Forum: Wirtschaft
Debatte um Managergehälter: Völlig losgelöst
DPA

Die Bezüge von Top-Managern haben sich von normalen Arbeitnehmergehältern abgekoppelt. Im Wahlkampf will die SPD das zum Thema machen. Doch so recht traut sie sich nicht an das Problem ran.

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Olaf 02.03.2017, 16:44
1.

Natürlich traut sich die SPD nicht an das Problem ran, schließlich sitzen sie und die Gewerkschaften ja in zahlreichen Aufsichtsräten und haben die Gehälter immer fleißig mit abgenickt.

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realitätssprecher 02.03.2017, 16:49
2.

Die ganze Nummer ist eine populistische Scheindebatte um die Stimmen der Neider abzugreifen.

Denn mal ehrlich, was nützt es dem prekären Angestellten der keine Familie unterhalten kann das der Manager weniger verdient? Nix!

"Aber die Schere von Arm und Reich geht auseinander" my ass, sorgt dafür das die Zeitarbeit abnimmt und die kleinen Leute einen Teil des Kuchens abbekommen.

Aber dazu sind die Sozialen Populisten von Deutschland nicht in der Lage.

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philipwells 02.03.2017, 16:49
3. Falschrum!

Die Lösung liegt nicht in der Deckelung der Managergehälter sondern in der Anhebung der Bezüge aller anderen. Eine Koppelung der beiden (einfach gesagt: Managergehhalt ist das xx-fache des "normalen" Gehaltes. Geht natürlich komplizierter ... ) macht Sinn, aber von unten nach oben gerechnet.

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kevinschmied704 02.03.2017, 16:52
4. es muss sich entschieden werden111!!!

entweder die spd macht weiter sozialpolitik nach wirtschaftlichen Aspekten und eben für dieses Klientel. wie Schröder eben der uns verkauft hat oder aber er tritt für alle menschen an und sagt den Menschen den Kampf in Deutschland, die eben eiskalt rechnen und dafür auch bereit sind , wie bisher, Menschen zu opfern. entscheidet euch! seit ihr für Menschen da oder für die, die ihr Geld woanders versteuern lassen?

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locutus70 02.03.2017, 16:52
5. Entweder oder

Hat da eigentlich bei der SPD mal einer an Beispielen nachgerechnet
So wie man sich das vorstellt gibt es zwei Szenarien:
1. Die Managergehälter bleiben gleich, dann gibts Steuermehreinnahmen
2. Die Managergehälter sinken, dann gibt es erhebliche Mindereinnahmen, da die dann mehr einbehaltenen Gewinne weniger versteuert werden als die ausgeschütteten Managergehälter

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Knackeule 02.03.2017, 16:54
6. Null Glaubwürdigkeit

Das Problem der SPD und ihres neuen Heilsbringers Schulz bei diesem Thema sind die Beispiele "Winterkorn" und "Christine Hohmann-Dennhardt", die Millionen-Abfindungen bzw. Super-Renten bekommen haben. Diese Zahlungen haben sie sich keinesfalls selbst genehmigt, sondern sie wurden ihnen vom VW-Aufsichtsrat zugebilligt. In diesem Aufsichtsrat sitzen SPD-Politiker wie Stephan Weil,
Niedersächsischer Ministerpräsident, und SPD-Mitglieder wie die IG-Metall-AR-Mitglieder. Schulz und SPD kritisieren also, was führende SPD-Leute genehmigt haben. Glaubwürdigkeit geht irgendwie anders.

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pace335 02.03.2017, 16:57
7.

Der Größte Witz ist ja wohl die Aussage, dass die Top Manager nach Übersee abwandern könnten. Nun ja, dann sollen sie es doch tun. Mit jedem Top Manager der nach Übersee abwandert warten schon 100 neue auf seinen Posten wie die Geier, also an qualifizierten Nachschub haben wir ganz sicher keinen Mangel, ganz im Gegenteil, ich glaube das sich einige freuen würden wenn so ein paar gut bezahlte Pöstchen ab und an frei werden würden weil der "Alte" nach Übersee geht.

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BerndBrot 02.03.2017, 16:58
8.

"Auch bei der Frage der Haftung sieht er das Kontrollgremium in der Pflicht. "Der Aufsichtsrat muss für seine Entscheidungen geradestehen." "

Ist das so? Ist mir noch nicht aufgefallen...

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Annabelle_ 02.03.2017, 17:00
9. Managergehälter sind

hierzulande zwar weniger das soziale Problem, sondern, dass Wohlstand längst hauptsächlich ererbt, statt erarbeitet wird. Schulz ist aber der richtige Mann, diese Probleme anzupacken.

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