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Debatte um Lohnuntergrenze: Wirtschaftsweiser warnt vor Mindestlohn
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Der Wirtschaftsweise Christoph M. Schmidt hat die Pläne für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns scharf kritisiert. Dieses Vorhaben gleiche einem "Spiel mit dem Feuer", so der Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in der "Bild am Sonntag".

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Inuk 31.03.2013, 12:05
10. Mindestlohn

Zitat von sysop
Der Wirtschaftsweise Christoph M. Schmidt hat die Pläne für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns scharf kritisiert. Dieses Vorhaben gleiche einem "Spiel mit dem Feuer", so der Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in der "Bild am Sonntag".
Zitat von
Schmidt rief zudem die Tarifpartner auf, vor Lohnänderungen künftig den Rat von Wissenschaftlern einzuholen.
Werden Wissenschaftler auch um Rat gefragt, wenn Managergehälter festgelegt werden?
Diese Berufsgruppe hat sich in den letzen 10 Jahren schamlos bedient, als Arbeitnehmer Lohnverzicht und Einbußen wahrnehmen mussten.

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schnubber 31.03.2013, 12:06
11. Der Mann hat genug Geld

und andere nicht. So einfach ist das. Jobs fallen nicht weg. Das geht gar nicht!!! Warum wird so ein Pseudo-Guru hofiert, der doch ganz offensichtlich Stuss erzählt? Er ist nur dafür - nur dafür - beschäftigt worden. Ich möchte keine kameradenschweine mehr sehen, ehrlich nicht.

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diddihimself 31.03.2013, 12:06
12. .

Zitat von sysop
Der Wirtschaftsweise Christoph M. Schmidt hat die Pläne für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns scharf kritisiert. Dieses Vorhaben gleiche einem "Spiel mit dem Feuer", so der Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in der "Bild am Sonntag".
In der Einführung von Leih-, Zeitarbeit und der Aufstockerpraxis hat er seierzeit natürlich keinerlei Gefahr gesehen. Für unseren Binnenmarkt oder unsere Sozialkassen z.b.
Der Mann scheint eben nur eine Marschrichtung zu kennen.

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iffel1 31.03.2013, 12:06
13. 8,50€/Std. müssen in dieser Stunde auch erwirtschaftet werden !

Ob dann die Kunden im Sandwich-Store bereit sind, statt 4,29€ dann 6,29€ für ein halbes Sandwich zu bezahlen ? Das wäre die direkte Folge am Beispiel eines 450€ Minijobs in der Gastronomie. Damit fallen pro Store i.d.R. bis zu 8 Minijobs weg und die Wartezeiten des Kunden verdreifachen sich. In der Folge würde jeder 2. Store in Deutschland schließen müssen. Inklusive der mitarbeitenden Storebetreiber wären dann rd. 300 Arbeitslose mehr am Markt. Da diese i.d.R. keine Ausbildung haben, bzw. Studierende dann ohne Nebenjob sind, wird es schwer, neue Jobs zu finden bzw. das Studium zu Ende zu bringen. Unheimlich sozial liebe SPD - weiter so !

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rehabilitant 31.03.2013, 12:07
14. Lobbyarbeit

Zitat von sysop
Der Wirtschaftsweise Christoph M. Schmidt hat die Pläne für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns scharf kritisiert. Dieses Vorhaben gleiche einem "Spiel mit dem Feuer", so der Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in der "Bild am Sonntag".
Wozu braucht man eigentlich diese Wirtschaftsforschungsinstitute?
Wo war denn das Expertenwissen vor der Krise 2007?
Bitte verschont mich vor der Meinung wirtschaftshöriger Lobbyisten.

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snickerman 31.03.2013, 12:07
15. Entlarvend

Ja, er hat recht.
Jobs, von denen man nicht leben kann, sind gar keine.
Und können auch ruhig wegfallen!
Sowas braucht keiner, die Industrie spart sich anständige Löhne-
und der doofe Staat muss den hart arbeitenden Menschen noch den Hungelohn aufstocken!

Ob solche Leute das Wort "Anstand" noch begreifen?

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Klapperschlange 31.03.2013, 12:07
16.

Zitat von sysop
Der Wirtschaftsweise Christoph M. Schmidt hat die Pläne für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns scharf kritisiert. Dieses Vorhaben gleiche einem "Spiel mit dem Feuer", so der Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in der "Bild am Sonntag".
Endlich Einer, der sich von dem Dummgeschwätz der Linken nicht beeinflussen lässt. Mindestlohn kostet unweigerlich Stellen.

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Spiegelleserin57 31.03.2013, 12:07
17. wenn 8,50€ hoch sind...

dann kann Herr Schmidt ab sofort für diesen Lohn selbst arbeiten.
Es scheint als kennt sich der Herr Professor im Alltagsleben wenig aus. Die Arbeitsplätze fallen auch bei Dumpinglöhnen weg. Es muss sich rechnen war schon von jeher ein altes Argument um die Löhne zu drücken. Auf diese Masche fällt wohl heute niemand mehr herein. Dass er ein Wirtschaftsweiser ist kann wohl auch niemand bezweifeln , fragt sich nur in wessen Auftrag der Herr arbeitet. wie gesagt 8,50€ pro Stunde wäre der angemessene Lohn für ihn ohne zusätzliche Nebeninkünfte für Gutachten oder Ähnliches. Nach dieser Erfahrung wäre er mit Sicherheit noch weiser!

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unwichtig23 31.03.2013, 12:08
18. wunderbar Herr Professor...

....dann mal mit gutem Beispiel voran: reduzieren Sie ihren Lohn auf 5-6,-€/h.....ziehen Sie in eine 1-2raumwohnung in ein sozialviertel, sollte wiedererwartender Weise dich das Geld nicht reichen, können Sie sich ja beim Amt anstellen und noch etwas aufstocken. Und by the way: nehmen Sie ein paar cdu-Freunde gleich mit....in der Gruppe ist das alles einfacher.....danke

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cm1 31.03.2013, 12:08
19.

Woher weis pardon woher weiß dieser Mann so kluge Sachen wie z.B., dass der Lohn vom Unternehmer bezahlt werden muss, ohne dass dieser Konkurs anmeldet. Dann sollte man sich fragen, ob vielleicht der Gewinn reduziert werden kann oder andere Kosten (dafür studieren manche Menschen BWL, man nennt sie Manager) oder vielleicht können bei bedürftigen Unternehmen zeitweise Abgaben reduziert werden (nennt man Subventionen). Eventuell ist ein Arbeitsplatz irgendwann auch nicht mehr wirtschaftlich und muss tatsächlich wegfallen, z.B. Wirtschaftswaise. Frohe Ostern

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