Forum: Wirtschaft
Debatte um Lohnuntergrenze: Wirtschaftsweiser warnt vor Mindestlohn
DPA

Der Wirtschaftsweise Christoph M. Schmidt hat die Pläne für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns scharf kritisiert. Dieses Vorhaben gleiche einem "Spiel mit dem Feuer", so der Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in der "Bild am Sonntag".

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spiegelzelt 31.03.2013, 13:01
210.

An alle Mindestlohnbefürworter:

Dass dadurch die Preise steigen bzw. Firmen pleite gehen und viele Jobs verlorengehen habt ihr bedacht?

Seid ihr bereit, dann auch mehr zu bezahlen?

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AuchNurEinNick 31.03.2013, 13:02
211. aaa

Zitat von sponnerd
... Ich kann mir halt nur das leisten was ich mit MEINEM Geld bezahlen kann! Und zuerst sollte man das Geld haben, was man ausgibt. ...
Ja genau, genau darum brauchen wir einen Mindestlohn. Damit Sie nach 170 (oder mehr) Stunden knüppelei am Monatsende überhaupt so etwas wie IHR Geld haben und nicht beim Staat anstehen müssen damit Sie nicht verhungern.

Sie werden es nicht glauben aber die Leute arbeiten um sich das Leben zu finanzieren. Nicht weil Sie so unbedingt möchten, dass von Ihrer Arbeit auch noch der letzte Cent nach oben abfliesst, letztendlich die Spekulationen anfeuert und in Folge das Leben für diejenigen, die das alles erarbeiten unbezahlbar macht.

I.ü bin auch ich es auch leid über diese Form von Suvention andere Betriebe zu finanzieren, die sich letztendlich von uns Steuerzahlern den Profit bezahlen lassen und so auch noch den fairen Wettbewerb zerstören. EUR 10 als Mindestlohn muss einfach drin sein. Wer das nicht zahlen kann, der hat kein tragbares Geschäftsmodell sondern schnorrt sich auf der Sonnenseite auf Kosten von uns allen durch.

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plastic_paddy 31.03.2013, 13:02
212. Soso Herr

und wer bezahlt die Steuern von denen ihr Geschwafel bezahlt wird ? Ich moechte gern mal wissen in welcher Fantasiewelt Sie leben.

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regreub 31.03.2013, 13:02
213.

Zitat von testthewest
Wenn jemand von seiner Arbeit nicht leben kann, dann sollte er kündigen und etwas besser bezahltes machen. Und wenn er nichts findet, dann ist eben seine Arbeitskraft als Ungelernter nicht mehr Wert.
Und damit ist dann für ihn welches Problem gelöst?

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m.schrader 31.03.2013, 13:02
214.

Zitat von sponnerd
Wenn wir uns dann noch einen Stall voll Kinder anschaffen, dann reicht der Lohn bzw. das Gehalt eben nicht, selbst mit einem Mindestlohn von 10,- Euro pro Stunde! Da braucht man keinen Nobelpreis für Mathematik um sich das auszurechnen! Leider gibt es aber in diesem Land erschreckend viele Parteien, die den Menschen verkünden, Geld fiele wie Manna vom Himmel und der Staat sorgt schon für Dich! Wer das ernsthaft glaubt, dem ist aber nicht mehr zu helfen.
Leider ist es so, dass die Leute denken, dass das Geld vom Himmel fällt und die familiäre Situation scheinbar keine Rolle spielt. Aber regen sie sich nicht auf, so ticken die Leute im Spon-Forum nun mal.

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leise_töne 31.03.2013, 13:02
215. Ehrlichkeit ist gefragt, oder?

Ich halte es mit den meisten hier im Forum und bekräftige, dass es die Menschlichkeit gebietet, anständigen Lohn, von dem man Leben kann zu erhalten. Aber ich frage mich was passiert, wenn 2014 die EU-Beschränkungen für Rumänien und Bulgarien gänzlich wegfallen? Wollen die "weißen" Herren mit diesem Geschwätz darauf hinweisen. Wir, der mündige Bürger, hat Anspruch darauf, klar, sachlich und ehrlich "bedient" zu werden. Jeder hat dann die Möglichkeit, über die Wahlen seine WAHL zu treffen. Am Anfang muss Ehrlichkeit stehen, dann stehen die Chancen gut, dass hinten auch Ehrlichkeit rauskommt. Aber da sind wir leider noch sehr weit von entfernt. Dank solcher "Schwätzer".

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vipix 31.03.2013, 13:02
216. meine fünf cents

Ein Betrieb, der das nicht zahlen kann, macht was falsch, Warum geht das eigentlich in vielen Laender aber nicht in Deutschland? Wielange soll der Staat bei Hungerloehnen,wo die Unternehmer bei gut verdienen zuzahlen. Woher hat so der Schlaumeier seine Zahlen oder WEM dient er???

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matjeshering 31.03.2013, 13:02
217. Aber natürlich...

gehen wir dann weiter fleissig arbeiten...bis wir...
60 Stunden pro Woche mit 3 Minijobs für 1200 Euro brutto, mit einer minimierten Krankenversicherung und einem Rentenanspruch von 300 Euro nach 45 Jahren enden.
HALLO!!! wir brauchen in Europa und auch in Deutschland keine Chinesischen oder Indischen Verhältnisse im Niedriglohnsektor.
Langsam reicht es wirklich. Besonders von diesen angeblichen "Weisen".

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hdeck75 31.03.2013, 13:02
218. 8,50 zu hoch?

Herr Schmidt soll doch einfach mal von 8,50 die Stunde leben und unsere Politiker am besten auch. Spätesten beim Einkaufen merken sie dann wie weit man mit so einem Gehalt kommt.

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cirkular 31.03.2013, 13:02
219. So hart ist der Markt

Zitat von testthewest
Ach hören sie auf. Welche Leute bekommen denn ihrer Meinung nach zu wenig? Wenn jemand von seiner Arbeit nicht leben kann, dann sollte er kündigen und etwas besser bezahltes machen. Und wenn er nichts findet, dann ist eben seine Arbeitskraft als Ungelernter nicht mehr Wert. ...wobei es in Dtl genug Möglichkeiten gibt zu einem Einkommen zu kommen das ausreicht...man muss nur wollen (z.B. fehlen Tausende Erzieher für all die Kita-Plätze, die uns die Regierung versprochen hat...)
Das Beispiel war jetzt aber ein Griff ins Klo. Die Erzieherinnen fehlen, weil die Bezahlung von Erzieherinnen, die inzwischen ein Studium nachweisen müssen, so schlecht ist, dass sich diese Arbeit nicht lohnt. Wenn sich eine Arbeit nicht lohnt und man/frau etwas besseres findet, bleibt die Kita halt zu. Wo ist das Problem? Wenn die Kitaplätze so wenig wert sind, sollte man mal die Klagen abwarten. Das wird dann mit Sicherheit billiger.

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