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Debatte um Lohnuntergrenze: Wirtschaftsweiser warnt vor Mindestlohn
DPA

Der Wirtschaftsweise Christoph M. Schmidt hat die Pläne für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns scharf kritisiert. Dieses Vorhaben gleiche einem "Spiel mit dem Feuer", so der Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in der "Bild am Sonntag".

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grover01 31.03.2013, 13:02
220.

Zitat von cirkular
uns auch besser. Daher statt der leidigen Diskussion über Mindestlöhne besser eine Diskussion, wie kommen wir wieder in eine Zeit nach dem Krieg? Ok, dann mus man sich zuerst Gedanken machen, wie man einen Krieg vom Zaun brechen kann. Aber da bin ich mir sicher, da hat Deutschland Erfahrung. Und schuld sind ja immer die Anderen.
Wieso, schuld ist doch immer Deutschland. Und nach dem Krieg ging es "uns" erstmal deutlich schlechter. Erst harte Arbeit unter sehr liberalen Bedingungen (auch bekannt unter sozialer Marktwirtschaft), hat uns den Wohlstand gebracht, den wir heute leider in Umverteilungsorgien nur noch verzehren.

Ich wäre für eine ähnlich liberale Ära ohne vorherigen Krieg. Aber davon sind wir leider sehr weit entfernt.

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spon-facebook-10000181136 31.03.2013, 13:03
221. komischer Professor

Will er mit Subventionen Bürger ein Leben lang untersützen ?
Wie machen es die meisten anderen Länder, wo ein Mindestlohn existiert ?
Entschuldigen Sie bitte, als Wirtschaftsweiser sind Sie eine ......
Nicht mal mit 8,50 € kann man ein normales Leben führen.

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lanre 31.03.2013, 13:03
222.

Zitat von Markus Frei
Ja ja, Jobs mit Bezahlung von der man auch leben kann fallen weg und sind natürlich was ganz schlimmes. Ich frag mich nur eins, fast in ganz Europa gibt es Mindestlöhne und ich habe noch nie gehört das es in Frankreich keine Friseure mehr gibt, und in Holland gibt es in den Supermärkten immer noch Kassiererinnen, auch Putzfrauen gibt es noch in England. Nach Logik dieses "Wirtschaftsweisen" (was für Qualifikationen braucht man eigentlich für sowas ?) kann es diese Jobs ja gar nicht mehr geben.
Liegt vielleicht auch daran, dass die Mindestlöhne in England, verglichen mit dem durchschnittlichen Lohnniveau nicht wirklich hoch sind. Der Abstand dazwischen ist deutlich größer, was es in Deutschland nicht geben würde, da der geforderte Mindestlohn relativ hoch ist. Und niemand sagt, dass Jobs wie Friseure wegfallen, man darf sich dann nur nicht wundern das es teurer wird. Bei Putzfrauen wird dann einfach die frequenz gewechselt, von täglich auf zweitäglich etc. Bringen wird sowas den beteiligten kein Stück.

Leider ist das wieder einmal eine nutzlose Debatte bei SPON, geführt von Leuten die wenig Ahnung von Betriebs- und Volkswirtschaft haben aber der Meinung sind, mitreden zu müssen. Es geht immer darum sich Sache X und Y Leisten zu können. Wenn ich höre wie hier Leute Lügen verbreiten hinsichtlich "Früher da konnte man sich vom Durchschnittlosohn X und Y und auch noch regelmäßigen Urlaub leisten" frage ich mich immer warum die Leute sowas erzählen...

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malwieder 31.03.2013, 13:03
223. ein

Aha, ein Weiser. Die Leute, die 5 Jahre vorgeführt haben, dass sie nichts verstanden haben. Hat man schon mal eine frechere Bewerbung gelesen?
Bitte rausschmeißen, er kann dann ja als HiWi begabten Jungakademikern zuarbeiten. So erkennen wir bloß dass formale Qualifikationen nichts wert sind.

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ginotico 31.03.2013, 13:04
224. Unterschiede von Arbeitsplätzen

Damit ich mich nicht in alle Richtungen verhaspele, vereinfache ich jetzt mal die Jobs, wo wenig verdient wird. Es gibt Menschen, die haben zwischen 2 und 3 1/2 Jahren eine Ausbildung gemacht. Danach dann eine Prüfung erfolgreich abgeschlossen. Jetzt nennen sie sich Gesellen oder wie auch immer und arbeiten mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Dann gibt es Menschen, die arbeiten in Jobs, bei denen man 1 - 2 Wochen eingearbeitet wird und fertig. Nichts mit Ausbildung oder gar Abschluss. Wenn jetzt durch einen Mindestlohn der Verdienst der zweiten Gruppe an den der ersten angeglichen wird, dann erscheint mir das unfair. Wie wollen wir Jugendlichen beibringen, dass es sich lohnt eine Ausbildung zu machen, wenn wir gleichzeitig dafür sind, dass man mit jeder Arbeit eine Familie ernähren kann. Meiner Meinung nach muss es so sein, dass einfache Tätigkeiten, die keinerlei Ausbildung benötigen, nicht zum Leben reichen. In einer Gesellschaft kann es nur funktionieren, wenn eines klar ist. Zum Ernähren einer Familie ist eine Ausbildung vonnöten. Mir ist klar, dass es so unfaire Einzelschicksale geben wird. Aber volkswirtschaftlich gesehen geht ein System kaputt, wenn der Anreiz zur qualifizierten Ausbildung dadurch vermindert wird, dass man mit den einfachsten Jobs genug zum Leben verdient.

