieses verkommene Pack, dass sich jedes Jahr von neuem auch noch die Lohnsteuer vom Staat wieder zurück holt und damit allen schadet?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Progressor 31.03.2013, 12:50
161. Talkshow Behauptung

Zitat von Rinax
Ich bin auch gegen Mindestlohne, da es bisher in keinem Land ein Erfolgsmodel ist. Entweder hohe Jugendarbeitlosigkeit ....
Dass ein Vorhandensein eines Mindeslohns zu hoher Jugendarbeitslosigkeit beiträgt wurde bisher in Studien nicht bestätigt. Vielleicht nehmen Sie aber nur Bezug auf die Situation in Frankreich, dort sind einfach die Mindestlöhne zu hoch. Ausserdem absolvieren dort 80 % eines Jahrgangs das Abitur und lassen sich schön erst mal Zeit um einen diesbezüglichen Job zu finden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
roskipper 31.03.2013, 12:50
162. Wirtschaftsweisen

Zitat von sysop
Der Wirtschaftsweise Christoph M. Schmidt hat die Pläne für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns scharf kritisiert. Dieses Vorhaben gleiche einem "Spiel mit dem Feuer", so der Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in der "Bild am Sonntag".
Da gabe es schon mehrere Klugscheißer in solchen Instituten. Warum die überhaupt bezahlt werden, ist mir schleierhaft.Das Orakel von Delphi oder die Berechnungen der Azteken zum Weltuntergang würde ich eher lesen, als solchen Idioten zu glauben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
regreub 31.03.2013, 12:50
163.

Zitat von m.schrader
Von Betriebswirtschaft haben die meisten Teilnehmer offensichtlich noch nichts gehört.
Wie kommen Sie denn darauf?

Übrigens, man sollte aufpassen, daß man beim Mindestlohn nicht die betriebs- und die volkswirtschaftliche Betrachtung durcheinanderwirft...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kandana 31.03.2013, 12:50
164. Aber wie in

Zitat von Klapperschlange
Endlich Einer, der sich von dem Dummgeschwätz der Linken nicht beeinflussen lässt. Mindestlohn kostet unweigerlich Stellen.
anderen Ländern zu beobachten war, nur kurzfristig.
Denn die Arbeit muss gemacht werden und langfristig wurden dann die Arbeitsplätze zu annehmbar bezahlten Stellen.
Allerdings wäre ich auch dafür, den Kündigungsschutz anzupassen.

Das ein Friseurbesuch für 5,-€ Kinderhaarschnitt dann nicht mehr möglich ist, kann sich jeder denken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karrli 31.03.2013, 12:50
165.

Zitat von iffel1
Ob dann die Kunden im Sandwich-Store bereit sind, statt 4,29€ dann 6,29€ für ein halbes Sandwich zu bezahlen ? Das wäre die direkte Folge am Beispiel eines 450€ Minijobs in der Gastronomie. Damit fallen pro Store i.d.R. bis zu 8 Minijobs weg und die Wartezeiten des Kunden verdreifachen sich. In der Folge würde jeder 2. Store in Deutschland schließen müssen. Inklusive der mitarbeitenden Storebetreiber wären dann rd. 300 Arbeitslose mehr am Markt. Da diese i.d.R. keine Ausbildung haben, bzw. Studierende dann ohne Nebenjob sind, wird es schwer, neue Jobs zu finden bzw. das Studium zu Ende zu bringen. Unheimlich sozial liebe SPD - weiter so !
Jo, jo. Das sind nicht Wenige, die sie da beschreiben. Hoffentlich wählen die dann auch richtig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
steffen-m. 31.03.2013, 12:51
166. News is what's different

Wenn ein Sprecher eines arbeitgebernahen Institut sich für einen Mindestlohn ausgesprochen hätte, dann wäre das eine Nachricht gewesen.
So hat es soviel Neuigkeitswert wie die Mitteilung, dass es nachts dunkel wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
maraul 31.03.2013, 12:51
167.

Kann hier mal einer eine Rechnung aufstellen wie dieser Mindestlohn bezahlt werden soll? Nicht so viel meckern sondern mal selbst den Kopf einschalten oder nichts schreiben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Markus Frei 31.03.2013, 12:51
168. Schauermärchen

Ja ja, Jobs mit Bezahlung von der man auch leben kann fallen weg und sind natürlich was ganz schlimmes. Ich frag mich nur eins, fast in ganz Europa gibt es Mindestlöhne und ich habe noch nie gehört das es in Frankreich keine Friseure mehr gibt, und in Holland gibt es in den Supermärkten immer noch Kassiererinnen, auch Putzfrauen gibt es noch in England. Nach Logik dieses "Wirtschaftsweisen" (was für Qualifikationen braucht man eigentlich für sowas ?) kann es diese Jobs ja gar nicht mehr geben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eiffe 31.03.2013, 12:51
169.

Zitat von willi45
Einige der Kommentare zu dieser Warnung verwundern mich immer wieder! Nehmen wir doch einmal ein Beispiel aus einer anderen Disziplin. Wenn ein Physiker den Gebrauch der Elektrizität erläutert und davor warnt, elektrische Kabel draußen ungeschützt zu verlegen, weil das gefährlich ist, bemerken solche Besserwisser dann auch, dass diese Aussage Quatsch ist? Es gibt auch in einer Volkswirtschaft Erkenntnisse, die zwar schwieriger zu erfassen und in Regeln zu bringen sind, weil sie nicht so exakt sind wie bei den Naturwissenschaften. Aber, ganz so blöd sind diese Wissenschaftler auch nicht wie hier immer wieder die Besserwisser tun. Wenn wegen der niedrigen Produktivität mancher Arbeitsleistung der dafür bezahlte Lohn für ein akzeptables Leben nicht ausreicht, dann "hilft" in einer sozialen Marktwirtschaft die Gemeinschaft der Steuer- und Abgabenzahler. Nach gesetzlich festgelegten Regeln. Wem das nicht passt, der muss die anderen Bürger davon überzeugen, dass diese Regeln geändert werden sollen. Es macht in einer sozialen Marktwirtschaft aber keinen Sinn, Arbeitsplätze mit niedriger Produktivität und daher niedrigen Löhnen ins Ausland zu exportieren. Dann gibt es gar nichts, keinen Arbeitsplatz und Null-Lohn.
Nur weil Sie sich offensichtlich mit Volkswirtschaft nicht auskennnen, gilt dies nicht automatisch auch für andere Foristen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 17 von 99