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Debatte um Lohnuntergrenze: Wirtschaftsweiser warnt vor Mindestlohn
DPA

Der Wirtschaftsweise Christoph M. Schmidt hat die Pläne für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns scharf kritisiert. Dieses Vorhaben gleiche einem "Spiel mit dem Feuer", so der Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in der "Bild am Sonntag".

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nilaterne 10.06.2013, 22:53
980. Falsche Antwort

Zitat von voltaire001
Italien hat z.B. auch einen Mindestlohn und wenn ich mich nicht allzusehr täusche, sollten die Mindestlöhne im Rahmen der Wirtschaftsreformen zurückgedrängt werden, damit wieder etwas mehr Wachstum ermöglicht wird. Mindestlöhne schaffen sicher Arbeitsplätze, aber eben leider im Ausland.
Italien kann wohl denkbar schlecht als Beispiel für den Mindestlohn gelten, der Lohn soll aus ganz anderen Gründen zurückgedrängt werden und es wird sich als falsch herausstellen! Hat der Mindestlohn, in der Schweiz, Finnland, Schweden, ...zu mehr Arbeitslosigkeit geführt? Ich bin es Leid, daß sich irgend ein Arbeitgeber an meinem erwirtschaften Geld bereichert, in dem er so niedrige Löhne bezahlt, daß diese aufgestockt werden müssen, mit dem Geld aus Steuern. Solche Arbeitgeber bestehlen mich, bestehlen die eigenen Arbeitnehmer und drohen auch noch mit dem Auszug aus Deutschland? Wenn es woanders besser ist:SCHÜSS!!! Und sie gehen nicht, sie gehen einfach nicht. Sie wissen genau, in die Nischen rücken andere Abeitgeber nach.

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vanilly5 11.06.2013, 00:52
981. genau....unglaublich

Zitat von no-panic
Stimmt. Wenn diese Menschen auch noch täglich eine warme Mahlzeit wollen, ist es ja klar, daß der Lohn nicht reicht! Wieviel Zynismus müssen sich die Menschen im Land, die die Leistung täglich erbringen und den Wohlstand einiger Weniger sichern, noch gefallen lassen?

in diesem unseren lande....wo menschen in vollzeit mit dem rücken zur wand stehen.....ZEITARBEIT.......unglaublich das die politik da keinen riegel vor schiebt.....die binnenwirtschaft liegt doch am boden......es wird nur auf den export gebaut....wie lange noch?

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juchtenkäfer 11.06.2013, 11:44
982. Erniedrigung und Abqualifizierung?

Zitat von sysop
Der Wirtschaftsprofessor räumte zwar ein, dass in Deutschland manche Arbeitnehmer nicht von ihrer Arbeit leben könnten. Dafür sei aber "vor allem die erhöhte Bedürftigkeit von Haushalten mit Alleinerziehenden, einem arbeitslosen Partner oder vielen Kindern" verantwortlich.
In meinen Augen können solche Äußerungen zur Erniedrigung und Abqualifizierung genau bestimmter Bevölkerungsschichten führen. Weiterhin frage ich diesen Wirtschaftsprofessor, wer soll den seine Pension erwirtschaften? Bestimmt nicht die kinderlosen "Familien" mit doppeltem Einkommen.

Zitat von sysop
Schmidt rief zudem die Tarifpartner auf, vor Lohnänderungen künftig den Rat von Wissenschaftlern einzuholen. "Über Anpassungen sowie Unterschiede nach Branchen und Regionen sollte eine mit Wissenschaftlern verstärkte Kommission der Tarifpartner entscheiden", schrieb Schmidt. "Dann besteht die Chance, dass die Arbeitslosigkeit auch künftig gering bleibt."
Aha, wir habe dann keine Tarifautonomie mehr. Außerdem kann man ja erkennen, was passiert, wenn man sich bei wirtschaftlichen Fragen auf den Rat von bestimmter Wirtschaftswissenschaftlern verläßt. Ein Blick auf Europa genügt, um zu erkennen, daß bei der Eurokriese die Superreichen gerettet werden und die Armen müssen dafür bluten dürfen.

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