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grenoble 31.03.2013, 13:04
225. Es wäre in Ordnung...

Zitat von iffel1
Ob dann die Kunden im Sandwich-Store bereit sind, statt 4,29€ dann 6,29€ für ein halbes Sandwich zu bezahlen ? Das wäre die direkte Folge am Beispiel eines 450€ Minijobs in der Gastronomie. Damit fallen pro Store i.d.R. bis zu 8 Minijobs weg und die Wartezeiten des Kunden verdreifachen sich. In der Folge würde jeder 2. Store in Deutschland schließen müssen. Inklusive der mitarbeitenden Storebetreiber wären dann rd. 300 Arbeitslose mehr am Markt. Da diese i.d.R. keine Ausbildung haben, bzw. Studierende dann ohne Nebenjob sind, wird es schwer, neue Jobs zu finden bzw. das Studium zu Ende zu bringen. Unheimlich sozial liebe SPD - weiter so !
... wer diesen Müll konsumiert ist eh nicht ganz bei Verstand. Davon abgesehen geht das Spiel anders, die Franchisegebühren massiv senken, die Gewinne auf ein erträgliches Maß reduzieren, die Geschäftsführergehälter normalisieren und schon klappt es mit dem Weiterbestehen dieser Fastfoodkotze und der existenzsichernden Bezahlung..

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IsaDellaBaviera 31.03.2013, 13:04
226. Ganz im Gegenteil! KEINE Lohnuntergrenze festzulegen wäre ein "Spiel mit dem Feuer".

Zitat von sysop
Der Wirtschaftsweise Christoph M. Schmidt hat die Pläne für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns scharf kritisiert. Dieses Vorhaben gleiche einem "Spiel mit dem Feuer", so der Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in der "Bild am Sonntag".
Das hat uns die Geschichte ja auch schon oft genug bewiesen, oder?

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Progressor 31.03.2013, 13:04
227. Ganz falsch

Zitat von maraul
Immer dieses gerede über die Ungerechtigkeit. Ich habe bereits, mit meinen unter 20 Jahre gelernt, dass man sich im Leben alles erkämpfen muss und wer es verpasst auf den Zug aufzuspringen lebt halt am Existenzminimum (ich komme auch nicht gerade aus dem oberen Teil der Gesellschaft). Diese andauernde Diskussionen würde ich verstehen in Ländern in denen Bildungsmöglichkeiten Mangelware sind, aber in Deutschland ist das nichz der Fall. Wer nicht über die nötigen Connections hat, den nötigen Grips oder Fleiß wird halt nichts. Das ist die Realität des Lebens. Dieses sozialistische Gerede nervt und macht mehr kaputt als es verbessert. Wollt ihr die Welt verändern dann gründet eine Partei und wenn ihr die Lösung aller Probleme habt werden die deutschen Bürger euch schon eine eindeutige Mehrheit geben
Ihre Vorstellung beruht auf der Meinung der freie Markt würde schon alles richten. Das ist grottenfalsch, Armut wird durch die Politik gemacht.

Ein freier Markt nutzt nicht nur den Fleissigen und Intelligenten, sondern auch den Skrupellosen und Kriminellen. Die kaufen sich dann durch ihr Geld eine Politik die ihnen noch in die Hände spielt.

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mr.oizo 31.03.2013, 13:04
228. tja

der Mann hat recht. Ich bezahle nicht mehr für putzfrau und Friseur. Eswird ganz sicher zu Stellenabbau kommen. Deshalb nein zu dem blöden Mindestlohn!

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buerger2013 31.03.2013, 13:04
229. Also

Zitat von iffel1
Ob dann die Kunden im Sandwich-Store bereit sind, statt 4,29€ dann 6,29€ für ein halbes Sandwich zu bezahlen ? Das wäre die direkte Folge am Beispiel eines 450€ Minijobs in der Gastronomie. Damit fallen pro Store i.d.R. bis zu 8 Minijobs weg und die Wartezeiten des Kunden verdreifachen sich. In der Folge würde jeder 2. Store in Deutschland schließen müssen. Inklusive der mitarbeitenden Storebetreiber wären dann rd. 300 Arbeitslose mehr am Markt. Da diese i.d.R. keine Ausbildung haben, bzw. Studierende dann ohne Nebenjob sind, wird es schwer, neue Jobs zu finden bzw. das Studium zu Ende zu bringen. Unheimlich sozial liebe SPD - weiter so !
Schnauze halten und erfürchtig weiter den Sklaven machen?
Merkwürdige Einstellung.

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